Saison 2019/20

Siebleben - Apfelstädt 3:2 (2:0).

Als der Schlusspfiff durch den sehr gut agierenden Schiedsrichter Fricke verstummt war, versammelten sich die Eintracht-Spieler noch auf dem Platz und schworen sich auf die nächsten Partien ein.

Unsere personell so arg gebeutelte Mannschaft - acht Spieler standen nicht zur Verfügung - verkaufte sich beim Landesklasse-Absteiger aus Siebleben sehr achtbar. Natürlich ging der Erfolg der Randgothaer über die Spielzeit gesehen in Ordnung und bei besserer Chancenverwertung hätte sich Apfelstädt auch nicht über fünf oder sechs Gegentore beschweren müssen. Doch als Kah mit seinem Strich in den Winkel in der 88. Minute den Anschluss erzielte, sehnte ganz Siebleben den Abpfiff herbei.

Dabei begann das Derby für uns äußerst unglücklich. Nur vier Minuten waren gespielt, als König eine Ecke per Kopf in die Maschen setzte. Wer nun aber dachte, dass die Hausherren uns überrennen würden, sah sich getäuscht. Die Nachteile in der Technik machte die Voigt-Elf mit Einsatz und Kampf wett. Guten Chancen der Gastgeber stand auch eine große Möglichkeit durch den jungen Höltzer entgegen, der an Heidrich scheiterte und dessen Abpraller niemand verwertete (20.). Als alles auf ein 1:0 hinauslief, war dann nach einem Freistoß, der immer länger wurde, wieder König zur Stelle und erhöhte (42.).

Im zweiten Durchgang drückte Siebleben schnell auf die Entscheidung und wurde auch belohnt. Eine hohe Flanke in die Mitte unterschätzte die gesamte Abwehr und auf einmal stand Fröbe völlig blank vor Wagner, der keine Chance besaß (52.). Allerdings bewahrte uns "Matze" in der Folge mit starken Paraden vor einem höheren Rückstand. Siebleben hingegen wurde im Gefühl des sicheren Sieges etwas zu leichtsinnig, spielte mitunter überheblich und zu selbstgefällig. Als Kah per Kopf nach einem Freistoß Leischners traf, mochten viele noch an Ergebniskosmetik denken (85.). Doch spätestens nach dessem zweiten Tor aus der Distanz verstummten die sonst so lauten Zuschauer und es machte sich Hektik breit. Als Leischner einen Freistoß in den Strafraum brachte, hofften die zahlreich mitgereisten Fans sogar auf den ganz großen Wurf. Doch die Gastgeber klärten und so blieb es beim 2:3.

Dennoch: auf diese Leistung kann die Eintracht aufbauen, auch wenn man jetzt vorerst die Rote Laterne inne hat. Doch mit dieser Leidenschaft und der Hoffnung, dass in naher Zukunft einige Verletzte zurückkommen, sollten bald wieder Punktgewinne drin sein.

SVE: Wagner, Koch, Reich, Heinrich, Grau (63. Rudolph), Leischner, Hertig, Hüttner (46. Jakobi), Kah, Höltzer, Dämban (77. Rose).

T.: 1:0, 2:0 König (4., 42.), 3:0 Fröbe (52.), 3:1, 3:2 Kah (85., 88.).

 

Weiter spielten:

Mühlberg - Ifta 3:2

Treffurt - Borsch II 1:0

Gumpelstadt - Kaltennordheim 2:2

Mosbach - Bischofroda 7:0

Vacha - We. Gotha 1:2

Marksuhl - Ruhla 2:1

 

Text: Thomas Rudolph

Großfahner II - Apfelstädt II 1:5 (1:3).

Bis auf zehn Minuten zwischen dem Anschlusstreffer durch Heinemann und dem 3:1 durch J. Eckardt per Kopf hatte unsere Reserve das Geschehen unter Kontrolle. Zudem zeigte sich das Team nach Wochen mit zig ausgelassenen Chancen endlich einmal torhungrig und belohnte die eigenen Mühen.

Den Auftakt machte Scherer, der nach einer Ecke von Rose goldrichtig stand und per Kopf die frühe Führung erzielte. Der Vorlagengeber - heute mit sehr guten Standards - legte selbst per Freistoß nach und auch für Eckardt auf. Nach dem Wechsel erhöhte Göpfert mit einem Doppelpack zum Endstand. Zunächst nutzte er einen langen Ball Krolls zum 4:1, kurz darauf wurde er vom durchgebrochenen Eckardt bedient und schloss zum Finalresultat ab.

SVE: Schneider, Rose, Werner (83. Bischoff), Thomßen, Dietrich, Seyring, Bonk, Jakobi (62. Kroll), Göpfert, J. Eckardt, Scherer.

T.: 0:1 Scherer (5.), 0:2 Rose (17.), 1:2 Heinemann (30.), 1:3 J. Eckardt (40.), 1:4, 1:5 Göpfert (53., 64.).

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt - Marksuhl 0:5 (0:3).

Einen völlig gebrauchten Tag erwischte unsere Eintracht im Duell mit dem Kreisoberliga-Aufsteiger. Mehr noch als die Niederlage ärgerte aber die Art und Weise des Zustandekommens. Unabhängig vom schweren Pokalspiel am Freitag vermissten die Zuschauer eine gesunde Einstellung zum Spiel. Diese sah man bei den Gästen, die von einem perfekten Start profitierten. Der überragende Tobias Simon bediente Luca Scheuch, der schon nach drei Minuten das 1:0 erzielte. Und es kam mit Wiederanpfiff noch bitterer: Diesmal bediente der Torschütze den Vorlagengeber, der sich nicht zweimal bitten ließ – 2:0 nach nur vier Minuten.

Mit der Führung im Rücken agierte Marksuhl sicher, während der Eintracht im ersten Durchgang überhaupt nichts einfiel. In den Offensivaktionen wirkte die SG immer gefährlicher und profitierte von vielen Aussetzern. So auch beim 3:0, als Simon Apfelstädts Libero Johannes Reich anlief, sich den Ball eroberte und in der Folge verwandelte (44.). Dass Keeper Matthias Wagner mehrfach rettete, war ein ungutes Zeichen.

Im zweiten Durchgang hatte die Eintracht auch Gelegenheiten zum 1:3, vergab aber die beste durch David Leischner, der per Kopf am Tor vorbei verzog (53.). Der nächste Treffer fiel derweil wieder auf der anderen Seite. Scheuch kam im Strafraum nach einem Duell mit Alexander Koch zu Fall, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Stephan Vetter übernahm die Verantwortung und verwandelte (65.). Als Simon nach Vorarbeit von Scheuch den Dreierpack schnürte (73.), war der Kantersieg perfekt.

Schlimm für uns: Ohne gegnerische Einwirkung verletzte sich René Bernhardt schwer. Eine Fraktur im Arm dürfte den Abwehrmann für lange Zeit außer Gefecht setzen - beim kleinen Kader der Eintracht eine Hiobsbotschaft. Auch an dieser Stelle gute Besserung!

SVE: Wagner, Reich, Koch, von Rüsten, Kah, Eberling (63. Jakobi), Leischner, Grau, Bernhardt (57. Hertig), Heinrich (57. Höltzer), Dämban.

T.: 0:1 Scheuch (3.), 0:2, 0:3 Simon (4., 44.), 0:4 Vetter (63./FE), 0:5 Simon (73.).

 

Weiter spielten:

Ifta - Siebleben 1:2

Kaltennordheim - Mosbach 2:2

We. Gotha - Treffurt 0:0

Bischofroda - Drei Gleichen 5:1

Ruhla - Vacha 0:1

Gumpelstadt - Borsch II 5:2

 

Text: Thomas Rudolph

Wechmar II - Apfelstädt II 0:0.

Zwei gut stehende Abwehrreihen und Abschlussschwäche auf beiden Seiten sorgten dafür, dass die Partie mit dem logischen Ergebnis endete. Beim lockeren und fairen Kick, mit der der  Schiedsrichter überhaupt keine Probleme hatte, besaß Jakobi gleich nach einer Minute eine gute Gelegenheit, wurde aber abgeblockt. 

In der Folge blieb das Geschehen übersichtlich. Beide Mannschaften mühten sich, leisteten sich aber auch viele Ballverluste und Ungenauigkeiten, sodass sogar Halbchancen verpufften. 

Im zweiten Durchgang hatte Lugauer das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Torwart Schneider (59.). Auch schoss Wittig aussichtsreich neben das Tor (67.). Auf der Gegenseite wählte der durchgebrochene Höltzer mit dem Abschluss die falsche Variante, in der Mitte standen Dietrich und Scandolo frei. Das war es aber auch schon an Höhepunkten in einem mittelmäßigen Duell.

SVE: Schneider, Rose, Seyring, Göpfert, Werner, Bonk, Dietrich, Jakobi, Quade, Scandolo, Höltzer (75. Rudolph).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreispokal, 2. Runde: Apfelstädt - We. Gotha 1:2 n.V. (1:1).

In einem gefühlten Freundschaftsspiel unter sehr guter Leitung von Schiedsrichter Falk setzte sich Westring etwas glücklich, aber auch nicht unverdient mit 2:1 durch. Auf Apfelstädter Seite schmerzte weniger das Ausscheiden als die überflüssige Rote Karte für Schumacher, der sich nach einem Foulspiel samt verbaler Beleidigung (79.) nicht im Zaum hielt und ausfällig wurde - da blieb Falk keine andere Möglichkeit, als ihn des Feldes zu verweisen. Nun droht eine lange Sperre, was uns mehr wehtut als das Aus aus dem Pokal.

Ansonsten verliefen die 120 Minuten wenig aufregend. Keiner wollte und konnte so richtig - es entwickelte sich ein gemütlicher Kick mit wenig Chancen auf beiden Seiten. 

Den Führungstreffer erzielte Zlataru per Flachschuss, nachdem Grau über den Ball getreten war (13.). Er machte seinen Fehler aber wieder gut, als er eher zufällig mit einem schönen Linksschuss den eingewechselten Höltzer fand, der Herrmann ausschaute und locker einschob (37.).

Von da an neutralisierten sich die beiden Kreisoberligisten, die im zweiten Durchgang beide den entscheidenden Treffer hätten setzen können. Auf Apfelstädter Seite besaßen Leischner und Höltzer die besten Gelegenheiten, brachten diese aber nicht unter.

Mit dem Laster der Roten Karte ging es in die Verlängerung, in der Co-Trainer Tischer für den verletzten Geyer im Tor stand. Er spielte sehr gut mit, wurde aber einmal aufgrund der fehlenden Abstimmung von Libero Reich per Kopf bezwungen - 1:2 (96.). 

Wirklich weh taten sich beide Teams danach nicht mehr. Obwohl wir uns mühten, fiel kein Treffer mehr. Das darf am Sonntag gerne besser sein!

SVE: Geyer (74. Tischer), Reich, Koch, Bernhardt, Güntner (12. Höltzer), Hartung, Heinrich (46. Scandolo), Schumacher (79. RK), Grau, Dämban, Leischner.

T.: 0:1 Zlataru (13.), 1:1 Höltzer (37.), 1:2 Reich (96./ET).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 4. Spieltag: Vacha - Apfelstädt 2:1 (1:0).

Stark gekämpft, in Unterzahl den Ausgleich gemacht und dann doch noch verloren - das Gastspiel in Vacha endete für uns mit einer bitteren Niederlage.

Da wir im Vorfeld bereits auf einige Spieler verzichten mussten, erklärte sich der frischvermählte Springer bereit, die weite Fahrt in die Rhön mit anzutreten. Und beinahe wäre seine Rückkehr perfekt verlaufen. Nachdem er zuvor noch den Pfosten traf (68.), war er in der 86. Minute in alter Torjägermanier zur Stelle und drückte eine Flanke Leischners über die Linie zum Ausgleich.

Es war der verdiente Lohn einer starken zweiten Halbzeit, in der Apfelstädt die maue Vorstellung der Vorpause (Trainer Voigt: "Da hätte Vacha höher als 1:0 führen müssen") vergessen machte. 

Das späte 1:1 gab uns Hoffnung, zumal wir zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl agierten. Kurz nach dem dritten Wechsel verletzte sich Hornig und musste vom Feld - eine mehrwöchige Pause folgt. Dem nicht genug, kam auch noch spielerisches Pech hinzu. Fast vom Anstoß weg schlug Vacha einen langen Ball, von Rüsten brachte seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall - Elfmeter. Glock verwandelte diesen zum Endstand, zudem sah Springer in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte. 

Da der kleine Eintracht-Kader so weiter geschrumpft ist, liegt der Fokus ganz auf dem sonntäglichen Heimspiel gegen Marksuhl, welches in Neudietendorf ausgetragen wird. Das Heimduell mit Westring Gotha im Rahmen des Kreispokals am Freitag gerät zur Nebensache. Wo dieses stattfindet, entscheidet sich ebenfalls noch in dieser Woche.

SVE: Rose, Koch, Güntner, Reich, Schumacher, von Rüsten, Heinrich (46. Grau), Hertig (46 Springer/90.+1 GRK), Hornig, Leischner, Dämban (73. Bernhardt).

T.: 1:0 Leder (24.), 1:1 Springer (86.), 2:1 Glock (89./FE).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Gumpelstadt 2:0 (Freitag)

Marksuhl - Siebleben 1:3

Treffurt - Ruhla 0:0

Gumpelstadt - We. Gotha 3:2

Mosbach - Borsch II 3:0

Drei Gleichen - Kaltennordheim 2:3

Bischofroda - Ifta 2:5

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 5. Spieltag: Leina II - Apfelstädt II 3:1 (1:0).

22 Leute auf dem Platz wussten nach Abpfiff nicht, wieso Leina dieses Spiel gewann. Unterm Strich war die Antwort aber einfach: sie schossen Tore, während unsere Elf zig Chancen ausließ und es verpasste, frühzeitig für klare Fronten zu sorgen.

Vom Start weg schloss Apfelstädt den Gegner in dessen Hälfte ein und berannte das Tor. Mehrere Versuche aus der Distanz (Höltzer, Scherer) parierte Hildebrand sehenswert; es schien nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fallen sollte. Die Gäste ließen den Ball gefällig laufen, zeigten aber im letzten Drittel eklatante Abschlussschwächen.

Und so kam es, wie es kommen musste. Den einzigen Angriff der ersten Halbzeit nutzte Leina zum 1:0, als nach einer Flanke unsere Abwehr zu zögerlich agierte und Christ mit dem Rücken irgendwie an den Ball kam, der von dort aus an den Innenpfosten und dann ins Tor trudelte (37.). Das Spiel war auf den Kopf gestellt und trotz weiterer Chancen gelang es bis zum Wechsel nicht, den Ausgleich zu erzielen.

Im zweiten Durchgang verlor unsere Elf jedoch ihre spielerische Linie und brachte sich mit unkonzentrierten Abspielen und Ablenkung von außerhalb durch die unqualifizierten Rufe des Leinaer Trainers selbst aus dem Konzept. Als Thomßen nach einer Ecke den eigenen Torwart überwand (53.), ahnten viele schon, in welche Richtung dieses Spiel gehen würde.

Der eingewechselte von Rüsten hätte den Anschluss erzielen müssen, schoss aber aus guter Position über das Tor. Die Minuten schwanden von der Uhr, Leina wurde sogar etwas mutiger und wagte mehr Offensive.

Als von Rüsten einen Foulelfmeter verwandelte - er war selbst gefoult worden - keimte wieder Hoffnung im Apfelstädter Lager, zumindest einen Punkt mitzunehmen (86.). Umso mehr, als der verwarnte Schröder vom Platz flog. Doch die restliche Zeit spielten wir zu umständlich. Das 3:1 durch einen Konter (Osswald/94.) interessierte so keinen mehr.

Fazit: Nur schön spielen reicht in dieser Liga nicht. Die schwach ausgeführten Standards erzeugen kaum Gefahr, die Art und Weise, wie wir Gegentore bekommen, ist zu billig. Daran gilt es in den kommenden Wochen zu arbeiten.

SVE: Geyer, Thomßen, Seyring, J. Eckardt (61. Werner), Bonk, Quade (46. von Rüsten), P. Eckardt (70. Zagorski), Dietrich, Jakobi, Scherer, Höltzer.

T.: 1:0 Christ (37.), 2:0 Thomßen (53./ET), 2:1 von Rüsten (86./FE), 3:1 Osswald (90.+4).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 4. Spieltag: Apfelstädt II - Friemar/M. II 4:3 (2:1).

Darauf angesprochen, wann er das letzte Mal drei Tore erzielte, zuckte "Ballack" Scherer erst einmal mit den Schultern. "Vielleicht irgendwann in der Jugend", sagte der Rückkehrer, der unter den Augen seines Vaters zum Unterschiedsspieler avancierte.
Das knappe Endresultat täuschte ein wenig über das Geschehen auf dem Platz hinweg. Über weite Strecken hatte unsere Zweite dieses unter Kontrolle und war auch einen Tick besser. Zwei Geschenke brachten die Gäste aber immer wieder ins Spiel, sodass bis zum Abpfiff der Erfolg auf der Kippe stand.

Bereits nach vier Minuten war es der agile Höltzer, der in den Strafraum eindrang und Scherer bediente. Dieser drehte sich leicht rechts vom Tor und traf unter Mithilfe vom Innenpfosten zum 1:0. Nach den zwei derben Pleiten der Vorwochen tat dieser Treffer gut und gab Sicherheit. Wir hatten das Geschehen im Griff, wirkten auch ohne Großchancen ein wenig gefährlicher, bis ein Lapsus Friemar zum Ausgleich half. Zum Pechvogel mutierte hier Torwart Schneider, der eine Kopfballrückgabe schon zweimal sicher zu haben schien, den Ball aber wieder freigab und so Graf ins Spiel brachte, der diesen dann versenkte (24.).
Am Geschehen änderte dies allerdings nichts, und als Scherer zentral zu viel Platz besaß, überlegt abzog und ins lange Eck traf, war das 2:1 perfekt (42.).

Nach der Pause gelang sogar der dritte Treffer. Wieder hatte Höltzer sich gegen mehrere Gegenspieler behauptet und in die Mitte gepasst, wo der 36-Jährige dem zögerlichen Torwart zuvorkam und mit der Pike das 3:1 erzielte.

Damit schienen die Weichen gestellt. Apfelstädt verwaltete das Resultat gut, vergab einige Möglichkeiten zum 4:1, hatte aber auch Glück, dass der starke Seyring mehrfach brenzlige Situationen der Nebenleute bereinigte.

Hektisch wurde es nur in der Schlussphase: Friemar verkürzte, als der ansonsten gut agierende Göpfert zu unkonventionell klärte und den Ball ins eigene Tor schoss (75.). Kurz darauf hätten die Gäste einen Handelfmeter erhalten müssen, als Zagorski den Ball im Strafraum deutlich mit der Hand mitnahm. Doch genau in diese kurze Drangphase fiel das 4:2, als Bonk diagonal Eckardt fand und dieser sehenswert ins Eck verwandelte. Der schmeichelhafte Foulelfmeter für Friemar - vielleicht ein Ausgleich für den vorher nicht gegebenen - nutzte Henning mit der letzten Aktion des Spiels zum 4:3. Sofort danach pfiff Schiedsrichter Ströhl ab, der zweite Dreier der Saison war perfekt.

SVE: Schneider, Thomßen, Seyring, Kroll (47. Göpfert), Werner, Quade (60. Scandolo), Bonk, P. Eckardt, Jakobi, Höltzer, Scherer. (74. Zagorski).

T.: 1:0 Scherer (4.), 1:1 Graf (24.), 2:1, 3:1 Scherer (42., 51.), 3:2 Göpfert (75./ET), 4:2 P. Eckardt (83.), 4:3 Henning (90.+3/FE).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 3. Spieltag: Apfelstädt - Treffurt 4:2 (2:0).

Das gibt es auch nicht alle Tage. Trotz des ersten Dreiers in der neuen Spielzeit gab es innerhalb der Mannschaft noch kleine Kritikpunkte. Zwar dominierte unsere Eintracht die Treffurter über die gesamte Spielzeit - hätte aber bei konsequenterer Chancenverwertung deutlich höher gewinnen müssen. "Über sechs oder sieben Gegentore hätte sich Normania nicht beschweren können", meinte dann auch Trainer Voigt, den zudem "die dummen beiden Gegentore" ärgerten.

Das wohltuend faire Spiel - Schiedsrichter Vollmann kam ohne Gelbe Karten aus und pfiff gefühlt nur beim Anstoß - sah in der ersten Halbzeit überlegene Apfelstädter, die aber lange brauchten, um dies in Zählbares umzuwandeln. Nachdem erste klare Chancen (Hertig, Hornig) zunächst noch ungenutzt blieben, war es Hartung, dem das 1:0 gelang. Er wurde von Hornig bedient, scheiterte zunächst noch am Torwart, nutzte dann aber den Abpraller zur Führung (35.). Mit dem Pausenpfiff erhöhte Kapitän Leischner per Freistoß aus rund 20 Metern ins untere Eck (45.+1).

Am Geschehen änderte sich auch nach dem Wechsel nicht viel. Offensiv kamen die Gäste für lange Zeit kaum zu ernsthaften Aktionen. Als Kah eine Ecke Hornigs seelenruhig per Kopf verwandelte, war das Duell entschieden (57.). Daran änderte auch der Anschluss durch Leise fast im Gegenzug nichts (59.), zumal die Eintracht weiter nach vorn spielte. Kah setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und passte uneigennützig auf Dämban, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte - 4:1 (76.). In der Folge gab Coach Voigt mit dem 18-jährigen Höltzer, der sich im Sommer unserem Verein anschloss, einem weiteren Talent die Möglichkeit, Kreisoberligaluft zu schnuppern. Den Schlusspunkt setzte Fischer mit einem etwas konfusen Tor, als der Ball mehrfach nicht konsequent geklärt wurde. Am verdienten Heimdreier änderte dies jedoch nichts. Weiter geht's am nächsten Sonntag in Vacha.   

SVE: Wagner, Koch, Güntner, Reich, Schumacher (77. Höltzer), Kah, Hartung, Hornig, Heinrich (53. Dämban), Leischner, Hertig (64. Hüttner). 

T.: 1:0 Hartung (35.), 2:0 Leischner (45.+1), 3:0 Kah (57.), 3:1 Leise (59.), 4:1 Dämban (76.), 4:2 Fischer (86.).

 

Weiter spielten:

Siebleben - We. Gotha 0:1

Mosbach - Ifta 1:2

Marksuhl - Bischofroda 1:3

Borsch II - Vacha 1:1

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 3. Spieltag: SG Emleben II - Apfelstädt II 5:0 (4:0).

So richtig erklären konnten es sich weder Spieler noch Trainer, was sich in diesen 90 Minuten abgespielt hatte. Das Ergebnis spiegelte auf der einen Seite den rabenschwarzen Tag der Eintracht wider, kam uns aber dennoch wie ein schlechter Witz vor. Wer das Spiel nicht verfolgte, hätte wohl nie geglaubt, dass ein Remis durchaus möglich war. Doch neben katastrophalen Aussetzern in der Defensive überbot sich der Angriff mit dem Auslassen selbst klarster Chancen.

Doch der Reihe nach: Kaum war das Spiel angepfiffen, nutzte Ackermann einen Abpraller zum 1:0. Die Eintracht dachte da noch an einen Betriebsunfall, fand aber irgendwie zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Zuordnungsprobleme und ein mitunter wildes Umhergerenne samt Auflösung der eigentlichen Position hemmten unseren Fluss merklich. Besser machte es Emleben mit dem 2:0, nachdem der Ball wiederholt halbherzig geklärt wurde.

Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass für die Gastgeber alles Glück an diesem Sonntag zusammen kam. Ackermanns 3:0 entsprang einem Distanzschuss, der so auch nicht jeden Tag ins Tor geht; beim 4:0 nahm Libero Thomßen die Aufgabe nach einem Einwurf gleich selbst ab. Auf der Gegenseite brachten der agile Höltzel sowie Jakobi gute Möglichkeiten nicht im Gehäuse unter, sodass es mit einer hohen Hypothek in die Pause ging.

In der Folge spielte für 30 Minuten nur noch Apfelstädt, legte aber eine Abschlussschwäche an den Tag, die schon als absurd bezeichnet werden konnte. Jakobi war zu überrascht und schoss völlig frei über das leere Tor; Scherer und Scandolo scheiterten mehr an sich als am guten Torwart Kropfelder. Dass Schiedsrichter Ritz von drei durchaus zu pfeifenden Handelfmetern keinen gab, passte zudem ins Bild.

So berannten wir erfolglos das Tor und wurden gegen Ende sogar noch mehrfach ausgekontert. Rettschlag setzte den Schlusspunkt unter eine Begegnung, die man im Eintracht-Lager schnell vergessen möchte.

SVE: Geyer, Thomßen, Seyring (46. Göpfert), J. Eckardt, Kroll, Dietrich (78. Werner), Bonk, Quade, Scherer (81. Rudolph), Jakobi (58. Scandolo), Höltzer.

T.: 1:0 Ackermann (4.), 2:0 Rettschlag (10.), 3:0 Ackermann (27.), 4:0 Thomßen (31./ET), 5:0 Rettschlag (88.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 2. Spieltag: Gumpelstadt - Apfelstädt 4:2 (2:0).

Im Nachgang konnte man unserer Mannschaft eigentlich gar nicht so viel vorwerfen. Spielerisch hatte sich die Eintracht im Rahmen des Jubiläumsspiels beim Langenfelder SV sehr ordentlich präsentiert. "Aber wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet, die Gumpelstadt gnadenlos bestraft hat", warf Trainer Voigt ein.

Das Duell glich den vorherigen Vergleichen mit der Gumpoldia. Apfelstädt startete gut, hatte zunächst auch durch Hartung und Leischner die ersten Chancen, doch das Tor fiel wieder einmal auf der anderen Seite durch den starken Otto, den wir nicht in den Griff bekamen. Gumpelstadt zeigte sich erneut sehr effektiv und schraubte das Ergebnis bis zum deutlichen 4:0 hoch. Erst jetzt belohnten sich die Gäste, die spielerisch ihrer Linie treu blieben und mit schönen Ballstafetten durch das Mittelfeld kombinierten. Zunächst nahm Leischner eine Flanke Schumachers direkt und traf sehenswert, ehe der Kapitän mit einem Freistoß aus 18 Metern erfolgreich war.

Apfelstädt war nun gefühlt wieder etwas dran, hatte aber Pech, dass die vorher vereinbarte Trinkpause das Team aus dem Rhythmus brachte. Auf einmal wurden fast nur noch lange Bälle gespielt, die Gumpelstadt einfach verteidigen konnte. So blieb es beim Erfolg für den Gastgeber, auswärts bleiben die Südthüringer für uns weiterhin ein rotes Tuch. 

SVE: Wagner, Reich (81. Gödecke), Koch, Schumacher, Heinrich, Hornig, Hartung, Dämban(55. Hertig), Eberling (23. Bernhardt), Kah, Leischner.

T.: 1:0, 2:0 Otto (25., 43.), 3:0 Koch (46./ET), 4:0 Otto (53.), 4:1, 4:2 Leischner (55., 67.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 2. Spieltag: Apfelstädt II - Mühlberg II 0:4 (0:2).

Dass es gegen die personell vor allem in der Offensive gut aufgestellten Gäste schwer werden würde, war unseren Jungs schon vor dem Anpfiff klar. Die Deutlichkeit des Ergebnisses schmerzte dann aber im Nachgang doch, zumal Apfelstädt im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft war, sich aber nicht abgezockt im Angriff zeigte und immer wieder in Konter lief.

Gleich zwei Mal profitierte Drei Gleichen von defensiven Aussetzern der Eintracht und zeigte sich effektiv. Beim 0:1 trat erst Eckardt über den Ball und Schuster hatte in der Folge auch noch Glück, dass der von Schneider abgewehrte Versuch genau wieder auf dessen Kopf landete (22.). Kurz später führte ein misslungener Hackenversuch Dietrichs für den Gegenzug, den Herrmann nach Vorlage von Hommann nutzte (29.). Auf der Gegenseite blieb das Schussglück hingegen aus. Von Rüsten und Gödecke versuchten sich mehrfach aus der Distanz, fanden aber nur im Fangnetz ihren Meister - wirkliche Gefahr entstand nicht.

Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren von ihrer spielerisch gefälligen Linie ab. Spätestens als Hommann sehenswert mit einem Schlenzer das 0:3 erzielte (66.), war das Lokalderby entschieden. Der eingewechselte Winter erhöhte sogar noch zum (zu deutlichen) Endstand, denn vier Tore schlechter war unsere Reserve sicher nicht. Aber es gibt eben auch gebrauchte Tage. Bereits am Sonntag besteht bei der SG Emleben/Schwabhausen II die Chance zur Wiedergutmachung (12.30 Uhr). Gespielt wird in Schwabhausen.

SVE: Schneider, Thomßen, Seyring (55. Kroll), J. Eckardt, Werner, Gödecke, von Rüsten, Dietrich (70. Höltzer), Jakobi, Quade (46. Scandolo), Rose.

T.: 0:1 Schuster (22.), 0:2 Herrmann (29.), 0:3 Hommann (66.), 0:4 Winter (85.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 1. Spieltag: Apfelstädt - Mosbach 1:1 (0:0).

Mit Abpfiff durch den souverän leitenden Schiedsrichter Neumann waren sich alle Beteiligten einig. Das Remis ging für beide Seiten in Ordnung und entsprach der gezeigten Leistung auf dem Platz. "Das war ein gutes Spiel. Einstellungstechnisch und kämpferisch eine 1-A-Leistung der Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung und dem Punkt", sagte Trainer Voigt, dem die Erleichterung anzumerken war.

Auf schwierigen Platzverhältnissen - durch den fehlenden Regen wurde das Geläuf hart und stumpf - taten sich beide Teams kaum weh und scheuten das letzte Risiko. Dabei besaß die Eintracht sofort die große Chance zur Führung. Nach Foul an Leischner trat Kah zum Freistoß aus 16 Metern an, schoss aber über das Tor (3.). Mosbach brauchte seine Zeit, setzte dann aber den sich lösenden Spittel ins Szene, der wiederum am aufmerksamen Wagner scheiterte (18.).

Die meisten Aktionen spielten sich derweil im Mittelfeld ab. Aufgrund der Hitze hielten die Mannschaften den Ball lieber einmal mehr in den eigenen Reihen, als Ballverluste zu provozieren. Dies hatte zwar auch viel Leerlauf zur Folge, war aber verständlich. Einzig die Offensive litt unter dem Sicherheitsspiel. Da weder Kah noch Hirschel, dessen Versuch von der Grundlinie die Oberlatte touchierte, Erfolg hatten, ging es torlos in die Kabinen (37./41.).

Am Geschehen änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht viel. Beide Abwehrreihen ahnten die Spielzüge des Kontrahenten zumeist voraus und ließen so Gefahr gar nicht erst geschehen. Nach vorne blieben die Bemühungen zumindest bis zur 70. Minute übersichtlich. Gleich mehrfach agierte unsere Defensive auf der rechten Abwehrseite nicht konsequent genug und erlaubte so den Pass des Gäste-Stürmers Spittel nach innen, der den freien Hirschel fand - 0:1, das hatte sich so nicht angedeutet, zeigte aber wiederholt, dass Mosbach auch dann gefährlich ist, wenn es mal nicht so läuft. Außerdem hielt Wagner kurz darauf stark gegen Spittel (74.).

Dennoch antwortete die Eintracht stark. Als der MSV zu weit aufrückte, passte Bernhardt auf Hartung, der mit Leischner Doppelpass spielte und dann auf das Tor zulief. Unser Neuzugang, ständiger Unruheherd, blieb trotz Bedrängung im Strafraum eiskalt und tunnelte Haaß zum 1:1 (78.).

Gefühlt - wenn auch klare Chancen ausblieben, war Apfelstädt dann sogar dem Siegtreffer näher. Dennoch gab es beim Abpfiff des tadellos agierenden Referees nichts zu mäkeln. Dem Favoriten getrotzt und gute Moral gezeigt - so darf es gerne weitergehen.

SVE: Wagner, Güntner (30. von Rüsten), Koch, Reich, Kah, Eberling, Heinrich, Hüttner (72. Bernhardt), Hertig (59. Dämban), Hartung, Leischner.

T.: 0:1 Hirschel (70.), 1:1 Hartung (78.).

 

Weiter spielten:

Borsch II - Kaltennordheim 2:1

Ruhla - Drei Gleichen 7:1

Marksuhl - Treffurt 1:0

Ifta - Vacha 4:1

We. Gotha - Bischofroda 0:2

Siebleben - Gumpelstadt 4:2

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt II - Tambach-Dietharz 2:1 (0:0).

Wer hätte das gedacht! Ligaauftakt in der völlig neu zusammengewürfelten Staffel 4 der 1. Kreisklasse und gleich ein knapper, aber dennoch verdienter Erfolg gegen den Staffelfavoriten Tambach. 

Im Vorfeld der Partie hatte unsere Reserve massiv Werbung für sich betrieben - und genug positive Resonanz erhalten. Mit Schneider, Kroll, Kwasny und Scherer kam gleich ein Quartett zum Einsatz und besaß eine gehörige Aktie an der erfolgreichen Premiere. 

Gegen insgesamt deutlich unter ihren Möglichkeiten agierende Gäste hatte Kwasny im ersten Durchgang gleich doppelt das 1:0 auf dem Fuß, traf aber einmal nicht richtig und scheiterte dann an der guten Reaktion von Keeper Neubauer (17./25.). Tambach hingegen kam einfach nicht ins Spiel. Immer wieder prägten Fehlpässe das Geschehen, was es unserer Elf einfach machte.
So auch im zweiten Durchgang, in dem sich Apfelstädt als die willigere, bissigere Mannschaft präsentierte. Als einem Tambacher der Ball an die Hand sprang, gab es folgerichtig Elfmeter, den P. Eckardt souverän zum 1:0 verwandelte. Zwar versuchte Dick das Spiel auf Seiten der Gäste anzutreiben, fand aber nur selten Abnehmer. Dennoch gelang das 1:1 durch den präsenten Gnoth, der - zwar sehr abseitsverdächtig - in Szene gesetzt wurde, den Ball noch an Schneider vorbeilegte und einschob (58.).

Glücklicherweise ließ sich unser Team vom Ausgleich nicht aus der Ruhe setzen und ging sofort wieder in Führung. Eine Bogenlampe P. Eckardts hatte Neubauer erst sicher, ließ den Ball aber irgendwie erneut vor die Füße von Scherer fallen, der sich bedankte - 2:1 (61.). "Ballack", der nach langer Auszeit wieder für seinen Heimatverein kicken möchte, scheiterte in der Folge noch mehrfach am dann gut parierenden Keeper, während Tambach die letzte Gier auf den Ausgleich nicht zeigte. So blieb es beim verdienten 2:1-Sieg, der für unsere Zweite als absoluter Bonus gesehen kann. 

SVE: Schneider, Rose, Seyring, J. Eckardt, Werner (65. Kroll), Dietrich, Quade (89. Rudolph), Jakobi, P. Eckardt, Bonk, Kwasny (46. Scherer).

T.: 1:0 P. Eckardt (49./HE), 1:1 Gnoth (58.), 2:1 Scherer (61.). 

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt - Arnstadt II 1:2 (0:0) - Abbruch?

Das wohl kurioseste Testspiel der letzten Jahre gab es am Mittwochabend gegen die Verbandsliga-Reserve. Beim Stand von 1:2 (Tore Hartung/Kunz, Danneberg) pfiff Schiedsrichter Wehle zehn Minuten vor Spielende ab. Keiner wusste so richtig warum, ein Mix aus Erstaunen und Nachfragen blieb.

Sundhausen - Apfelstädt 5:3 (3:2).

Überbewerten wollte Trainer Voigt die Niederlage beim guten Kreisligisten nicht. "Wir waren einfach vom Trainingslager platt. Das hat man, je länger das Duell ging, deutlich gesehen", sagte er.

Zunächst wurde Apfelstädt seiner Favoritenrolle gerecht und erspielte sich eine 2:0-Führung. Doch schon in der ersten Halbzeit merkte man die Belastungen seit Freitag inklusive einer vormittäglichen Einheit an. So drehte Sundhausen das Spiel noch vor der Pause und erhöhte nach dem Wechsel, zumal einige Eintracht-Spieler mit leichten Blessuren vorsichtshalber ausgewechselt wurden. Kapitän Leischner sorgte mit seinem zweiten Treffer noch für Kosmetik.

SVE: Wagner, Bernhardt, Tischer, Reich, Koch, Kah, Eberling, Heinrich, Hüttner, Leischner, Hornig (Wechsler Wolf, Schreeg, Dämban, Hertig).

T.: 0:1 Hornig (9.), 0:2 Leischner (21.), 1:2 Riedel (26.), 2:2 Ratzmann (36.), 3:2 T. Meisel (42.), 4:2 Zick (49.), 5:2 T. Meisel (50.), 5:3 Leischner (62.).

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt II - Tüttleben 2:1 (1:0).

Auch das zweite Testspiel konnte unsere Reserve für sich entscheiden. Im schon traditionellen Duell mit Tüttleben gelang ein 2:1-Erfolg, der so auch in Ordnung ging. Über die gesamte Spielzeit gesehen, besaß Apfelstädt deutlich bessere Möglichkeiten und hätte mehr als zwei Treffer erzielen müssen. Denn nach Werners Nachsetzen, was mit dem 1:0 belohnt wurde, überboten sich Quade und Rudolph im Auslassen bester Möglichkeiten. Auf der Gegenseite stand die Abwehr sicher und hielt die Gäste vom Tor fern.

Nach dem Wechsel erhöhte von Rüsten mit einem schönen Schuss aus der Distanz. Die Gäste versuchten ihr Glück mit langen Bällen, was die Eintracht-Abwehr aber zumeist gut klärte. Erst als Darr frei vor Grau auftauchte und traf, war die Begegnung wieder spannend. Der Torschütze hätte sogar noch den Ausgleich erzielen können, schob aber per Außenrist vorbei. So blieb es beim Sieg für die Apfelstädter.

SVE: Schneider (46. Grau), Seyring, Thomßen, J. Eckardt, Werner, Dietrich, von Rüsten, Bonk, Jakobi, Quade, Rudolph.

T.: 1:0 Werner (11.), 2:0 von Rüsten (51.), 2:1 Darr (72.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Kerspleben - Apfelstädt 3:1 (2:0).

Zum Auftakt des Trainingslagers setzte es für uns eine unnötige Niederlage. Unnötig deshalb, weil wir über mindestens 70 Minuten die spielerisch bessere Mannschaft waren und feldüberlegen agierten, jedoch vor dem gegnerischem Gehäuse mit Kaltschnäuzigkeit geizten. Nach einem langen Einwurf hatte Rezai völlig freistehend Kerspleben in Führung gebracht. Apfelstädt riss daraufhin das Geschehen an sich, wusste aber trotz guter Chancen diese nicht zu verwerten. Die Gastgeber konterten gelegentlich und hatten mit der Taktik Erfolg. Alhusseini kam nach Gewühl zufällig an den Ball und verwandelte eiskalt zum 2:0.

Nach dem Wechsel gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Leischner verkürzte nach langem Ball von Güntner, ehe Sander kurz vor Schluss abgezockt unseren jungen Keeper Schreeg auf dem falschen Fuß erwischte und sehenswert aus der Distanz in den Winkel traf.

SVE: Rose, Koch, Güntner, Tischer, Heinrich, Hertig, Leischner, Eberling, Schumacher (55. RK), Kah, Dämban (Wechsler Schreeg, Wolf, Reich, Bernhardt).

T.: 1:0 Rezai (7.), 2:0 Alhusseini (41.), 2:1 Leischner (63.), 3:1 Sander (85.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt II - Bad Tennstedt II 6:2 (5:0).

Neu-Trainer Michael Werner war mit dem ersten Auftritt zufrieden. "Wir haben mit Spaß Fußball gespielt und versucht, viele Situationen spielerisch zu lösen", sagte er nach dem 6:2 gegen die Zweitvertretung aus Bad Tennstedt.

Unsere gemischte Mannschaft - mit Reich, Koch, Heinrich, P. Eckardt und Dämban waren fünf Akteure aus dem Kader der Ersten dabei - hatte einen Start nach Maß. Nach nur drei Minuten verwandelte von Rüsten, der von Werner zum neuen Kapitän bestimmt wurde - einen Foulelfmeter. In der Folge nutzte unsere Elf den sich bietenden Platz und erspielte sich mit schönen Kombinationen eine beruhigende Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel ging der Spielfluss aber für 20 Minuten verloren und die Gäste kamen heran. Erst in der Schlussphase gelang Scandolo der finale Treffer. Nächsten Sonntag testet unsere Zweite zu Hause gegen Tüttleben.

SVE: Schneider, Thomßen, Reich, Dietrich, Koch, Bonk, von Rüsten, J. Eckardt, P. Eckardt, Heinrich, Dämban (Wechsler Quade, Werner Scandolo).

T.: 1:0 von Rüsten (3./FE), 2:0 Dämban (18.), 3:0 P. Eckardt (32.), 4:0 Dämban (36.), 5:0 Heinrich (42.), 5:1 Schreiber (50.), 5:2 Grenzemann (58.), 6:2 Scandolo (77.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt - Büßleben 1:3 (0:0).

Die erste Niederlage der Vorbereitung war eine sehr lehrreiche. Gegen den starken Landesklässler, der bereits am Sonntag gegen Bielen ins Ligageschehen eingreift, gab es am Donnerstagabend eine 1:3-Niederlage. Das Duell hätte auch 2:4 oder 3:5 ausgehen können, doch verkaufte sich unsere Elf über die gesamte Spielzeit sehr teuer.

"Unsere Taktik ist über weite Strecken gut aufgegangen", freute sich deshalb auch Trainer Voigt über einen gelungenen Test. Die Tore zum Büßlebener Sieg erzielten Kreische per Freistoß, Göbel von der Strafraumlinie und Wagner per Kopf. Bernhardt traf mit einer kuriosen Bogenlampe von der linken Seite zum Endstand und belohnte so die Apfelstädter Bemühungen. Weitere gute Chancen besaßen Dämban und Eckardt, auf der Gegenseite hätten Simon und Kiermeier eigentlich treffen müssen.

Nach einer freitäglichen Einheit gönnt sich unser Team ein spielfreies Wochenenende. Erst am nächsten Freitag geht es in der Testspielreihe weiter. Dann gastieren wir in Kerspleben (19 Uhr).

SVE: Wagner, Koch, Güntner, Tischer, Heinrich, Grau, Hartung, Schumacher, Bernhardt, Hornig, Leischner (Wechsler Eberling, Dämban, Reich, Eckardt).

T.: 0:1 Kreische (49.), 0:2 Göbel (70.), 0:3 Wagner (81.), 1:3 Bernhardt (87.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt - Gräfinau-Angstedt 3:3 (1:1).

Als einen gelungenen Test gegen den Zweiten der abgelaufenen Kreisoberliga-Saison Mittelthüringen bezeichnete Trainer Voigt das 3:3 gegen Gräfinau-Angstedt. In einer flotten und fairen Partie war es zunächst Hornig, der uns in Führung brachte. Fast im Gegenzug egalisierte Zentgraf und im zweiten Durchgang brachten Schmidt sowie Böske per Doppelschlag die Gäste in Führung. Leischner vom Punkt - Grau war zuvor geschubst worden - sowie Grau kurz vor Schluss trafen zum Endstand.

Während in dieser Woche ausschließlich Training angesetzt ist, hoffen alle auf eine positive Diagnose unseres René Schulze. Nicht nur deshalb widmete unsere Elf das Selfie dem Angreifer, der sich in Gehren verletzte.

SVE: Wagner, Koch, Güntner, Tischer, Schumacher, Kah, Eberling, Hartung, Heinrich, Leischner, Hornig (Wechsler Schreeg, Quade, Hertig, Grau, Bernhardt).

T.: 1:0 Hornig (25.), 1:1 Zentgraf (27.), 1:2 Schmidt (65.), 1:3 Böske (67.), 2:3 Leischner (72./FE), 3:3 Grau (89.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Gehren - Apfelstädt 0:3 (0:2).

Beim Stand von 3:0 für die Eintracht (Tore Schulze 2, Hertig) einigten sich beide Mannschaften, die Partie nach 70 Minuten abzubrechen. Grund hierfür war die Verletzung von René Schulze, der ohne Einwirkung des Gegners unglücklich im Rasen hängenblieb und schmerzverzerrt zu Boden ging. Nach der Einlieferung ins Krankenhaus nach Ilmenau konnte eine schwere Verletzung zum Glück ausgeschlossen werden. Hoffen wir, dass die Genesung schnell voranschreitet.

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Lok/Motor Arnstadt - Apfelstädt 1:4 (1:2).

Erst einmal wieder in den Rhythmus finden hieß es für unsere Erste beim Duell gegen die SG Lok/Motor Arnstadt. Mit 4:1 setzte sich die Apfelstädter Kreisoberliga-Elf standesgemäß durch, zeigte aber gerade in der Defensive noch einige Schwächen, an denen es zu arbeiten gilt. Allerdings fehlten auch mehrere Spieler, die sich derzeit im Urlaub befinden.

Nach dem Rückstand durch El Jaafari egalisierte Hornig per Freistoß, der durch Freund und Feind hindurch im Eck landete. Heinrich erhöhte nach perfekter Vorlage von Schulze. Im zweiten Durchgang trafen Hartung und erneut Heinrich nach sehenswerten Kombinationen, die wie der zweite Treffer allesamt durch Eberling eingeleitet wurden. Schön zu sehen war auch, dass sowohl Rose als auch Wagner im Tor viel Präsenz zeigten und einige Hochkaräter der LoMo entschärften.

Am Donnerstag gastiert unsere Elf beim Kreisoberliga-Aufsteiger SV Gehren (19 Uhr).

SVE: Rose, Güntner, Koch, Schumacher, Kah, Eberling, Hartung, Grau, Heinrich, Schulze, Hornig (Wechsler Wagner, Hertig, Bernhardt, Quade).

T.: 1:0 El Jaafari (31.), 1:1 Hornig (32.), 1:2 Heinrich (41.), 1:3 Hartung (63.), 1:4 Heinrich (89.).

 

Text: Thomas Rudolph

Neue Gesichter und Trainerteams - Apfelstädter Mannschaften starten in die Vorbereitung

Längere Zeit war es recht ruhig bei der Eintracht - doch das hatte einen guten Grund. Hinter den Kulissen wurde fleißig gearbeitet, um sich bestmöglich für die neue Saison aufzustellen. Gestern erfolgte der Trainingsauftakt mit einer kleinen Laufrunde und Spielformen. In den kommenden Wochen sorgt ein abwechslungsreicher Vorbereitungsplan dafür, dass sich die Jungs die Fitness für die Ende August beginnende Saison holen. 

Was ist alles neu bei der Eintracht? Hier ein Überblick:

-> Beide Teams werden von einem Trainer-Duo geleitet. In der Kreisoberliga-Elf zeichnet sich neben Dominik Voigt nun auch Jörg Tischer für die Geschicke verantwortlich. Der Neudietendorfer, selbst auch als Schiedsrichter im KFA Westthüringen aktiv, ist zudem Trainer der A-Junioren des JFC Nesse-Apfelstädt und baut so die Brücke zur Jugend.
Die Zweite hat mit Robert Seckel und Michael Werner ebenfalls neue Betreuer gefunden. 

 

-> als sportlicher Leiter fungiert ab sofort Jan Thimm, der nach einer längeren Auszeit vom Fußball die Lust wieder gefunden hat und der Eintracht auf und neben dem Platz mit seiner Erfahrung weiterhelfen will. 

 

-> Bisher kann sich die Erste über "viereinhalb" Neuzugänge freuen.
Vom Verbandsligisten SV 09 Arnstadt kommt mit Felix Hartung - hier auf dem Foto mit Jan Thimm (links) und Sektions-Vize Frank Fritsche - ein erfahrener Mittelfeldspieler. Felix spielte zuvor beim FSV Ohratal, der SpVgg Geratal sowie dem FSV Martinroda höherklassig. Der 30-Jährige ist mit vielen Spielern der Eintracht gut befreundet, was den Ausschlag zum Wechsel gab. "Ich möchte wieder mit meinen Kumpels zusammen spielen", sagt er.

Ebenfalls neu im Team ist Dominic Tischer, Sohn von Trainer Jörg. Der 17-Jährige spielte mehrere Jahre im Nachwuchs für den FSV Wacker Gotha und avancierte zum Stamm- und Führungsspieler. In der abgelaufenen Saison führte er die A-Junioren in der Verbandsliga mehrfach als Kapitän auf das Feld und überzeugte mit konstant guten Leistungen. Dominic, der auf der Innenverteidigerposition agiert und für Apfelstädt als Schiedsrichter aktiv ist, wird zudem beim JFC Nesse-Apfelstädt zum Einsatz kommen.

 

Aus den eigenen Junioren rücken mit Torwart Robert Schreeg und Angreifer Valentin Wolf zwei ehrgeizige Talente auf. Beide sollen behutsam an den Männerbereich herangeführt werden und laufen zeitgleich für unsere A-Junioren auf.

 

Als halber Neuzugang ist René Schulze wieder mit an Bord. Der Apfelstädter, einst auch höherklassig für Geschwenda und Ohratal am Ball, wird nach einer persönlichen Auszeit wieder die Schuhe für seinen Heimatverein schnüren. 

 

Da das Transferfenster noch bis Ende August geöffnet ist, kann es durchaus sein, dass weitere Spieler den Weg nach Apfelstädt finden. Sollte dies der Fall sein, werden wir sie natürlich auf der Homepage und bei Facebook bekannt geben.

 

Text: Thomas Rudolph

Spielberichtarchiv

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Saison 2016/17
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Patric Schramm
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