Interviewserie

Trainer Dirk Schmidt: "Ein Auftaktspiel wünscht sich jeder"

Drei Wochen der Vorbereitung inklusive fünf Testspiele liegen hinter Dir und der Mannschaft. Bist Du zufrieden?

Die Vorbereitungszeit war leider ein wenig kurz, da die vorige Saison so lange gedauert hat. In den drei Wochen haben wir aber gut gearbeitet und gesehen, was sich für eine Mannschaft rauskristallisiert mit den Neuzugängen. Alle haben sich gut eingefügt und uns individuell verstärkt. Ich glaube, dass wir eine gute Truppe zusammen haben. Qualitätsmäßig war ja nun schon einiges vorhanden, aber ich denke, dass wir noch einmal an Qualität dazugewonnen haben. Gerade „Zicker“ (Christopher Zick/d. Red.) tut der Defensive richtig gut. Ich will nicht sagen, dass wir da Probleme hatten, wir müssen jedoch noch einiges aufarbeiten. Aber ich gehe davon aus, dass wir mit ihm und auch Janko da Stabilität reinkriegen. Offensiv haben wir hingegen ein Überangebot an starken Leuten, das war aber schon letzte Spielzeit so. Auf den Kader können wir auf jeden Fall aufbauen.

 

Offensiv lief es auch in den Testspielen rund. Aber 13 Gegentore – immer mindestens zwei – sind auch nicht wenig. Woran gilt es zu arbeiten?

Gerade im letzten Spiel gegen Witterda waren es individuelle Fehler, an denen man aber arbeiten kann. Eine Viererkette hat gegen eine eingespielte Mannschaft immer Probleme, aber ich denke, dass wir trotzdem die richtige Entscheidung getroffen haben, diese einzuführen. Wir werden jetzt jede Trainingseinheit üben, sie zu verbessern. Deshalb haben wir nach dem 1. Spieltag auch noch ein Testspiel reingenommen, dass sich die Leute, mit denen ich für die Viererkette rechne, einspielen können. Überhaupt steht meine Aufstellung für den Freitagabend so gut wie fest. Ähnlich sehe ich das in der Offensive. Je mehr die Jungs zusammenspielen, umso besser wird das.

 

Wie bewertest du die Resultate der Testspiele? Was nimmt man mit?

Im ersten Testspiel gegen Geratal II hat man gemerkt, wie es ist, gegen eine eingespielte Mannschaft zu spielen. Für unsere neuformierte Viererkette war es schon schwierig zu bestehen. Aber das Ergebnis hat gezeigt, dass Moral in der Mannschaft ist. Genauso war es gegen Wacker Gothas A-Junioren, die uns richtig gefordert haben und die ersten 40 Minuten die klar bessere Mannschaft waren. Jedes Mal in so einem Testspiel zurückzukommen und noch zu gewinnen, ist für mich ein Beweis, dass Moral und Klasse in der Mannschaft steckt. Die Testspielpartner waren genau richtig gewählt. Gute Partner, gegen die wir uns wehren mussten.

 

Dir steht ein großer Kader zur Verfügung. Ist das ein Luxusproblem oder schwierig, jeweils 14 Spieler zu nominieren?

Erstmal ist es für jeden Trainer ein Luxusproblem, so einen starken Kader zu haben. Aber wir haben auch Spieler dabei, wo wir sehen müssen. Schicken wir sie vielleicht zunächst in die Zweite, um Spielpraxis zu sammeln und weiter zu lernen? Jede Woche mit 17 Mann loszufahren, bringt ja niemandem etwas. Eh die Leute gar nicht spielen, müssen wir sehen, dass sie die Zweite unterstützen.

 

Du warst als Spieler selbst in der Landesklasse aktiv, kannst also die Möglichkeiten deiner Mannschaft einschätzen. Wir haben als Saisonziel vorsichtig den Klassenerhalt ausgegeben. Ein realistisches Ziel?

Das ist auf alle Fälle realistisch. Ich möchte aber auch nicht irgendetwas Höheres ansetzen. Der Klassenerhalt ist definitiv machbar, weil genug Qualität in der Mannschaft ist. Es wird allerdings keine leichte Saison. Die letzten zwei Jahre in Apfelstädt hat garantiert jeder verfolgt. Jeder, der sich ein wenig mit Fußball beschäftigt, weiß, dass die Leute, die jetzt den Aufstieg realisiert haben, zwar über höherklassige Erfahrung verfügen. Aber sie haben zumeist zwei Jahre in niederklassigen Ligen gespielt. Es geht auf keinen Fall so weiter wie zuletzt. Schon mit Haßleben haben wir eine Mannschaft gehabt, die körperlich sehr robust und präsent war. Witterda am Sonntag war ähnlich. Das wird uns jetzt jede Woche erwarten. Ich denke auch, dass uns keiner unterschätzt. Im Gegenteil: das wird keine Saison für uns mit dem normalen Aufsteigerbonus. Das ergibt sich schon durch die Leute, die bei uns im Kader stehen. Die Mannschaften werden es uns schon richtig schwer machen.

 

Wir betreten mit der Kreisoberliga Westthüringen komplettes Neuland. Die meisten Gegner kennt man nur vom Namen her. Ein Vor- oder Nachteil?

Ich würde schon sagen Vorteil. Ich schätze etwa die Kreisoberliga Erfurt-Sömmerda insgesamt stärker ein, weil viele Mannschaften höherklassige Erfahrung haben. Das Niveau ist ja jetzt nicht auf einmal weg, nur weil sie abgestiegen sind. Ich selber kenne den Kreis Gotha jetzt erst seit drei Jahren aktiv, aber ich glaube, mit Eisenach, Ruhla und Geisa sind einige Mannschaften dabei, die über viel Erfahrung verfügen. Geisa etwa hat viele Jahre Landesliga und Landesklasse gespielt; in Eisenach gibt es immer gute Fußballer. Auch Fahner Höhe II dürfte vorne wieder mit dabei sein.

 

Wir starten mit dem Eröffnungspiel in die neue Saison. Das dürfte für alle Beteiligten eine super Sache sein…

Es ist schön, wenn man als Aufsteiger gleich im Mittelpunkt steht. Ein Auftaktspiel wünscht sich jede Mannschaft. Das wird unser Team richtig motivieren, da ich auch davon ausgehe, dass die Kulisse groß sein wird. Wenn die Zuschauer zahlreich kommen, ist das für jeden Spieler eine tolle Sache.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 26: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Michael Müller

Du konntest leider beim letzten Spiel der Zweiten nicht anwesend sein und hast Dich per Liveticker auf dem Laufenden gehalten. Wie schätzt Du das 2:2 bei Fahner Höhe III ein?

Ich habe leider nur mitlesen können. Aber wenn man durch zwei Torchancen 2:0 führt, sollte man das vielleicht cleverer anstellen und das Ergebnis über die Zeit bringen. Aber da fehlt uns eventuell ab und zu die Cleverness. Vom Spielverlauf her ist das aber ein gerechtes Remis.

 

Der Aufstieg steht unabhängig davon fest. Eine aus deiner Sicht richtige Entscheidung?

Wenn man die gesamte Saison betrachtet, was ich leider oftmals nur aus der Ferne konnte, ist die mannschaftliche Geschlossenheit ein großes Pfund gewesen. Das Team ist enger zusammengerückt und von den Leistungen her ist der Aufstieg absolut gerecht.

 

Du wohnst mit deiner Familie im Süden Thüringens - was treibt dich dennoch an, weiter für die Zweite der Eintracht aufzulaufen?

Wenn es die Zeit hergibt, macht es einfach Spaß, innerhalb dieser Truppe ab und zu vor den Ball zu treten. Das ist eine super Mannschaft geworden, und es wird Jahr für Jahr schöner. Von daher: Wenn es zeitlich passt, mache ich gerne mit.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 25: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Sebastian Thomßen

Ein 9:0 gegen Remstädt II – hast Du schon einmal ähnlich hoch gewonnen?

Im Männerbereich kann ich mich nicht an so einen hohen Sieg erinnern. Das letzte Mal müsste in der legendären A-Juniorenzeit gewesen sein. Sicher bin ich mir aber auch nicht.

 

Trotz des Kantersieges waren viele unserer Spieler nicht ganz zufrieden. Du auch?

Das Einzige, was wir uns bei diesem Spiel ankreiden lassen müssen, ist unsere Chancenverwertung. Wir hätten vor dem Tor einfach nochmal den Ball querlegen müssen, dann hätten wir das Spiel gut und gerne 12 oder 13:0 gewinnen können. Wer sich besonders ärgern wird, ist unser Patrick Kramer. Im Kampf um die Torjägerkrone mit Sebastian Nagel hätte er gut vorlegen können an diesem Spieltag.

 

Durch den Sieg steht der angepeilte Aufstieg in die 1. Kreisklasse fest. Wie wichtig wäre es dir, zudem als Tabellenerster die Saison zu beenden?

Mir ist das auf keinen Fall egal, und auch dem Rest der Mannschaft wird es nicht egal sein, ob wir nun als Erster, Zweiter, Dritter oder Vierter aufsteigen. Eigentlich sollte es unser Anspruch sein, als Primus aufzusteigen. Mit einem Sieg bei Fahner Höhe III am kommenden Wochenende könnten wir einen guten Grundstein dafür legen, als Tabellenerster aufzusteigen. Das würde auch besser aussehen.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 24: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Carsten Kammlott

Glückwunsch zum Punktgewinn gegen Chemnitz! Eine Frage, die sich auch viele Apfelstädter immer wieder stellen: Schafft der FC Rot-Weiß den Klassenerhalt?

Davon gehe ich fest aus. Wir haben nicht die schlechteste Ausgangslage und etwas zu verteidigen. Ich bin guter Dinge, dass uns das Ziel gelingt.

 

Nach über einem halben Jahr übergibst Du am Mittwoch die Trikots an die Apfelstädter Eintracht. Erinnerst Du dich noch ab und zu an die „Kammlott-Klamott“ zurück und wie wurde das Lied eigentlich in der Mannschaft aufgenommen?

Die fanden das alle gut und waren begeistert. Das war echt eine schöne Aktion, die damals zu Recht die Trikots gewonnen hat. Ich freue mich auf die Übergabe.

 

Du hast in der Jugend unter anderem mit unserem ehemaligen Spieler Kevin Ellinger zusammengespielt. Schaust Du ab und zu mal, was die Eintracht sportlich macht?

Ab und zu lese ich das nach. Vor allem über Facebook bekommt man ja etwas mit. Neben Kevin habe ich auch mit seinem Bruder Brian zusammengespielt, der ja auch mal für Apfelstädt aktiv war. Jetzt erzählt mir René (Bernhardt/d. Red.) immer mal, was bei euch passiert. Durch ihn verfolge ich euren Weg und wünsche noch viel Glück für die restliche Saison. 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 23: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Peter Springer

Wie gut tut der Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge?

Es ist natürlich ein schönes Gefühl, nach drei verlorenen Spielen mal wieder einen Sieg einzufahren. Man hat gemerkt, dass wir durch die Niederlagen als Mannschaft wieder mal ein bisschen näher zusammengerückt sind und uns mal wieder richtig über einen Sieg gefreut haben. So kann es jetzt wieder weitergehen.

 

Auch für dich persönlich endete das 3:0 mit einem Erfolgserlebnis. Du warst zuvor einige Spiele ohne eigenen Treffer geblieben. Spürst Du Erleichterung?

Ich habe zur Zeit ziemlich viele Probleme mit meinen beiden Knöcheln und komme dadurch auch schwierig zum Zug. Am Wochenende habe ich zum ersten Mal seit langem ohne Schmerzen gespielt und natürlich freue ich mich, wenn ich mal wieder treffe, vor allem gegen Mühlberg. Aber egal wer die Tore macht, gewinnen macht am meisten Spaß. Ich bin ja froh, dass ich mal einen Sturmpartner hatte, der mich ab und zu mal angespielt hat (lacht).

 

Am Sonntag steht das Spitzenspiel bei Wacker Gotha II an. Was ist für die Eintracht drin?

Ich glaube, wir können wieder aus dem Vollen schöpfen, falls „Mächte“ (David Leischner, d. Red.) mal mit seinem ständigen Mimimi aufhört. „Gü“ (Christian Güntner) zähle ich ja schon nicht mehr mit dazu, der ist nur noch Deko (lacht). Aber mal im Ernst: Wenn wir so spielen wie teilweise am Wochenende - über mehrere Stationen und den Ball nicht immer gleich rausschlagen - und unsere Verteidigung weiter so arbeitet wie im letzten Spiel, ein Lob geht hier vor allem an „Quetsche“ (Michael Werner), aber auch Hannes (Johannes Reich), der endlich mal seinen Mund aufgemacht hat und dirigiert hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in Gotha Punkte liegen lasen. Ich finde, wir sind in Form, auch wenn wir nicht immer zusammen trainieren können. 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 22: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Jan Thimm

Hallo Jan. Mit Freude dürfen wir verkünden, dass Du dich ab sofort für die Eintracht engagierst. Wie kommt es zu dieser Zusammenarbeit?

Seit meinem Weggang von Ohratal gab es einige Begehrlichkeiten, die ich aber abgelehnt habe. Der Kontakt kam über „Ole“ René Schulze zu Stande, der ja unter mir in Ohrdruf gespielt hat. Als er damals weggegangen ist, hat mich das schon berührt. Aber wir hatten seitdem immer Kontakt. Mir war aber auch klar, dass ich durch eine Umstrukturierung in unserer Firma derzeit nicht mehr Vollzeit als Trainer arbeiten kann. Apfelstädt ist schon vor einiger Zeit an mich herangetreten und hat gefragt, ob ich mir ein Engagement vorstellen könnte. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren dabei sehr konstruktiv, Trainer Ralf Schulze und ich schätzen die gegenseitige Arbeit. Es fiel mir also nicht schwer, ‚Ja‘ zu dieser neuen Aufgabe zu sagen, auch weil ich nicht so stark eingebunden sein werde.

 

Du wirst nicht direkt ins tägliche Trainerdasein einsteigen und an der Linie stehen, sondern in einer Art Beraterrolle fungieren. Was kann man sich darunter vorstellen?

Ich möchte dem Verein helfen, sich spielerisch und taktisch weiterzuentwickeln. Dazu gehört zum Beispiel das Einführen der Viererkette. Warum soll man nicht wagen, sich eine Stufe höher zu stellen? Das Spielermaterial ist auf jeden Fall vorhanden. Wir haben vereinbart, dass ich, wenn es die Zeit erlaubt, beim Training dabei bin, Hinweise gebe und neue Methoden einbringe. An der Linie möchte ich während der Spiele nicht stehen, eher aus der 2. Etage beobachten. Keiner soll bevormundet werden.

 

Du warst zuletzt für den Landesklässler FSV Ohratal tätig und hast Dir dann eine Auszeit gegönnt. Wie hast Du die fußballlose Zeit verbracht und was waren die Gründe, wieder einzusteigen?

Die Lust ist und war immer da. Ich bin ein Fußballer durch und durch. Aber die Auszeit hat mir auch gut getan. Allerdings hat es nach einer gewissen Zeit wieder im Bauch gekribbelt. Die neue Aufgabe bei der Eintracht ist reizvoll. Ich freue mich, einen Verein zu unterstützen, der hoffentlich im nächsten Jahr in der Kreisoberliga spielt.

 

Zur Person: Jan Thimm (53) stand einst für Rudisleben im erweiterten Kader der DDR-Liga. Nach der Wende war er in der ehemaligen BRD in der Verbandsliga aktiv und schnürte in der Folge nach seiner Rückkehr nach Thüringen die Schuhe für Mühlberg und Grün-Weiß Erfurt. Als Trainer folgte zunächst mit dem Nachwuchs von Wacker Gotha eine erfolgreiche Station, ehe es ihn zum Männer-Landesklässler Martinroda zog. Mit dem FSV schaffte er den Aufstieg in die Verbandsliga. Zuletzt betreute Thimm den ambitionierten FSV Ohratal in der Landesklasse.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 21: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Johannes Ludwig

Das 3:0 in Leina mit der Zweiten hört sich vom Ergebnis besser an, als das Spiel war. Wie fällt deine Einschätzung aus?

Wir waren gerade zu Anfang ein wenig holprig unterwegs. Vor allem ich hatte meine Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Leina spielt robusten Fußball und stand defensiv gar nicht so schlecht. Unser Glück war, dass der Torwart nicht ganz so sicher war.

 

Du hast nach langer Zeit mal wieder 90 Minuten auf dem Platz gestanden. Wie wichtig war dies für das eigene Selbstvertrauen?

Es tat gut, mal wieder die vollen 90 Minuten auskosten zu dürfen. Und ich freue mich riesig darauf, wieder regelmäßig ins Geschehen eingreifen zu können. Beide Mannschaften sind zu echt geilen Truppen zusammengewachsen. Da macht es umso mehr Spaß, ein Teil davon zu sein.

 

Du hast dir im letzten halben Jahr mehr oder weniger eine Auszeit genommen. Woher kommt der neue Eifer?

An erster Stelle steht da meine enge Verbindung zum Verein. Ich habe es schon vermisst, mit den Jungs zu kicken. Da fällt so eine Entscheidung nicht schwer. Ich bin und bleibe nun mal Apfelstädter.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 20: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Bastian Grau

 

Die bessere Mannschaft gewesen, aber nur 1:1 gegen Großfahner II gespielt. Wie schätzt du das Ergebnis ein?

Das 1:1 war noch sehr, sehr glücklich, auch wenn wir fast zu 100 Prozent überlegen waren. Wir haben uns das eigentlich wieder selber versaut, sind wieder in das alte Muster gefallen. Das sieht man ja an den gelben Karten. Die positive Seite ist aber, dass die Chancen gut rausgespielt waren, auch wenn es nicht gereicht hat. 

 

Du hattest wegen einer leichten Verletzung aus der jüngeren Vergangenheit vorerst auf der Bank Platz genommen. Wie steht es um die Gesundung?

Erst hatte ich gedacht es sei ein Muskelfaserriss im Oberschenkel. Aber die Woche Pause war wie eine Wunderheilung. Das Stechen und Ziehen hat nachgelassen und mit einer kleineren Ruhephase werde ich dann schon wieder komplett fit sein. Also in Endeffekt wird es eine schwere Zerrung gewesen sein, die ich mir zum Sackbärtag zugezogen habe.

 

Du hast in der Vorbereitung auch immer mal bei der Ersten reingeschnuppert! Wie groß sind deine Ambitionen, dort fest reinzurutschen?

Da ich arbeitsbedingt sehr wenig Zeit für Training aufbringen kann, wird es sehr schwer, in den Kader aufgenommen zu werden. In der Liga braucht man einfach schon eine gewisse Abgeklärtheit und natürlich auch ein gewisses Können, um dort mitzuspielen. Es macht aber auch immer wieder viel Spaß, bei der Ersten auszuhelfen. Gerade weil man einfach merkt, woran es fehlt und was man besser machen kann bzw. muss, woran man arbeiten muss, wenn man die Zeit findet. Ich habe mir vorgenommen, öfter zum Training zu kommen, damit ich mich mehr und mehr verbessern kann und die Mannschaft somit besser unterstützen kann.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 19: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Dirk Schonert

Mit ein paar Tagen Abstand: Wie bewertest Du den Pokalauftritt gegen Fahner Höhe II?

Das war ein sehr guter Gegner. Kompakt stehend, fußballerisch sehr gut. Aber was soll ich sagen: Auch bei uns war an diesem Tag alles gut. Das Zweikampfverhalten, die Moral von Matze (Matthias Wagner/d. Red.) über alle bis hin zu Ole (René Schulze) – einfach eine super Leistung von allen.

 

Mit Luisenthal kommt nun ein Gegner, der zuletzt geschwächelt hat. Welche Erinnerungen hast Du an das Hinspiel?

Luisenthal ist ebenso ein guter Gegner. Ihre Spielweise ist sehr robust, aber wenn wir so auftreten wie im Pokal, werden wir das Spiel – so hoffe ich – schon für uns entscheiden.

 

Mit 39 Jahren bist du der Senior bei der Eintracht. Was treibt Dich an, in einem Team zu spielen, wo einige Spieler vom Alter her fast deine Söhne sein könnten?

Eine gute Frage. Ich fühle mich einfach noch fit und habe den Ehrgeiz, noch etwas für mich und natürlich die Eintracht zu machen.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 18: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Christian Güntner

Im zweiten Auswärtsspiel des neuen Jahres holten wir ein 0:0 in Wechmar. Wie ist Deine Einschätzung zum Spiel?

Bei uns lief nicht viel zusammen. Über die 90 Minuten gesehen können wir mit dem 0:0 zufrieden sein.

 

Du bist eigentlich unumstrittener Stammspieler, wurdest aber wegen Rückenproblemen erst eingewechselt. Wann sehen wir Dich wieder topfit?

Ich versuche aktuell neben der Physiotherapie mit gezieltem Rücken- und Bauchtraining meine Probleme in den Griff zu bekommen und danke dafür besonders Peter Springer für die Unterstützung. Ich versuche so schnell wie möglich zurückzukommen, um der Mannschaft zu helfen. Etwas Geduld braucht das aber, da ich stetig die Belastung steigere.

 

Am Wochenende sind wir im Achtelfinale des Kreispokals gegen den Kreisoberligisten FC An der Fahner Höhe II Außenseiter. Was ist für unsere Eintracht drin?

Im Pokal ist alles möglich und wir haben eine schlagkräftige Truppe, um auch gegen einen Kreisoberligisten zu bestehen. Peter Springer wird uns gesperrt fehlen aber ich denke das ist eher ein Vorteil (lacht).

 

Interview: Thomas Rudolph,

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 17: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Mario Kroll

3:2 gegen die SG Emleben/Schwabhausen II zum Auftakt. Bist du mit dem ersten Auftritt zufrieden?

Es war alles noch sehr ausbaufähig und wir wissen eigentlich, dass wir es auch besser machen können. Trotzdem haben wir große Moral gezeigt und uns nicht einschüchtern lassen. Nach dem 0:1 und haben uns stark zurückgekämpft und den Vorsprung dann noch ins Ziel gerettet. Aber es war ja klar, dass noch nicht alles klappt, wenn man überlegt, dass die Winterpause eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat.

 

Siehst du es als Vorteil an, dass wir vor dem Derby am Sonntag im Gegensatz zu Wandersleben gespielt haben?

Auf jeden Fall. So konnten wir uns quasi schon mal "einspielen" und müssen keinen Kaltstart hinlegen gegen einen doch recht starken Gegner, der mit uns eigentlich auf Augenhöhe spielt.

 

Wir haben uns in der Winterpause zusammengesetzt und beschlossen, einen etwaigen Aufstieg wahrnehmen zu wollen. Der richtige Schritt?

Ja! Wir haben ein paar richtig gute Spieler und ja letzte Saison schon gut mitgespielt. Und diese Saison läuft es einfach nur richtig gut, da sollte man es auf jeden Fall mit einem Aufstieg krönen. Ich denke, dass wir auch eine Liga weiter oben noch mitspielen können.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 16: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an René Bernhardt

Wie hat es sich angefühlt, nach so langer Zeit wieder auf dem Platz im Rahmen eines Ligaspiels zu stehen?

Ganz gut eigentlich. Ich war ja schon im Trainingslager bei zwei Spielen dabei, aber jetzt musste ich erstmal wieder reinkommen. Ich war ja vor meinem Wechsel verletzt. Für den Anfang war es ein durchschnittliches Spiel von mir, aber ich denke, mit der Zeit kommt das wieder, auch die Sicherheit. Die Spritzigkeit hat noch ein wenig gefehlt. Aber mit der neuen Mannschaft hat es sich auf jeden Fall gut angefühlt.

 

Zumal die Ergebnisse auf den anderen Plätzen für die nächsten Partien einen weiteren Schub geben könnten?

Das stimmt. Dass unsere beiden Verfolger – wobei es fast nur noch ein richtiger ist – verloren haben, ist schön. Jetzt haben wir drei Punkte mehr auf dem Konto, als wir vorher schon Vorsprung hatten. Dazu noch ein Spiel weniger und das bessere Torverhältnis, da kann man beruhigt in die nächsten Spiele gehen. Aber trotzdem muss man die anderen Spiele auch noch gewinnen. Wir dürfen uns nicht ausruhen.

 

Seit dem Winter bist Du für Apfelstädt aktiv. Fühlst Du dich in der neuen Truppe wohl?

Absolut. Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und integriert. Ich bin ja selbst auch kein zurückhaltender Mensch und kann mich gut verständigen, bin ein offener Typ. Von daher ist es mir leicht gefallen, mich mit den Leuten zu verständigen. Ich denke, dass läuft ganz gut. Ich fühle mich wohl und es macht Spaß mit der Truppe. Daher bereue ich die Entscheidung auf keinen Fall. Da wir außerdem erfolgreich sind, macht das ganze noch mehr Spaß.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 15: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Arpad Balogh

Wie geht’s dir und deiner Frau und wie läuft es für euch in eurem Heimatland Ungarn?

Uns geht es sehr gut, danke. Aber wir haben viel zu tun. Wir vermissen euch alle und denken schon darüber nach, mal wieder nach Apfelstädt zu kommen.

 

Bist du noch aktiv beim Fußball dabei?

Nein, ich kann leider keinen Fußball mehr spielen. Dafür fehlt mir einfach die Zeit.

 

Verfolgst du noch den Werdegang der Eintracht?

 

Aber sicher. Ich finde es toll, dass es momentan so super läuft. Man muss immer positiv denken. Als ich zum Ende der letzten Saison vom 21:2-Sieg erfahren habe, dachte ich nur: das ist ja unglaublich. 

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 14: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Michael Werner

Was überwiegt mit ein paar Tagen Abstand: der Ärger über die erste Niederlage oder die Freude, dass Ohratal II Wacker Gotha II mit 2:0 bezwang und der Vorsprung so gleichgeblieben ist?

Natürlich erstmal der Ärger über die Niederlage, wobei es nicht nur die Niederlage ist, die mich ärgert. Vielmehr ist es das Wie, denn es war ja auch ein recht deutliches Ergebnis. Man muss aber auch sagen, dass man nach 22 ungeschlagen Spielen immer damit rechnen muss, dass man mal dran ist. Deshalb freut uns das Ergebnis aus Ohratal umso mehr.

 

Hast Du schon eine Erklärung für den schwachen Auftritt gefunden?

So richtig nicht. Es war zum einem ein gebrauchter Tag für uns, an dem bei jedem gar nichts zusammen lief und beim Gegner alles gepasst hat. Man sollte es aber nicht nur auf das Glück und Pech schieben, sondern wir müssen uns auch ankreiden lassen, dass Reinhardsbrunn den Sieg einfach mehr wollte. Wir müssen in der Abwehr endlich mal wieder enger an die Leute und bei solchen "dreckigen" Spielen auch mal dagegenhalten. Natürlich müssen wir auch vorne die Chancen nutzen und nicht in Schönheit sterben und nur Querpässe schieben. Diese Niederlage hat sich in den letzten Wochen angedeutet und nun heißt es unter der Woche vernünftig zu arbeiten und die richtige Reaktion am Samstag auf dem Platz zu zeigen. Und das werden wir auch. Ich sind ein zu geschlossenes Team, als dass uns eine Niederlage aus der Bahn wirft. Aber wir müssen den Schuss vor den Bug auch ernst nehmen.

 

Emsetal hatten wir erst vor Kurzem im Pokal als Gegner. Ein Vorteil oder besteht die Gefahr, wieder einen Kontrahenten zu unterschätzen?

Unterschätzen mit Sicherheit nicht! Natürlich stellt sich der Gegner auf uns ein. Sie werden ihre Lehren aus dem Pokalspiel ziehen und versuchen, uns zu ärgern.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 13: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Toni Bürckenmeyer

 

Extra aus dem hessischen Kelsterbach nach Hause gefahren, um dann zu erfahren, dass das Spiel gegen Fahner Höhe III zum zweiten Mal nicht stattfindet. Ist der Ärger darüber überwunden?

Noch nicht ganz. Ich muss schon sagen, dass für mich manche Ansetzungen und tolerierte Absagen des KFA sehr fraglich sind, gerade wenn es um Spitzenplätze in der Tabelle geht. Und wenn man dann noch solch einen weiten Weg auf sich genommen hat in Freude auf das Spiel ist das doppelt ärgerlich.

 

Ewige Pausen zwischen den Spielen, und obwohl es nur eine Zehnerstaffel ist, immer noch zwei Partien offen. Was hältst du von unserer 2. Kreisklasse in dieser Spielzeit?

Ich würde mich über mehr Teams freuen, aber wo soll man die herzaubern? Die momentane Lage hat für mich zur Folge, dass das Niveau der einzelnen Mannschaften tendenziell sinkt, da die Praxis zum Teil fehlt und somit weniger gute Spielzüge entstehen. Trotz guter Trainingsbeteiligung kann man das nicht alles wett machen.

 

Obwohl du deine berufliche Ausbildung in Mannheim gemacht hast und nun in Hessen wohnst, nimmst du seit Jahren immer wieder den weiten Weg auf dich, um bei so vielen Spielen wie möglich in der 2. oder sogar 3. Kreisklasse dabei zu sein. Warum ziehst du die Apfelstädter Zweite einem Klub in der neuen Heimat vor?

Es macht immer wieder Spaß, mit einigen guten Bekannten und Freunden vor den Ball zu schießen. Es ist aber nicht allein der Fußball, sondern der gesamte Ort mit seinen Charakteren und teils anderen Vereinen wie der Kirmesgesellschaft, für die sich die Strecke dennoch lohnt. Und Heimatfußball bleibt Heimatfußball.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 12: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Martin Jakobi

 

Zuletzt war die Zweite am 22. Oktober aktiv. Nun hatten wir zwei Wochen mehr oder weniger unfreiwillig frei. Angenehme Verschnaufpause oder Ärgernis?

In Anbetracht der Tatsache, dass wir doch einen sehr starken Lauf hatten, sicher ein Ärgernis. Man merkte an den letzten Spielen, das jeder Bock auf Fußball hatte und die rege Teilnehmerzahl beim Training bestätigte das auch. Aber wenn wir an diese Sachen möglicherweise auch erst im nächsten Jahr anknüpfen, ist mir nicht Bange, dass wir weiterhin erfolgreich bleiben. Für mich ist es eine willkommene Verschnaufpause.

 

Mit einem Sieg bei Fahner Höhe III wären wir "Herbstmeister". Dafür gibt es zwar keinen Preis – dennoch ein wichtiger Titel oder zweitrangig?

Sicherlich ein Titel, der im ersten Moment schön klingt. Aber am Ende sagt er auch aus, was wir für eine gute Hinrunde gespielt haben. Von daher finde ich diesen Titel nicht unwichtig, solange wir dies auch in der Rückrunde bestätigen können. Ein Sieg wäre natürlich ein wichtiges Zeichen.

 

In unseren Spielen wechselten sich sehenswerte Spielzüge und Auftritte mit Momenten ab, in denen gar nichts zusammenlief. Wie erklärst du dir diese Schwankungen innerhalb einer Partie?

Ich denke, sowas kommt ab und an in den besten Mannschaften vor, aber bei uns ist das schon ein kleines Phänomen. Teilweise spielen wir überragende erste Halbzeiten und machen es uns dann selbst schwer, indem wir uns gegenseitig kritisieren oder uns mit dem Schiedsrichter belegen. Solche Sachen kriegen wir momentan nicht in den Griff, daran müssen wir noch härter arbeiten. Bekommen wir das hin, können wir auch mal zwei starke Halbzeiten spielen.

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 11: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Benjamin Grau

 

Du musstest in den letzten Tagen wegen Problemen am Knie kürzertreten. Wann dürfen wir dich wieder auf dem Platz erwarten ?

Ich möchte am Donnerstag wieder ins Training einsteigen um zu sehen, wie der Heilungsprozess vorangeschritten ist. Am Wochenende werden wir dann sehen, ob ich fit bin, um die Mannschaft wieder zu unterstützen.

 

Du warst dir vor der Saison unsicher, ob du zu genügend Einsatzzeiten kommst. Mit Blick auf die absolvierten Spiele dürfte dein Fazit positiv ausfallen.

Ja, das stimmt. Ich habe versucht, mich in die Mannschaft einzuarbeiten, indem ich die Trainingseinheiten so oft wie möglich wahrgenommen habe. Anscheinend hat das unser Trainer-Duo für gut befunden und mir die Chance gegeben.

 

Mit Eintracht Gotha, Reinhardsbrunn und Emsetal erwarten uns nun drei Gegner aus dem Tabellenkeller. Pflichtaufgaben oder potenzielle Stolpersteine?

Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Das sind alles Leute, die Fußball spielen können. Und vor allem sind es Mannschaften, die uns Punkte abknöpfen wollen.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 10: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Thomas Hertig

Zwei deutliche Erfolge am Wochenende in der Liga und im Pokal – das spricht für die Mannschaft und vor allem für ihren Fitnesszustand…

Ja. Ich denke, in Sachen Fitness sind wir ziemlich gut aufgestellt. Was uns aber auch zu Gute kommt, ist unser ausgeglichener Kader.

 

Auch für dich persönlich verliefen die Partien positiv. Mit drei Vorlagen hast du das Team auf Kurs gebracht, darunter jeweils das wichtige schnelle 1:0 vorbereitet. Gibt das Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben?

Auf jeden Fall. So etwas gibt dir enormes Selbstvertrauen und auch Motivation, denn das sind nun mal auch die Situationen, an denen du als Offensivspieler gemessen wirst. Außerdem hat man, wenn das klappt, einen ganz anderen Spaß am Spiel. Und wer weiß: vielleicht klappt es auch mal wieder mit einem Törchen.

 

Du pendelst in dieser Saison zwischen Bank und Startelf. Wie gehst du mit dieser nicht einfachen Situation um?

(lacht) Im Training grätschen, bis die Position frei ist – Nein, Spaß beiseite. Als Spieler willst du immer von Anfang an gesetzt sein. Manchmal ist es aber einfach so, dass du nicht richtig ins Spiel kommst, sei es durch Verletzungen, fehlende Zuspiele oder einfach nur das verkehrte Frühstück. Da ist man freilich unzufrieden und emotionaler. Man fängt an zu hadern – mit sich selbst, den Schiedsrichtern, auch mal den Mitspielern. Das kennt sicher jeder zur Genüge. Da muss man dann einfach mal drüber sprechen, den Kopf aus dem Sand ziehen und sich durchbeißen. Abgesehen davon haben wir auf den Außenpositionen eine sehr hohe Spielerdichte, sodass Kleinigkeiten und auch der zu bespielende Gegner über Einsatz oder Bank entscheiden.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 9: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Alexander Koch

Glückwunsch zum 3:2-Heimerfolg gegen Großfahner! Aber musstet ihr es noch einmal so spannend machen?

Vielen Dank. Klar, gewonnen ist gewonnen und die Punkte sind im Sack, aber spannend machen wir es von Woche zu Woche leider immer wieder. Unsere Absicht ist das natürlich nicht. Es passieren halt in jedem Spiel mehrere kleine Fehler, die im Endeffekt zu solchen nervenaufreibenden letzten Minuten führen. Wir sollten uns die nächsten Spiele darauf fixieren, diese Fehler zu minimieren, damit wir auch mal ohne ein Gegentor die drei Punkte nach Hause bringen können.

 

Bereits gegen Mühlberg führte unser Team mit 3:0 und gewann dann nur knapp. Ist das fehlende Konzentration oder worauf führst du das zurück?

Wenn wir in Führung liegen, hören wir auf, das zu spielen, was wir eigentlich können. Es passieren nach und nach immer mehr von diesen besagten kleinen Fehlern, die der Gegner dann gut für sich ausnutzen kann. Wir müssen auch bei einer Führung so weiter spielen, wie wir bis zu diesem Zeitpunkt gespielt haben und uns nicht darauf ausruhen. Ob es an der schwindenden Konzentration liegt oder ob wir einfach zu siegessicher werden, weiß ich nicht. Unserem Torverhältnis gefällt das auf jeden Fall gar nicht.

 

Du spielst deine zweite Saison bei den Männern und hast auf der linken Abwehrseite einen Stammplatz inne. Bist du mit deiner sportlichen Entwicklung zufrieden?

Ich war ja auch vor dem Start meiner ersten Saison schon beim Training in Apfelstädt. Da habe ich gemerkt, dass ich in diese Mannschaft möchte. Man wird ruck, zuck in die Mannschaft aufgenommen und alle verstehen sich miteinander - eine echt geile Truppe. Dementsprechend entwickelt man sich auch. Es macht einfach Spaß, mit Leuten Fußball zu spielen, mit denen man sich prima versteht. Natürlich habe ich mich ein wenig entwickelt und Fortschritte gemacht, aber mir fehlt noch das Abgebrühte, das Bissige. Wenn es brenzlig wird, kann auch mal die Notbremse gezogen werden. Ich hatte letzte Saison sowie diese Saison noch keine gelbe Karte. Das muss jetzt nicht zwingend was Gutes bedeuten.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 8: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Florian Bonk

Du warst das gesamte Wochenende als Kirmesbube im Einsatz. Hast du die Festivitäten gut überstanden?

Soweit ganz gut. Man wird zwar nicht jünger, aber übersteht es mit einem guten Willen.

 

Auf den anderen Plätzen wurde hingegen gespielt. Nach rund einem Drittel der Saison: gibt es für dich große Überraschungen innerhalb der Liga?

Am meisten überrascht mich die Platzierung von Mühlberg, unabhängig von unserem Spiel. Sie haben eine gute Spielanlage, aber ihnen scheint die Durchschlagskraft zu fehlen und in der Defensive scheinen sie auch nicht so sicher. Klar haben wir dort glücklich gewonnen. Aber im Fußball zählen halt nackte Ergebnisse. Positiv überrascht bin ich hingegen von Ballstädt. Dabei haben sie sich bei uns so schwach präsentiert, dass ich enttäuscht war. Dass sie jetzt aber doch so weit oben stehen, spricht für sie.

 

Nach dem spielfreien Wochenende gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem TSV Großfahner, der uns in die Kreisliga begleitete. Nach der 0:1-Niederlage in der Rückserie hattest du dich über Facebook an die Anhänger gewandt und im Namen der Mannschaft für den Auftritt entschuldigt. Wie schätzt du die Truppe jetzt ein und was müssen wir besser machen als beim letzten Duell?

Wir hatten damals sicher nicht unseren besten Tag. Dass, was wir dort gezeigt hatten, war nicht die Eintracht der letzten Saison und schon gar nicht die der jetzigen. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel wie in der letzten Saison, wobei wir es diesmal aber natürlich besser machen wollen als beim vergangenen Aufeinandertreffen. So wie wir dort aufgetreten sind – das ist nicht unser Anspruch. Nicht mit der Klasse und den Leuten, über die wir verfügen. Wir sind jetzt einen Schritt weiter, Großfahner allerdings auch. Wie ich gelesen habe, sind einige höherklassige, gute Leute dort hingewechselt. Also schauen wir einfach mal, was passiert. Wir müssen sehen, wie sie auftreten und wie die Tagesform beider Teams ist. Ich bin mir aber sicher, dass wir diesmal ein anderes Gesicht zeigen. Wir wollen das Spiel auf jeden Fall positiv bestreiten.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 8: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Marco Dietrich

 

Ist der Ärger über die Gelb-Rote Karte mit ein paar Tagen Abstand verflogen?

Der Platzverweis ärgert mich immer noch ungemein. Auch wenn die ganze Situation vom Schiedsrichter vielleicht ein wenig unglücklich entschieden wurde, darf mir das als erfahrener Spieler und Kapitän nicht passieren.  Daraus muss ich lernen, diesen Schuh ziehe ich mir an. In solchen Situationen muss ich cleverer sein. Als Kapitän muss ich vorne weggehen und meine Mannschaft schützen und darf mir nicht so einen Fauxpas leisten.

 

Du hast gerade schon angedeutet, dass du die zweite Mannschaft nach der abgelaufenen Sperre als Kapitän auf das Feld führen wirst. Was bedeutet dir diese Wahl?

Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mannschaft. Ich hatte die Binde ja schon ein paar Mal bekommen, weil Silvio Grau nicht da war. Aber ich möchte auch betonen, dass wir mit Sebastian Thomßen einen zweiten Mann haben, der die Sache gut macht und mich auch vertreten kann. Von daher mache ich mir keine Sorgen, dass wir in den nächsten Spielen einen guten Kapitän haben werden.

 

Vier Siege und zwei Unentschieden aus den ersten sechs Spielen – da darf zur Kirmes aber kräftig gefeiert werden.

Auf jeden Fall. Da werden wir mit der Truppe mal richtig schön einen trinken. Schon letztes Jahr, aber besonders dieses Jahr ist etwas entstanden, was immer weiter ausgebaut wird. Ich bin richtig stolz auf diese Mannschaft, wie sie sich entwickelt. Menschlich ziehen alle top mit, beim Freitagtraining sind viele Leute anwesend. Das ist einfach großartig.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 7: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an René Schulze

 

Sieg im Spitzenspiel der Kreisliga, zudem gegen einen höherklassigen Club im Kreispokal durchgesetzt. Besser kann ein Wochenende nicht laufen, oder?

Man kann von einem perfekten Wochenende reden. Gerade das Spiel gegen Wacker Gotha war toll. Nach einem 0:2 das Spiel noch gedreht - da merkt man, dass wir eine Mannschaft sind und uns nie aufgeben. Aber auch das Duell mit Gumpelstadt war ein Höhepunkt für uns. Wir konnten uns gegen einen Kreisoberligisten beweisen und haben uns ganz gut angestellt, vor allem wenn man bedenkt, dass wir auch vier oder fünf Tore hätten schießen können.

 

Du hast die Gegentore angesprochen. Vom Pokalspiel abgesehen, lagen wir die letzten drei Spiele stets in Rückstand. Braucht das Team immer erst einen Weckruf oder woran muss noch gearbeitet werden?

Wir sind immer gewillt, selber das Spiel in die Hand zu nehmen. Vielleicht agieren wir dadurch in der einen oder anderen Situation zu blauäugig und laufen dann öfter einem Rückstand hinterher, weil wir durch einzelne Fehler Tore fangen. Das müssen wir auf jeden Fall vermeiden. Allerdings haben wir in der Offensive auch viele Einzelspieler, die ein Spiel entscheiden können. Das ist Gold wert.

 

Für dich läuft es bisher rund. Schon 11 Tore stehen in der Kreisliga zu Buche. Wie wichtig sind dir diese Treffer und welche Ziele peilst Du in dieser Spielzeit an?

Ganz klar ist, dass ich die Tore nicht alleine schieße. Dazu gehört die ganze Mannschaft. Man muss nur einen Blick auf die Scorerliste werfen, wo Leute wie Tony Hornig oder David Leischner ganz vorne stehen. Doch auch der Rest der Mannschaft trägt zum Erfolg bei. Das Spiel beginnt in der Defensive und wird dann nach vorne übertragen, wo die Tore fallen. Als Stürmer bin ich zusammen mit Peet (Peter Springer/d. Red.) da, um diese Chancen zu nutzen. Zurzeit läuft es sehr gut, ich kann mich nicht beschweren. Es macht Spaß, das ist die Hauptsache.

Persönliche Ziele sind, die Tabellenführung nicht mehr abzugeben. Ich möchte schon mit der Eintracht mal Kreisoberliga spielen. Im Pokal schauen wir jetzt einfach mal, welcher Gegner zugelost wird. Auch hier können wir weit kommen.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 6: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Tony Hornig

Am vergangenen Sonntag gab unsere Mannschaft beim 1:1 gegen Westring Gotha zum ersten Mal Punkte ab. Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden und wie sehr ärgert dich der verschossene Elfmeter, der uns 2:1 in Führung hätte bringen können?

Der verschossene Elfmeter ärgert mich natürlich sehr. Mechte (David Leischner/d. Red.) darf auf jeden Fall den nächsten schießen. Aber nichtsdestotrotz war es ein gerechtes Unentschieden.

 

Vom Fehlschuss abgesehen, läuft es für dich als Neuzugang sehr gut. Nach sechs Spielen hast Du schon acht Scorerpunkte gesammelt. Man merkt dir an, dass du dich wohlfühlst…

Ja, ich freue mich natürlich sehr darüber, dass ich so gut in Apfelstädt angekommen bin. Wer aber letztendlich die Tore macht oder sie vorbereitet ist egal. Hauptsache, jemand macht sie. Ich muss auch lobend das Engagement der beiden Trainer erwähnen. Woche für Woche bereiten sie die Mannschaft optimal auf das Wochenende vor.

 

Vor dem Wechsel zur Eintracht warst Du in der Landesklasse für Gebesee aktiv. Welche Unterschiede zur Kreisliga sind Dir bisher aufgefallen?

Die Unterschiede sind schon enorm. Das Spiel an sich ist etwas langsamer als in der Landesklasse. Viele Fehler, die wir leider noch machen, würden des Öfteren bestraft werden. Aber ansonsten sind wir als Mannschaft sehr gut aufgestellt. Dies konnte man ja in der Vorbereitung an den Ergebnissen, zum Beispiel gegen Siebleben, sehen. Für das kommende schwere Wochenende hoffe ich, dass wir wieder mehr miteinander Fußball spielen und zu alter Torgefährlichkeit zurückfinden.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 5: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an David Leischner

Hallo David, da "Quetsche" Michael Werner zuletzt im Urlaub weilte, hattest Du die Binde inne. War der Kapitän mit den Leistungen seiner Jungs im Pokal und in Luisenthal zufrieden?

Ich war mit allen Spielern, die mitgewirkt haben, sowohl im Pokal als auch im Punktspiel sehr zufrieden. Wobei ich die kämpferische Leistung unserer Mannschaft noch lobend erwähnen mag. Die Truppe zieht an einem Strang und das freut mich natürlich auch.

 

Auch für Dich läuft es bisher sehr gut, Du konntest schon vier Treffer in der Liga erzielen, davon zwei per Kopfball. Dabei gibt es in unserer Mannschaft viele Spieler, die größer sind. Würdest Du dich als kopfballstark bezeichnen?

(schmunzelt) Naja, kopfballstark würde ich es nicht gleich nennen. Ich stand halt richtig und die Vorlagen von meinen Kollegen kamen natürlich auch punktgenau. Ich freue mich natürlich, dass ich auch ab und an mit den Kopf treffen kann. Die Vorliebe ist doch aber eher der Fuß.

 

Am vergangenen Samstag warst Du mit der Mannschaft auf Einladung des FC Rot-Weiß Erfurt im Steigerwaldstadion zu Gast. Wie hast Du den Tag empfunden und was war es für ein Gefühl, mal wieder beim Club zu sein, bei dem Du ein Großteil deiner Ausbildung genossen hast?

Also der Tag war sensationell. Ich habe sowas noch nie erlebt und fand es auch von RWE eine tolle Sache, dass sie die Mannschaft dazu einlud.

Zu meiner RWE-Vergangenheit... Ja es war auch ne schöne erlebnisreiche Zeit. Ich durfte und konnte viel lernen im taktisch und technischen Bereich. Was mir natürlich heute im Männerbereich sehr hilft. Allgemein war die Zeit beim Club sehr schön. Aber ich bin froh, jetzt in Apfelstädt zu sein und wir getreu dem Motto spielen: "11 Freunde sollt ihr sein".

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3-Interview zum Mittwoch, Teil 4: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Frank Fritsche

Hey Frank, das von Dir in die Wege geleitete Video für Carsten Kammlott hat den Rahmen gesprengt und für Quoten gesorgt, von denen wir nur geträumt haben! Über 50 000! Menschen haben sich die Aufzeichnung angesehen. Wie kommt man auf solch eine Idee?

Zuerst beflügelt es einen, dass wir so eine geile Truppe haben, die auch für jeden „Mist“ zu haben ist. Zum anderen kommt es bei mir ja öfter vor, dass es Titel gibt, die ich gerne umschreibe. So war es auch hier, und ich denke, das passt ganz gut. Alle haben mitgemacht und hatten ihren Spaß – so muss es sein.

 

Du bist in deiner Freizeit nicht nur Entertainer, sondern auch Spieler und zugleich Sektionsvorsitzender. Wie bekommt man das alles unter einen Hut?

Jeder, der ehrenamtlich arbeitet, weiß, worauf er sich einlässt. Das muss man unheimlich gerne machen, aber wenn der Spaß nicht verloren geht, ist man gerne mit allen Kräften für den Verein da. Gerade bei uns bekommt man jede Investition mehrfach zurück.

 

Als Sektionsleiter dürftest Du mit dem Saisonstart der beiden Mannschaften mehr als zufrieden sein…

Auf jeden Fall. Zumeist haben wir bisher deutliche Siege eingefahren, wobei sich Wechmar gegen unsere Erste durch den Platzverweis noch vor der Halbzeit selbst dezimiert hat. Man muss abwarten, wie stark die Liga im Ganzen ist. Aber insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg. Was mich am meisten gefreut hat, war der 3:2-Derbysieg der Zweiten gegen unsere Freunde aus Wandersleben. Für solche Duelle lebt der kleine Fußball.

Das 3 x 3 Interview zum Mittwoch, Teil 3: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Matthias Wagner

Vier Spiele, vier Siege – viel besser kann ein Auftakt eigentlich nicht verlaufen…

Das stimmt. Wenn mir das einer vor der Saison so gesagt hätte, hätte ich das natürlich unterschrieben, jedoch nicht geglaubt. Aber wir haben halt eine super Mannschaft.

 

Die Gothaer Kreisliga ist für Dich Neuland, Du weißt auch ungefähr, welche Mannschaften noch auf uns zukommen. Wie sind die ersten Eindrücke der neuen Liga?

Man merkt schon die Unterschiede zur Kreisklasse. Die Mannschaften sind körperlich deutlich robuster und auch im taktischen Bereich wesentlich besser eingestellt. Ich denke auch, dass man die ersten vier Spiele nicht überbewerten sollte. Natürlich war das ein toller Auftakt und man macht sich als Aufsteiger einen guten Namen. Aber wie der Trainer schon sagte: die schweren Aufgaben kommen erst noch.

 

Du hast nach zehn Jahren in Ichtershausen bei der Eintracht eine neue Herausforderung gesucht. Würdest Du trotz der noch jungen Saison sagen: alles richtig gemacht?

Ja. Das habe ich schon nach dem ersten Spiel in Ohrdruf gemerkt, als wir 0:3 zurücklagen und das legendär gedreht haben. Da merkte ich sofort, dass hier absolutes Leben drin ist und jeder den Willen zum Sieg hat. Ich bereue den Wechsel keine Sekunde.

 

Interview: Thomas Rudolph

Das 3 x 3 Interview zum Mittwoch, Teil 2: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Patrick Kramer

Fünf Tore in einem Spiel – das dürfte für Dich eine Premiere gewesen sein…

Es war auf jeden Fall ein geiles Gefühl und auch eine Premiere. Aber ohne die starke Anfangsphase der kompletten Mannschaft  wäre mein Fünferpack nicht möglich gewesen. Jeder hat für den anderen gekämpft, den Gegner unter Druck gesetzt und die Bälle für den Mitspieler erobert und aufgelegt.

 

Seit dieser Saison bist Du als Feldspieler in der Zweiten aktiv, nachdem Du zuvor immer im Tor der Ersten standest. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Ich bin gerade einmal 20 Jahre alt und noch in der Findungsphase. Ich weiß, dass ich ein relativ guter Torwart bin. Aber ich hatte einfach Lust, draußen zu kicken. Wie man in den Testspielen und am vergangenen Sonntag sehen konnte, ist das anscheinend auch gar nicht so verkehrt. Ich denke aber, dass mich früher oder später wieder der Weg ins Tor zurückführen wird.

 

Fehlt Dir das Torwartdasein bzw. kribbelt es ab und zu wieder in den Armen?

 

Ursprünglich bin ich ja Feldspieler und wechselte erst in der D-Jugend ins Tor. Natürlich kribbelt es wieder, aber ich habe seit ein paar Monaten Probleme mit meiner Schulter. Die muss erst völlig gesund werden, bis ich mich erneut ins Tor stellen kann. Die Schmerzen machen sich bei jedem Ball, den ich fange oder werfe, bemerkbar. Aber zunächst freue ich mich auf die Saison mit der Zweiten. Das ist echt eine coole Truppe und ich denke, dass wir durchaus was reißen können. Wie es nach der Spielzeit weitergeht, werden wir dann sehen. 

 

Interview: Thomas Rudolph

Neue Serie: Das 3 x 3 Interview zum Mittwoch, Teil 1: drei Minuten, drei Fragen, drei Antworten an Johannes Reich

Du wurdest von der Plattform www.fanreport.com als Abwehrspieler in die Elf des Tages gewählt – eine überraschende Entscheidung?Wir haben zwar zu null gespielt, aber dass ich in die Elf gewählt wurde, überrascht mich schon und krönt mich ein wenig. Das Lob gebe ich aber gerne weiter. Die gesamte Defensive hat einen tollen Job gemacht.

 

Im ersten Spiel gegen Ohratal II vier Gegentreffer bekommen, nun gegen Ballstädt ohne geblieben – was hat die Mannschaft besser gemacht?

Man kann die beiden Spiele überhaupt nicht miteinander vergleichen. Da genügt ein Blick auf die Aufstellungen. Ich denke auch, dass Ballstädt geschwächt war.  Aber ein Heimspiel ist von den Anlagen her immer ganz anders. Wir haben auf vielen Positionen besser gespielt.

 

Zwei Siege aus den ersten beiden Spielen – da muss die Vorfreude auf das Spiel gegen Siebleben/Seebergen II am Samstag groß sein…

Definitiv. Siebleben ist immer schwer auszurechnen, gerade an einem Samstag. Man weiß nie, wer von der Ersten runterkommt. Ähnlich erging es uns im Ohratal-Spiel. Aber wir wollen die Tabellenführung trotzdem weiter behalten. 

 

Interview: Thomas Rudolph

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