Saison 2018/19

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 23: Dennis Dämban

Zwei Siege in Folge, Du hast mit einer Vorlage und einem herrlichen Distanztreffer dazu beigesteuert. Es scheint bei der Eintracht und Dir zu laufen…

Ja. Es freut mich, dass ich getroffen habe. Die letzten beiden Spiele haben wir aber als Team eine gute Leistung gebracht. So darf es gerne weitergehen.

 

Du hast in der Rückrunde einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht, nachdem die Hinserie noch viel Luft nach oben ließ. Was läuft jetzt besser?
Ich konzentriere mich jetzt voll auf den Fußball. Das merke ich enorm, auch wenn ich gar nicht so viel anders mache als zuvor. Aber ich hänge mich mehr rein, gebe auch im Training alles und will immer eine ordentliche Leistung bringen.

 

Die Saison ist nun bald vorbei. Wie schätzt Du das erste Jahr in der Kreisoberliga ein?
Es ist natürlich ein ganz anderes Niveau als die 2. Kreisklasse. Ich muss mich da immer noch ein wenig dran gewöhnen, dann läuft alles nach Wunsch. Nicht nur jetzt, sondern auch in der nächsten Saison.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 22. Spieltag: Dermbach - Apfelstädt 3:4 (2:2).

Ein Remis, das gaben unsere Jungs zu, hätte dem Spielverlauf wohl eher entsprochen. „Aber den Dreier nehmen wir natürlich gerne mit“, sagte Trainer Voigt, der die lange Heimfahrt mit dem Team sehr entspannt verbrachte. Das hatte natürlich seinen Grund.
Denn der knappe Erfolg beim Aufsteiger, der noch um den Klassenerhalt zittern muss, lässt die Eintracht in der Tabelle auf den vierten Platz klettern. In der Rückrundentabelle steht nun gar Rang zwei zu Buche – das sind starke Zahlen für die an diesem Sonntag wieder einmal offensivfreudige Eintracht.
Den Auftakt machte Kapitän Leischner, der eine präzise Flanke Springers mit dem Kopf verwandelte (14.). Die Freude darüber währte jedoch nicht lang, da Böhm quasi im Gegenzug ausglich (16.). Zwar brachte Dämban mit einem Distanzschuss aus rund 25 Metern nach Vorarbeit von Eberling unser Team wieder in Führung (22.) – wirkliche Sicherheit im Spiel herrschte dadurch jedoch nicht. „Wir haben uns viele Fehler im Spielaufbau geleistet, mitunter in der Rückwärtsbewegung unclever gestanden“, befand Voigt. Das 2:2 durch Pedrazzi, der eine dieser Nachlässigkeiten bestrafte und so den Halbzeitstand erzielte (42.), war folgerichtig.
Nach der Pause plätscherte die bis dahin muntere Begegnung dahin. Lange Zeit dachte man, dass sich beide Mannschaften auf das Remis geeinigt hätten, ehe die Schlussphase doch noch einmal turbulent wurde. Zunächst erzielte Leischner seinen zweiten Treffer, als er einen weiten Abschlag von Torwart Rose aufnahm und abgezockt verwandelte (77.). Doch wieder egalisierte Dermbach durch Stub postwendend (79.). Das letzte Wort besaßen jedoch die Apfelstädter in Form von Springer, der nach einem Freistoß Leischners zum Siegtreffer abstaubte (82.). Zudem hatte der eingewechselte Jakobi Pech, dass sein sehenswerter Schlenzer das Ziel knapp verfehlte.
Dennoch stand der Sieg bis in die Nachspielzeit auf des Messers Schneide. Erst als der Abpfiff ertönte, war der Erfolg gewiss. Am nächsten Sonntag steht dann schon das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Zu Gast ist die SG Bischofroda (15 Uhr). 

SVE: Rose, Schumacher, Zick (46. Grau), Reich, Eberling, Kah, Hertig (73. Jakobi), Hüttner, Dämban, Leischner, Springer.

T.: 0:1 Leischner (14.), 1:1 Böhm (16.), 1:2 Dämban (22.), 2:2 Pedrazzi (42.), 2:3 Leischner (77.), 3:3 Stub (79.), 3:4 Springer (82.). 

 

Weiter spielten:

We. Gotha - Ruhla 1:3

Ifta - Gumpelstadt 1:2

Vacha - Eisenach II 6:1

Treffurt - Kaltennordheim 3:5

Mosbach - Gospenroda 3:1

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 22: René Bernhardt

Ein deutlicher 5:2-Erfolg gegen Treffurt. War das der Sieg zum Klassenerhalt?

Gefühlt irgendwie schon, obwohl wir uns da noch nicht ganz sicher sein können, da wir noch nicht wissen, wie viele Mannschaften nun aus unserer Staffel absteigen. Aber ich denke mal, mit den Leistungen, die wir in der Rückrunde gebracht haben und mit den Punkten, die wir in der Rückrunde geholt haben, sollte es doch machbar sein, weitere Zähler in den kommenden Spielen zu sammeln. Dann sollten wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Unsere Eintracht belegt derzeit Platz 3 in der Rückrundentabelle. Was macht das Team besser als in der Hinserie?

Auf jeden Fall ist es besser, dass wir wieder deutlich mehr Spieler zur Verfügung haben. In der Hinrunde hatten wir sehr viele Verletzte, egal ob kurzfristig oder für eine lange Zeit. Die sind bis auf „Dome“, der noch lange fehlt, alle wieder da. So haben wir deutlich mehr Alternativen und können viel besser reagieren. In der Hinserie hatten wir manchmal gar keinen Wechsler oder mussten mit Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen. Deshalb waren wir nicht so konstant, wie es in der Rückrunde ist. Das sieht man auch an den Ergebnissen, die wir eingefahren haben, auch wenn wir zwei Spiele verloren haben mit relativ vielen Gegentoren. Wichtig ist, dass wir gesehen haben, dass wir wie in Kaltennordheim gegen Mannschaften bestehen können, die zu den Aufstiegsanwärtern zählen. Wer weiß, was in der Hinrunde möglich gewesen wäre, wenn immer alle Spieler zur Verfügung gestanden hätten. Aber so, wie es jetzt läuft, nehmen wir das gerne mit. Auch ist der Teamgeist jetzt stärker. Wir spielen viel mehr miteinander und jeder kämpft für den anderen.

 

Immer wieder für Heiterkeit sorgen die Berufungen der Jungs in die Elf der Woche. Diesmal bist unter anderem auch Du dabei. Nimmt man das sehr ernst?

Mir ist das nicht so wichtig. Sicherlich wird da immer mal gescherzt und man kann das ja gar nicht beeinflussen, wer wen wie oft wählt. Es ist für den einen vielleicht wichtiger, für den anderen nicht. Eine schöne Sache ist das schon. Wichtiger ist jedoch, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind und eine gute Leistung abliefern.

  

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 21. Spieltag: Apfelstädt - Treffurt 5:2 (3:0).

Beste Laune herrschte im Apfelstädter Lager nach dem 5:2 über Aufsteiger Treffurt. Nach der Winterpause ist unser Team zu Hause weiter ungeschlagen, zudem steht der Klassenerhalt kurz bevor. Da gab es eigentlich nur lächelnde Sieger, wenn Trainer Voigt auch einen kleinen Kritikpunkt fand. "Eigentlich hätten wir viel höher gewinnen müssen. Die Chancenverwertung war katastrophal", sagte er und sprach damit auf die vielen Hochkaräter an, die nach schön herausgespielten Stafetten noch vergeben wurden.

Zittern mussten die Apfelstädter um den Dreier jedoch nie. Bereits früh brachte Stürmer Springer die Hausherren in Front, als er einen langen Ball von Dämban verwertete (6.). Die Eintracht blieb weiter tonangebend und belohnte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit. Der agile Hüttner setzte Kapitän Leischner in Szene, welcher zum 2:0 traf (17.). Und als Hornig nach gut einer halben Stunde von einem weiten Abschlag Wagners profitierte, schien sich für Treffurt eine Klatsche anzudeuten (3:0/31.).

Allerdings fanden die Gäste nach dem Wechsel etwas besser ins Spiel und verkürzten durch Richardt, dessen Schuss rechts von Wagner flach einschlug (50.). 

In Bedrängnis kam unsere Elf dadurch jedoch nicht und antwortete mit dem schönsten Treffer des Tages. Hüttner schnappte sich den Ball, setzte zum Solo über den ganzen Platz an und bediente Springer. Dieser legte auf Hornig ab, der seinen Doppelpack schnürte (69.). Käpplers feine Einzelleistung, wobei der Ball beim Schuss durch einen Platzfehler unglücklich über Wagner ins Tor fand (76.), sollte keinen Einfluss auf den Spielausgang besitzen. Quasi mit dem Schlusspfiff belohnte sich Springer mit seinem zweiten Treffer - Hertig hatte herrlich in die Gasse gepasst - zum Endstand (90.).

SVE: Wagner, Reich, Koch, Bernhardt (56. Zick), Kah, Hornig (75. Fäth), Schumacher (67. Hertig), Hüttner, Dämban, Leischner, Springer.

T.: 1:0 Springer (6.), 2:0 Leischner (17.), 3:0 Hornig (31.), 3:1 Richardt (50.), 4:1 Hornig (69.), 4:2 Käppler (76.), 5:2 Springer (90.). 

 

Weiter spielten:

Eisenach II - Ifta 1:1

Gumpelstadt - We. Gotha 1:5

Gospenroda - Ruhla 3:1

Mosbach - Bischofroda 3:2

Kaltennordheim - Vacha 2:2

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 21: Julian Wolf

 

Schmerzt die Derbyniederlage auch noch ein paar Tage danach?
Klar tut so eine Derbyniederlage weh – egal nach wie vielen Stunden oder Tagen nach dem Spiel. Es war eines der wenigen Spiele, wo wir einen richtig guten Fußball gespielt haben. Aber geholt haben wir trotzdem nichts. Naja, Krone richten und weiter geht’s (lacht).

 

Noch ärgerlicher war eine Verletzung deinerseits. Wie ist das passiert und wie lange droht eine Pause?
Ich habe in Ingersleben gelernt, dass der Torwart immer eine Art letzten Mann spielt und sich positiv und anspielbereit mit ins Spiel einbringt. „Homie“ (Christopher Hohmann/d. Red.) hat sich den Ball auf der linken Seite erkämpft und wollte dann über meine Position den Ball auf die rechte Seite verlagern. Leider hat er den Ball ein wenig zu weit nach vorne gepasst und somit musste ich aus dem Tor rennen, um ihn vor dem gegnerischen Stürmer abzugrätschen. Da bin ich blöderweise im Rasen hängengeblieben. Laut Arzt wird die Pause etwa drei Wochen dauern.

 

Obwohl es für die Zweite in der Rückrunde alles andere als einfach ist, hast Du immer deinen Spaß. Woher kommt diese Lockerheit?
Ich glaube, sie kommt daher, weil ich schon seit 20 Jahren Fußball spiele und einfach von Spiel zu Spiel denke und nicht von Minute zu Minute. Selbst beim Aufwärmen stelle ich mich ein wenig lockerer hin. Für mich ist es wichtiger, die Konzentration über die 90 Minuten im Spiel hochzuhalten, auch wenn das vielleicht von außen nicht immer so aussieht. Aber in den Situationen, in denen ich gefordert werde, bin ich zu 100 Prozent da.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 20. Spieltag: Vacha - Apfelstädt 6:4 (3:1).

Große Moral bewiesen, zig Chancen im ersten Durchgang nicht genutzt und mitunter angestellt wie eine Schülermannschaft - beim 4:6 in Vacha war für unser Team viel mehr drin, doch brachten wir uns selbst um den Lohn der Arbeit.

Bereits im ersten Durchgang hätte Apfelstädt für klare Fronten sorgen können, wenn nicht müssen. Angreifer Springer hatte mehrere Hochkaräter auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht an Keeper Fischer vorbei. Aus dem Nichts traf dann Nube auf der Gegenseite zum 1:0 (23.). Apfelstädt schüttelte sich kurz und wurde belohnt, als Dämban einen Freistoß traumhaft in den Knick zum Ausgleich setzte (32.). Kurz darauf hätte der Linksfuß fast erneut gejubelt, doch sein erneuter Freistoß knallte ans Lattenkreuz (35.).

Die Gäste waren dem zweiten Treffer näher und wurden wieder kalt erwischt. Torwart Fäth, der als Feldspieler Rose (verletzt) und Wagner (beruflich verhindert) vertrat, klärte einen Ball und stieß in der Folge mit dem Vachaer Stürmer zusammen. Zum Schrecken der Apfelstädter entschied Schiedsrichter Frank Stein auf Elfmeter und schenkte den Hausherren dank der klaren Fehlentscheidung das 2:1 (Glock/43.). Als Nube noch vor der Pause nach einem langen Ball per Kopf zur Stelle war, ging es mit einem unverdienten 1:3 in die Kabinen.

Aus dieser kamen wir leider wieder schläfrig und fingen uns das 1:4 durch Leder ein (46.) - eine vermeintliche Vorentscheidung. Doch die Eintracht zeigte Moral, gab sich nicht auf und verkürzte. Zunächst bediente Hüttner Springer, der zum 2:4 einschob. Etwas später verwandelte Leischner einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum Anschluss (49./55.).

Das Duell war nun wieder offen und wir drängten auf den Ausgleich, vergaßen dabei aber die Defensivarbeit. Jeweils zu weit aufgerückt, nutzten Ißbrücker und Nube ihre Freiheiten, um auf 6:3 zu stellen. Mit einem wuchtigen Freistoß war es Kah immerhin vorbehalten, für den letzten Treffer der Partie zu sorgen (85.).

Bleibt festzuhalten: Mund abputzen, weiter geht's. Am nächsten Sonntag kann gegen Treffurt ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

SVE: Fäth, Reich, Koch, Grau (72. Hertig), Kah, Eberling, Hüttner (75. Heinrich), Schumacher (52. Bernhardt), Dämban, Leischner, Springer.

T.: 1:0 Nube (23.), 1:1 Dämban (32.), 2:1 Glock (43./FE), 3:1 Nube (45.), 4:1 Leder (46.), 4:2 Springer (49.), 4:3 Leischner (55./FE), 5:3 Ißrücker (67.), 6:3 Nube (70.), 6:4 Kah (85.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Gumpelstadt 1:2

Bischofroda - Gospenroda 1:3

Dermbach - Mosbach 3:2

We. Gotha - Eisenach II 4:2

Ifta - Kaltennordheim 0:2

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 17. Spielt.: Drei Gleichen II - Apfelstädt II 3:1 (1:1).

 

Derby verloren, aber neben dem Feld ein Gewinner gewesen - das Echo nach dem 1:3 bei der SG Drei Gleichen II fiel gemischt aus. 

Zunächst hatte sich unser Team frühzeitig auf dem Sportgelände in Wandersleben eingefunden, um an einer Typisierung seitens der DKMS teilzunehmen. Also hieß es: Mund auf, Stäbchen rein für den guten Zweck.

Auf dem Spielfeld wusste unsere Reserve dann zumindest im ersten Durchgang zu gefallen. Die gut aufgestellte Elf hatte zwar Pech, dass nach rund zehn Minuten ein elfmeterwürdiges Foul an Göpfert nicht gepfiffen wurde. Dennoch besaß sie in einer ausgeglichenen Partie etwas mehr vom Spiel, wusste damit aber nichts anzufangen. Ärgerlich ereignete sich zudem der Rückstand, als Henning nach einer Ecke frei einnetzte (34.). Glücklicherweise glich Dietrich kurz darauf aus, als er einen Freistoß von Thomßen über den Torwart hinweg zum Ausgleich verwandelte (39.).

Verwunderlich blieb aber, warum wir nach dem Wechsel den Faden verloren und gar nicht mehr ins Spiel fanden. Die Gastgeber wurden nun stärker und kamen durch zwei zu leicht hergeschenkte Treffer von Michel und Förster zum 3:1 und siegten letztlich nicht unverdient. Bitter: der schon gelbverwarnte von Rüsten flog kurz vor dem Ende noch vom Platz und wird nun im nächsten Spiel fehlen.

SVE: Wolf, Thomßen, Werner, Göpfert (71. J. Eckardt), Dietrich (69. Ba. Grau), Hohmann, von Rüsten (86. GRK), Rose, P. Eckardt, Quade, Jakobi. 

T.: 1:0 Henning (34.), 1:1 Dietrich (39.), 2:1 Michel (80.), 3:1 Förster (85.).

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädterin Luca Emily Birkholz zum U-16-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes eingeladen

Frohe Kunde für Luca Emily Birkholz: Die aus Apfelstädt stammende Fußballerin wurde vom Deutschen Fußball-Bund für den U16-Lehrgang der Juniorinnen eingeladen. Dieser findet vom 22. bis 25. Mai in der Sportschule Hennef statt. Neben der 15-jährigen Birkholz wurde auch Vereinskameradin Svenja Malena Paulsen eingeladen. Luca spielte im Nachwuchs unseres Vereins, bevor sie 2016 zum FF USV Jena wechselte. Die Auswahlspielerin des Thüringer Fußball-Verbandes ist im Sturm beheimatet.

Der gesamte Verein drückt Luca die Daumen. Wir sind stolz auf dich!

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 20: Eric Eberling

Glückwunsch zum Remis gegen Ifta und zur Wahl in die Elf der Woche. Würdest Du das 0:0 als Punktverlust oder -gewinn betrachten?

Vielen Dank für die Glückwünsche. Ich bin der Meinung, dass es alles in allem ein gerechtes 0:0 war, wobei wir doch schon mehr Torchancen hatten als Ifta. Das ist aber äußerst positiv zu bewerten, da wir gegen eine vermeintliche Spitzenmannschaft, die ja auch Aufstiegsaspirant ist bzw. aufsteigen wollen würde, wenig zugelassen haben. Ich kann mich nicht entsinnen, dass sie sich groß Chancen herausgespielt haben außer einem Freistoß kurz vor Schluss, der gefährlich war. Wir selbst haben uns nicht viele, aber mehr Chancen herausgearbeitet, die wir leider nicht verwertet haben. Von daher würde ich sagen: weder ein Punktverlust oder -gewinn. Wir können mit dem Punkt leben.  

 

Zum zweiten Mal in Folge kassierten wir kein Gegentor. Woran machst Du die neue Defensiv-Stabilität fest?

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Spiel ist, dass wir als Mannschaft vielleicht jetzt endlich alle begriffen haben, dass wenn wir alle an einem Strang ziehen und gemeinsam arbeiten, kämpfen und uns gegenseitig positiv unterstützen, gegen jede Mannschaft bestehen können. Dass wir zum zweiten Mal in Folge zu null gespielt haben, sollte uns positiv für die restliche Saison stimmen. Es ist zwar etwas traurig, unsere bisherige Anzahl an Gegentoren zu sehen, die wir zu Buche stehen haben. Aber wir müssen jetzt versuchen, bis zum Ende der Saison weiter so zu arbeiten und nichts mehr zuzulassen.

 

Am Wochenende ist spielfrei, bevor es nach Vacha geht. Eine Pause zum richtigen Zeitpunkt?

Rein fußballerisch gesehen ist es keine schöne Pause, weil wir gerade gut drauf sind, die Trainingsbeteiligung gut ist, wir gutes Training machen und uns als Einheit geformt haben. Wir stecken gerade in einem schönen „Flow“. Da wäre es gut gewesen, wenn es gleich weiter geht. Allerdings bin ich familiär gesehen auch froh, dass nach vielen Jahren über Ostern kein Spiel stattfindet. Es ist schön, das verlängerte Wochenende einfach mal mit der Familie zu genießen, abzuschalten und die Zeit zu genießen. Von daher sage ich: 50:50.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 19. Spieltag: Apfelstädt - Ifta 0:0.

Was war das für ein aufregendes Wochenende! Zwar nicht unbedingt für unsere Erste, die in einer wenig aufregenden Partie ein 0:0 gegen Ifta holte. Doch mit "Zicker" Christopher Zick und "Flo" Florian Kah erlebten gleich zwei Eintracht-Spieler einprägsame Ereigenisse. Zicker heiratete seine Juliane, Flo wurde mit Dame Anna stolzer Elternteil der kleinen Mathilda. Der gesamte Verein übermittelt dem Duo die besten Wünsche!
Fußball wurde dann am Sonntag auch noch gespielt, bot den Zuschauern aber nur wenig erbauliches. Über die gesamte Spielzeit neutralisierten sich die Kontrahenten, wobei Apfelstädt über 90 Minuten gesehen dem Siegtreffer etwas näher schien. 

Nach 25 Minuten war es Hornig, der nach einer Kombination über Leischner und Hüttner das 1:0 knapp verfehlte. Kurz darauf prüfte unser Wirbelwind Keeper Wallstein erneut, den Nachschuss verzog aber Springer (21./22.). Jedoch endete damit auch eine wenig offensive erste Hälfte.

Im zweiten Durchgang hatte Springer die Führung auf dem Fuß, musste aber mit ansehen, dass sein Freistoß an der Latte landete (52.). Später verpasste Eberling, der das Spiel wieder stark antrieb, nur um Haaresbreite (60.). Die beste Chance für Ifta entsprang ebenfalls einem Freistoß, den M. Schwanz aber an den Außenpfosten setzte (65.).

Das war es dann aber auch an Höhepunkten; recht schnell gaben sich beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden und einigten sich in einer fairen Partie auf das 0:0, was unsere Eintracht auf den fünften Platz springen lässt.

Verdientermaßen feierten unsere Jungs den Punktgewinn noch etwas länger, denn über das Osterwochenende ist die Erste spielfrei.

SVE: Wagner, Reich, Koch, Grau, Eberling, Schumacher (83. Bernhardt), Hüttner, Hornig, Dämban (51. Fäth), Leischner, Springer

 

Weiter spielten:

Kaltennordheim - We. Gotha 2:1

Eisenach II - Ruhla 2:4

Gospenroda - Gumpelstadt 5:3

Bischofroda - Dermbach 4:1

Mosbach - Treffurt 2:2

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 16. Spieltag: Apfelstädt - Ballstädt 2:2 (1:0).

Wer hätte das gedacht! Nach einem 2:2 gegen den klaren Favoriten aus Ballstädt zeigten sich unsere Jungs sogar unzufrieden. "Leider ist der Anschluss zu schnell gefallen", befand von Rüsten, der in der 5. Minute per Foulelfmeter das 1:0 erzielt hatte. Heinrich war zuvor vom Keeper klar von den Beinen geholt worden.

Unsere Reserve zeigte - auch dank der Unterstützung von Bernhardt sowie Heinrich aus der Ersten - eine gefällige Vorstellung und erhöhte sogar. Ba. Grau fand per Pass Routinier Rose, der zum 2:0 traf (67.). Doch quasi im Gegenzug verkürzte Ballstädt nach einer Ecke (69.) durch Lindemann und war so wieder im Spiel. Als nach einer unübersichtlichen Situation der Ausgleich fiel, war das Duell wieder offen. Doch zu mehr sollte es auf keiner Seite mehr reichen.

SVE: Wolf, Thomßen, Göpfert, Dietrich, Werner, Bernhardt (62. Ba. Grau), Bonk, von Rüsten, Quade (53. Rose), J. Eckardt, Heinrich. 

T.: 1:0 von Rüsten (5./FE), 2:0 Rose (67.), 2:1 S. Lindemann (69.), 2:2 Werner (76./ET).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 19: Rüdiger Rose

 

Kreisderby-Sieger, kein Gegentor zugelassen, Elfmeter gehalten, in die Elf der Woche gewählt worden, am gestrigen Dienstag Geburtstag gefeiert. Besser kann es momentan nicht laufen, oder?

Ich denke, dass der Derbysieg vor allem durch eine geschlossene und gute taktische Mannschaftsleistung zu Stande gekommen ist. Wir haben wenig zugelassen und unsere Chancen durch Tony eiskalt genutzt. Es war ein super Gefühl, mal wieder zu Null zu spielen und durch den gehalten Elfer auch meinen Teil dazu beizutragen. Besser laufen kann es immer. Betrachten wir aber unsere aktuelle personelle Situation aufgrund unserer verletzungsbedingten Ausfälle, kann es momentan nicht besser laufen. Trotz allem ziehen alle an einem Strang, sowohl beim Training als auch im Spiel. Das macht Spaß! Auf das Alter wollen wir jetzt mal nicht eingehen (lacht).

 

Leider hast Du eine Blessur davongetragen. Wie ist das passiert und wie lange droht eine Pause?

Ich wollte einen langen Ball klären und bin mit dem Fuß im Boden hängen geblieben. Ich hoffe, dass ich in zwei Wochen wieder fit bin und die Mannschaft wieder unterstützen kann.

 

Durch den dritten Nichtantritt wurde Geisa vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Was hältst Du von dieser Entscheidung?

Ich kenne die genauen Hintergründe nicht. Jedoch zeigt dieses Beispiel, dass es nicht nur sportlich eine Herausforderung ist, in dieser Liga zu bestehen, sondern auch eine große Herausforderung für die Vereinsverantwortlichen ist, eine spielbare Truppe zu organisieren. Ich sehe es als ein Achtungszeichen, dass jeder Verein aufpassen muss, nicht selbst in diese Situation zu kommen. Ich wünsche dem Verein Geisa alles Gute für die Zukunft.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 18. Spieltag: We. Gotha - Apfelstädt 0:3 (0:3).

Die Laune im Apfelstädter Lager war nach Schlusspfiff natürlich bestens. Dass das dritte Kreis-Derby in dieser Saison gegen Aufsteiger Westring Gotha mit 3:0 derart deutlich ausfallen würde, dachten im Vorfeld wohl die Wenigsten.
Im Hinspiel der Liga und im Pokal hatte es knappe 2:1-Siege gegeben, die Duelle waren zudem sehr umkämpft. Diesmal präsentierte sich unsere Elf aber trotz einiger personeller Ausfälle sehr abgezockt und kam zu einem am Ende ungefährdeten Erfolg.
Trainer Voigt musste mehrfach umbauen und beorderte so Routinier Werner auf die Libero-Position. Vor ihm gab von Rüsten den „Staubsauger“ – eine Variante, die sich auszahlen sollte.
Das Duell startete flott. Erst zielte Westrings Zlataru neben das Tor, im Gegenzug traf Fäth nach einer Vorlage von Rose die Latte (4./5.). Die Gastgeber agierten leicht feldüberlegen, kamen aber an der umsichtigen Defensive kaum vorbei und zu nennenswerten Gelegenheiten. Konsequenter zeigte sich da die Eintracht. Eberling behauptete sich stark am Ball und setzte Hornig in Szene, der im Strafraum abzog und das 1:0 erzielte (10.).
Mit diesem Treffer hatte Apfelstädt das Geschehen unter Kontrolle und spielte selbstbewusst auf, zumal sich Westring immer wieder leichte Ballverluste leistete und Schützenhilfe gab. Nach einem hohen Ball von Dämban verteidigte ein Gothaer per Querschläger, der bei Hornig landete. Dieser ließ sich das Geschenk nicht entgehen und erzielte aus spitzem Winkel durch die Beine von Torwart Herrmann das 2:0 (31.).
Doch der Offensivmann hatte noch nicht genug und krönte seine starke Vorstellung mit dem Hattrick zum Pausenpfiff. Diesmal bediente Schumacher ihn mit einem perfekten Pass in die Schnittstelle, das 3:0 war perfekt  (45.).
Der zweite Durchgang war dann arm an Höhepunkten. Apfelstädt war trotz einer kleinen Drangphase Herr der Lage. Westring kam kaum einmal dazu, Gefahr auszustrahlen. Selbst als Libero Werner seinen Gegenspieler im Strafraum klar traf und es Elfmeter gab, fanden die Gothaer nicht den Weg über die Torlinie. Liebmanns Versuch hielt der aufmerksame Rose und initiierte damit einen Gegenzug, der in Form von Fäth fast mit dem 4:0 geendet hätte (62.). Als in der 74. Minute schließlich noch ein Gothaer Schuss am Pfosten landete, merkten alle, dass das Spielglück heute bei der kompakt auftretenden Eintracht liegen würde.
So brachten wir die Führung souverän über die Bühne, auch wenn die Hausherren kurz vor dem Ende lautstark einen Handelfmeter forderten, Schiedsrichter Eckert diesen aber verwehrte. „Wir haben immer sicher gestanden und uns diesen Sieg verdient, auch wenn Westring ein wenig mehr vom Spiel hatte“, freute sich Voigt über den zweiten Dreier in Serie.
Am kommenden Sonntag geht es daheim gegen das Spitzenteam aus Ifta um die nächsten Punkte. Die Randthüringer waren unfreiwillig spielfrei, weil Geisa nun zum dritten Mal nicht antrat und so als erster Absteiger aus der Kreisoberliga feststeht. 

SVE: Rose, von Rüsten, Werner, Koch, Eberling, Kah, Schumacher (85. Bernhardt), Hüttner, Dämban, Hornig, Fäth (75. Heinrich).

T.: 0:1, 0:2, 0:3 Hornig (10., 31., 45.). Vork: Rose hält Foulelfmeter von Liebmann (62.)

 

Weiter spielten:

Ruhla - Kaltennordheim 2:3

Dermbach - Gospenroda 0:1

Ifta - Geisa Nichtantritt Gäste

Vacha - Mosbach 2:5

Treffurt - Bischofroda 0:2

Gumpelstadt - Eisenach II 3:0

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 15. Spieltag: Friemar/M. - Apfelstädt II 2:0 (2:0).

Erneut konnte unsere Reserve in der Fremde nur sieben Spieler aufbieten und so musste das Spiel nach dem 0:2 durch Kreller vorzeitig beendet werden, da sich noch ein Spieler "verletzte". Wir hoffen, die personell schwere Zeit schnell zu überbrücken und künftig wieder wettbewerbsfähig zu sein.

SVE: Fritsche, Wolf, Bischoff, Dietrich, Schramm, Ba. Grau, Zocher.

T.: 1:0, 2:0 Kreller (2., 15.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 18: Florian Kah

Erstes Tor für die Erste, 3:2-Sieg gegen Ruhla und in die Elf der Woche bei fupa.net geschafft. Zufrieden?

Zufrieden, da wir die wichtigen drei Punkte eingefahren haben, ja. Dennoch haben wir zwei grundsätzlich verschiedene Halbzeiten gezeigt und müssen unbedingt Stabilität hinten reinbekommen. Wir müssen es schaffen, über 90 Minuten gut und vor allem konzentriert zu spielen. Dann brauchen wir uns vor niemanden zu verstecken. Mit einem Mann mehr kann man sich hinten nicht so reinspielen lassen. Das klären wir aber in dieser Woche beim Training. Die Punkte sind natürlich trotz allem Balsam für die Seele und die Kiste für das Tor und die Elf der Woche gebe ich gerne aus.

 

Du hast es schon ein wenig angesprochen. In allen Spielen nach der Winterpause haben wir mindestens zwei Gegentore kassiert. Was läuft da aus Deiner Sicht falsch?

Einiges (lacht). Vieles ist auf unsere mangelnde Konzentration und die dadurch entstehenden individuellen Fehler zurückzuführen. Wir legen uns viele Eier selbst ins Nest. Da kann man nur an die Spieler appellieren, trainieren kann man da nichts. Ansonsten haben wir wöchentlich eine andere Aufstellung, was vielleicht auch nicht sonderlich förderlich ist. Natürlich haben wir auch taktisch noch einiges zu lernen hier in Apfelstädt, aber an diesen Schrauben brauchen wir mitten in der Saison nicht drehen. Das hätte in der Vorbereitung passieren müssen. Diese ist natürlich alles andere als optimal verlaufen, wodurch viele ihrer Konditionen hinterher rennen. Da schließe ich mich natürlich nicht aus. Wenn man fit ist, fallen einem viele Dinge im Spiel automatisch leichter. Wir werden weiter versuchen, jeden einzelnen vor und während des Spiels wach zu halten. Und vorne geht in dieser Liga immer was. Die beste Abwehr der Liga bekommen wir eh nicht mehr.

 

Wie unser Kapitän David Leischner wirst auch Du bald Vater einer Tochter. Steigt die Aufregung schon?

Absolut. Die Vorfreude überwiegt aber die Aufregung. Die Prinzessin wird natürlich das Leben umkrempeln. Es kann jetzt jederzeit losgehen, Termin ist nächste Woche. Deshalb bekommt auch „Dome“ (Dominik Voigt, d. Red.) während des Trainings und Spiels das Handy, da ich natürlich plötzlich den Anruf bekommen kann und los muss. Aber wir sind bereit und freuen uns riesig.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 17. Spieltag: Apfelstädt - Ruhla 3:2 (3:0).

Nick Schumacher hatte nach Spielschluss doppelten Grund zur Freude. Nach sechs Monaten! unfreiwilliger Verletzungspause stand der Mittelfeldspieler wieder einmal auf dem Feld und durfte nach ein paar Minuten mit seinen Jungs jubeln. Denn da ertönte der Abpfiff und Apfelstädt behielt durch das knappe 3:2 gegen die SG Ruhla drei wichtige Punkte.
Seit dem 23. September, als er sich beim Pokalspiel in Dorndorf die Achillessehne gerissen hatte, musste „Schumi“ aussetzen. Diesmal sollte es zu einem Kurzeinsatz reichen, da er in der 90. Minute für Peter Springer eingewechselt wurde.
Zunächst nahm er jedoch auf der Wechselbank Platz und sah wie seine Mitspieler und die Zuschauer, dass Apfelstädt das Geschehen auf dem Geläuf diktierte. Die zuvor für lange Zeit ungeschlagenen Gäste machten keine großen Anstalten, der Partie ihren Stempel aufdrücken zu wollen. Anders die Eintracht, welche den Weg nach vorne suchte und früh in Führung ging. Hornig brachte einen Freistoß in den Strafraum, der durch alle hindurchsegelte und am langen Pfosten Kah fand. Der Abwehrmann behielt die Übersicht und traf zum 1:0 (11.).
Damit bekamen die Hausherren Sicherheit ins Spiel und spielten weiter nach vorn. Nach gut einer halben Stunde erhöhte Hornig, der von einem schönen Pass Springers profitierte. Allein vor Keeper Traberth blieb er kalt und verwandelte (2:0/34.).
Bis auf eine Großchance blieb Ruhla zunächst weiter passiv und für Apfelstädt schien alles zu laufen. Ein langer Ball fand den durchgebrochenen Springer, der im Strafraum durch von Roda zu Boden gerissen wurde. Elfmeter und Rote Karte waren die Folge (40.), wobei der Platzverweis wegen der Notbremse zwar regelkonform, aber dennoch sehr hart war. Die „Doppelbestrafung“ für Ruhla erfolgte in Form von Leischners verwandeltem Elfmeter zum 3:0 (41.).
Unerklärlicherweise ließen die Apfelstädter nach der Pause die Zügel schleifen. Im Gefühl des sicheren Sieges fehlte mitunter die letzte Konsequenz; und die bis dahin harmlosen Ruhlaer fuchsten sich in die Partie. Als Müller mit einem Flugball über Zick hinweg zum 3:1 erfolgreich war – Torwart Rose sah zuvor beim Klärungsversuch unglücklich aus – begehrten die Erbstromtaler auf (61.). Die Hoffnung auf einen Punkt wurde sogar umso größer, als Schmidt nach einem Freistoß einköpfte (76.).
Auf einmal war eine Begegnung, die zur Halbzeit gefühlt schon entschieden war, wieder spannend. Doch obwohl Ruhla noch einmal drückte, brachten wir den knappen Sieg über die Zeit und durften so durchatmen.

SVE: Rose, Reich, Zick, Koch, Eberling, Kah, Hüttner (57. Dämban), Hornig, Leischner, Grau (74. Fäth), Springer (90. N. Schumacher).

T.: 1:0 Kah (11.), 2:0 Hornig (34.), 3:0 Leischner (41./FE), 3:1 Müller (61.), 3:2 Schmidt (76.).

 

Weiter spielten:

We. Gotha - Geisa Nichtantritt Gäste

Kaltennordheim - Gumpelstadt 4:0

Dermbach - Treffurt 4:1

Bischofroda - Vacha 3:3

Mosbach - Ifta 1:1

Gospenroda - Eisenach (20. April)

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 14. Spielt.: Apfelstädt II - Mechterstädt II 5:2 (3:1).

Spannender als nötig machte es unsere Zweite im Kellerduell gegen die SG Wenigenlupnitz/Mechterstädt II. Unterm Strich stand aber ein souveräner 5:2-Erfolg zu Buche, der nach den beiden herben Niederlagen gut tut.
Nach ausgeglichener Anfangsphase brachte uns von Rüsten in Führung, der sehenswert in den Winkel traf (27.). Keine Minute später stand es 2:0, als Zocher einfach mal nachsetzte, dem Verteidiger den Ball abluchste und einschob (28.). Als schließlich Grau einen Pass von Quade aufnahm und das 3:0 erzielte, schienen wir schnell in sicheren Gefilden. Allerdings verkürzte Hoch noch vor der Pause per Kopf, als gleich zwei Verteidiger nicht nah genug am Mann standen (37.).
Nach dem Wechsel wurde es auf einmal eng, als die Gäste durch Axmann, der einen Klopps von Torwart Eckardt nutzte (55.), zum Anschluss kamen.
Unser Keeper machte seinen Fauxpas aber wieder gut und bediente per Abschlag N. Schumacher, der wiederum auf Heinrich verlängerte. Der A-Junior spurtete durch und netzte zum 4:2 ein (69.). Zehn Minuten vor Schluss machte das Nachwuchstalent dann mit seinem zweiten Treffer den Sack zu. Wieder war er allein durch, wieder behielt er die Ruhe – 5:2 (80.).

SVE: J. Eckardt, Thomßen, Seyring, Göpfert, Zocher (46. Heinrich), von Rüsten, Werner, Quade, Ba. Grau, Jakobi (58. N. Schumacher), Bonk.

T.: 1:0 von Rüsten (27.), 2:0 Zocher (28.), 3:0 Ba. Grau (31.), 3:1 Hoch (37.), 3:2 Axmann (55.), 4:2, 5:2 Heinrich (69., 80.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview der Woche, Teil 17: Sebastian Thomßen

 

Zwei deutliche Niederlagen zum Auftakt - das hast sicher nicht nur Du dir anders vorgestellt...

Das Spiel in Leina fällt für mich aus der Wertung. Ungünstige Umstände haben zu dieser Situation geführt und kommen so sicherlich nicht nochmal vor. Das Spiel gegen Tambach hingegen ist am Ende einfach zu hoch ausgefallen. In Hälfte eins waren wir mindestens ebenbürtig. Wie wir nach dem unglücklichen 0:1 zurückkamen und nicht aufgesteckt haben, war schon spitze. Da war es sogar möglich, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen.  Den Freistoß im Strafraum muss ich natürlich rein machen. Danke nochmal an Bongi Junior für die „super Vorlage“ (lacht). In Hälfte zwei hatten wir beim Stand von 1:2 auch wieder den Ausgleich auf dem Fuß. Fällt dieser da auch, geht das Spiel in eine andere Richtung. Das 1:3 war dann sicher unser Knackpunkt, zusätzlich hatten wir dann auch zu sehr mit dem Schiri und seinen Entscheidungen – egal ob fragwürdig oder nicht - zu tun. Stellen wir die individuellen Fehler Stück für Stück ab und konzentrieren uns auf unser Spiel, kommt sicher auch wieder ein Erfolgserlebnis.

 

Was muss unser Team am kommenden Sonntag gegen den Letzten Wenigenlupnitz/Mechterstädt II besser machen?

Im besten Fall knüpfen wir an die erste Halbzeit vom Tambach-Spiel an. Und stellen wir zusätzlich noch den ein oder anderen individuellen Fehler ab, dann sehe ich uns auf einem guten Weg zum so wichtigen Dreier. Ich meine, wir spielen daheim und sind in dem Spiel leichter Favorit. Wir müssen da selbstbewusst auftreten!

 

Die Mannschaft hat bereits beschlossen, nach der Saison freiwillig in die 2. Kreisklasse zurückzuziehen. Der richtige Schritt?

Ja. Wir müssen uns nix vormachen, aber  in der 1. Kreisklasse sehen wir mit dem dünnen Kader und der aus was für Gründen auch immer mageren Trainingsbeteiligung, kaum Stiche. Allein, um den Spaß am Fußball wieder zu erlangen, ist das der richtige Schritt. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es bei uns auch noch dauert, bis Junioren nachrücken. Und wir werden ja auch nicht jünger. Da kommt uns Fußball entgegen, welcher nicht so temporeich ist wie in der 1. Kreisklasse.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 16. Spieltag: Gumpelstadt - Apfelstädt 5:1 (1:0).

Es bleibt dabei: Gumpelstadt ist für unsere Erste kein gutes Pflaster. Dreimal traten wir bisher bei der Gumpoldia an, dreimal setzte es Niederlagen - diesmal mit dem 1:5 zudem eine sehr deftige.

Die Vorzeichen verliefen schon nicht optimal, als sich Zick kurzfristig abmelden musste und sich Bernhardt sowie Kah in der Aufwärmung leicht verletzten. Während es bei Bernhardt gar nicht für einen Einsatz reichte, biss Kah auf die Zähne und hielt rund eine Stunde durch.

Zudem gerieten wir trotz deutlicher Warnung von Trainer Voigt wieder einmal früh in Rückstand. Rose konnte einen Ball nicht festhalten, Kämpf staubte zum schnellen 1:0 ab. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Gumpelstadt als auch Apfelstädt besaßen in der Offensive gute Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht. Auf Apfelstädter Seite mutierte Springer zum Pechvogel. Ein Treffer zählte wegen Abseits nicht (23.), später stand die Latte im Weg (35.). Auf der Gegenseite verhinderte Rose mit guten Paraden aber auch einen höheren Rückstand bis zur Pause.

Nach dem Wechsel verschliefen wir wieder einmal die ersten Minuten und kassierten so das 0:2, als es nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schnell ging und Otto erfolgreich verwandelte (49.). Als dieser kurz darauf Kämpf bediente und der per Schlenzer in den Winkel traf, war die Begegnung wieder einmal vorzeitig entschieden (53.).

Die kurze Hoffnung, die nach Springers Abstauber keimte, wurde durch das 4:1 jäh unterbunden (65./67.). Hoßfelds Kullertor zum Endstand hatte keine Bedeutung mehr und drückte das Ergebnis dann in eine Höhe, die nicht zum Geschehen passte.

Da Treffurt und Bischofroda unerwartet dreifach punkteten, ist das untere Mittelfeld weiter zusammengerückt. Deshalb gilt es, am kommenden Sonntag gegen formstarke Ruhlaer zu punkten. Dann hoffentlich wieder mit einem breiter aufgestellten Kader.

SVE: Rose, Reich, Koch, Grau, Kah (56. Dämban), Heinrich, Hertig, Hüttner, Leischner, Springer, Fäth.

T.: 1:0 Kämpf (2.), 2:0 Otto (49.), 3:0 Kämpf (53.), 3:1 Springer (65.), 4:1 Otto (67.), 5:1 Hoßfeld (82.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Geisa 7:0

Vacha - Dermbach 2:1

Treffurt - Gospenroda 5:2

Ifta - Bischofroda 1:2

Eisenach II - Kaltennordheim 1:2

We. Gotha - Mosbach 1:3

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 13. Spieltag: Apfelstädt II - Tambach-D. 1:4 (1:1).

Pech im Abschluss, dicke Böcke in der Abwehr und ein über weite Strecken fehlender Spielaufbau kennzeichneten die Leistung der Zweiten gegen keineswegs übermächtige Gäste aus Tambach.

Dass wir dem Gegner quasi drei Tore schenkten und spielerisch deutlich unter den Möglichkeiten blieben, wussten dann auch die Apfelstädter Akteure selbstkritisch einzuschätzen. Doch bei fehlender Trainingseinstellung muss man sich nicht wundern, wenn selbst einfache Ballstafetten nicht funktionieren.

Dabei spielte die Eintracht im ersten Durchgang gut auf und riss das Geschehen an sich. Aus der Feldüberlegenheit fiel jedoch kein Treffer, obwohl Thomßen mit einem indirekten Freistoß aus elf Metern die beste Chance zur Führung besaß (15.). Aus dem Nichts ging Tambach in Führung, als Göpfert unbedrängt einen Rückpass spielte, der genau im Lauf von Gäste-Stürmer Dick landete. Dieser schob an Wolf vorbei zum schmeichelhaften 1:0 ein (18.).

Dank des schnellen Ausgleichs durch Bonk, der nach Zuspiel von Dietrich schön ins Eck traf, waren wir aber wieder im Spiel und hätten sogar zur Halbzeit einen Vorsprung erspielen können, doch ging Jakobis Hackenversuch knapp vorbei (38.).

Nach dem Wechsel kamen wir leider vom Kurs ab. Tambach wurde stärker; unser riskantes Spiel, bei jedem langen Ball auf Abseits zu spekulieren, hatte nicht immer Erfolg. Und in der Defensive leistete sich Apfelstädt Aussetzer, die dann auch folgerichtig bestraft wurden. Beim 1:2 wurde der Ball nach einer Flanke schlecht verteidigt und zu spät geschaltet. Der dritte Treffer entsprang einem wuchtigen Schuss von Wismer, jedoch hätte die Situation zuvor mehrfach bereinigt werden müssen.

Mit dem 1:3 sah man hängende Köpfe; zumal Werner kurz zuvor einen Riesen zum 2:2 ausgelassen hatte (60.). Doch selbst in Überzahl - wegen eines Fouls wurde ein Gästeakteur vorzeitig zum Duschen geschickt - fiel unserer Mannschaft nichts ein. Stattdessen wurde zu viel genölt und sich auf Schiedsrichter Plödereder eingeschossen, der sich im zweiten Durchgang zum Selbstdarsteller aufschwang und mit seinen Entscheidungen für Kopfschütteln auf beiden Seiten sorgte. Als unsere Abwehr wieder einmal ausgehebelt wurde und Dick von der Mittellinie allein durchlief und traf, war das Duell entschieden. Unrühmlicher Schlusspunkt: Keeper Wolf sah wegen Doppelmeckerns innerhalb von zehn Sekunden Gelb-Rot und ist nun für ein Spiel gesperrt.   

SVE: Wolf (90. GRK), Thomßen, Seyring, Hohmann, Göpfert, Dietrich, Werner, Quade (66. Grau), Jakobi, Bonk, J. Eckardt (78. Rose).

T.: 0:1 Dick (18.), 1:1 Bonk (24.), 1:2 Michel (56.), 1:3 Wismer (62.), 1:4 Dick (72.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 16: Erik Hüttner

Die Chance zum 1:1 gehabt, einen Elfmeter verursacht und dann noch dein erstes Tor für die Eintracht geschossen – das war ein richtiges Wechselbad der Gefühle. Wie bewertest Du das Pokalspiel in Gumpelstadt (1:3)  mit ein paar Tagen Abstand?

Zuerst einmal tut es mir natürlich für die Mannschaft leid, den Elfer verursacht zu haben. Wir waren bis zum Elfmeter-Tor ganz klar am Drücker und hatten auch danach noch die ein oder andere Chance zum Anschlusstreffer. Aber wie schon im Spielbericht steht, vorne hat das Glück eben gefehlt, dass mal ein Ball ins Netz fällt. Ich freue mich natürlich über mein erstes Tor. Schade aber, dass es kein entscheidendes war, sondern nur Ergebniskosmetik. Dadurch ist es ein bisschen unter gegangen. Das 1:1 muss ich natürlich vorher schon machen, da gibt‘s auch keine Ausrede. Aber aus Fehlern lernt man.

 

Du bist im Winter von den A-Junioren des FSV Wacker Gotha zurückgekommen, wo Du schon Erfahrungen in der Herren-Kreisliga sammeln konntest. Inwieweit unterscheidet sich die Kreisoberliga?

Tatsächlich gar nicht so sehr, wie ich dachte. Das kann natürlich aber auch daran liegen, dass ich hier in Apfelstädt nicht so viel Druck habe wie in Gotha, ohne Gotha angreifen zu wollen. Hier kann ich einfach befreit aufspielen, da mir das Team und der Trainer vertraut und mich unterstützt. Die Spieler in der Kreisoberliga haben aber natürlich viel mehr Erfahrungen aus höheren Ligen, welche sich auch bemerkbar macht. Es wird mehr auf dem Platz geredet und miteinander gespielt, als sich gegenseitig voll zu nörgeln.

 

Du zeigst sehr gute Ansätze, konntest Dir gleich einen Platz in der ersten Elf erspielen. Es scheint, als fühlst Du dich auf und neben dem Platz sehr wohl bei der Eintracht?

Ja. Ich kenne manche ja schon von Veranstaltungen im Bürgerhaus, war auch vor dem Winter schon ab und zu beim Training, sodass die Mannschaft mich auf und neben dem Platz kannte. Das Kennenlernen außerhalb des Fußballs ist, finde ich, wichtiger als man denkt. Ich möchte nicht nur auf den Fußballspieler reduziert werden, sondern auch persönlich gekannt werden. Das ist ein weiterer Faktor, der mir bei Gotha nicht gegeben war, auch geschuldet durch die Distanz. Apfelstädt ist ja außerdem so etwas wie meine zweite Heimat. Also ja, ich fühle mich hier extrem wohl.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreispokal, Viertelfinale: Gumpelstadt - Apfelstädt 3:1 (1:0).

Bei den Abwehraktionen nicht konsequent genug agiert, in der Offensive ohne Fortune – das Gastspiel bei der Gumpoldia aus Gumpelstadt endete mit einer 1:3-Niederlage, die das Pokal-Aus im Viertelfinale zur Folge hat. Apfelstädt verkaufte sich teuer, musste am Ende aber dem Gastgeber zum verdienten Weiterkommen gratulieren.
Der frühe Rückstand resultierte aus einem langen Freistoß, bei dem in der Eintracht-Abwehr Unordnung herrschte. Völlig blank scheiterte der Angreifer erst am Pfosten, den Abpraller netzte Vogt dann zum 1:0 ins leere Tor ein (7.).
Erst nach gut 25 Minuten fanden wir besser in die Partie, generierten durch gut geschossene Freistöße Gefahr, doch das Tor wollte nicht fallen. So auch im zweiten Durchgang, als Hüttner im Eins-gegen-eins das 1:1 auf dem Fuß hatte, aber leider nicht traf und doppelt bestraft wurde. Quasi im Gegenzug kam unser Winterzugang im Strafraum zu spät und traf den Gumpoldia-Angreifer. Klare Sache, Hoßfeld verwandelte den Elfmeter zum 2:0 (64.).
Mit dem zweiten Treffer war das Duell quasi entschieden, zumal Gumpelstadt das Geschehen nun wieder in den Griff bekam und wir den Druck nicht aufrecht halten konnten. Als Routinier Wünsch eine Flanke von der Außenseite unbedrängt einköpfte, waren letzte Zweifel beseitigt (78.).
Apfelstädt zeigte zwar Moral und kam durch Hüttner per Abstauber nach einem Freistoß von Leischner noch zum 1:3 (89.). Doch zu mehr wollte es nicht reichen.

Nächste Woche sehen sich beide Teams auf gleichem Geläuf wieder, diesmal allerdings in der Liga. Unser Team wird dann wieder einige Spieler zur Verfügung haben, die diesmal fehlten. Ein Fragezeichen steht jedoch hinter Hornig, der wegen einer Zerrung vorzeitig ausgewechselt werden musste. 

SVE: Rose, Koch, Zick, Eberling, Leischner, Heinrich (58. Fäth), Hertig, Grau (74. Jakobi), Hüttner, Hornig (69. Dietrich), Dämban.

T.: 1:0 Vogt (7.), 2:0 Hoßfeld (64./FE), 3:0 Wünsch (78.), 3:1 Hüttner (89.).

 

Weiter spielten:

We. Gotha II - Gospenroda 0:4

Leimbach - Kaltennordheim 0:2 n.V.

Sundhausen - Bad Salzungen II 4:3

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 12. Spieltag: Leina - Apfelstädt II 6:0 Abbruch

Akuter Personalmangel hatte zur Folge, dass unsere Zweite gerade so die Sollstärke erreichte, um die Fahrt zum souveränen Spitzenreiter anzutreten. Dementsprechend klar waren die Rollen verteilt, Leina schoss schnell seine Tore, bevor das Duell letztlich abgebrochen wurde, da sich ein Apfelstädter noch "verletzte."

SVE: Wolf, von Rüsten, Thomßen, Werner, Quade, Seyring, Zocher

T.: 1:0 Kuske (2.), 2:0 Gomez (3.), 3:0 Hill (8.), 4:0 Büchner (13.), 5:0 Hill (17.), 6:0 Büchner (22./FE).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 15: David Leischner

Zwei Spiele, vier Punkte: Zufrieden mit dem Auftakt zur Rückserie?

Definitiv! Nach all den Turbulenzen in der Vorbereitung und der abschließenden Niederlage gegen An der Lache (0:12, d. Red.) hätte das wohl keiner gedacht. Es hat sich viel getan in der Truppe und gab viele offene Gespräche. Nach dem Auftakt in Kaltennordheim ging ein richtiger Ruck durch die Mannschaft. Wir haben angefangen zu zeigen, was in unserer Truppe steckt und dass mit der Eintracht zu rechnen ist.

 

Die letzten Wochen waren durch die Trennung von Trainer Dirk Schmidt nicht einfach. Wie hast Du die Situation wahrgenommen?

Es war schwierig, das alles richtig einzuordnen. Es war ein großer Schritt, den der Verein und Trainer zu diesem Zeitpunkt gegangen sind. Es gab viele Gespräche und ich denke, auch die Mannschaft hat verstanden, was jetzt auf uns zu kommt. Alle müssen noch mehr zusammenrücken. Wir geben alle unser Bestes und werden die nächsten Aufgaben auf uns zu kommen lassen.

  

Du bist nicht nur vor Kurzem nach Apfelstädt gezogen, sondern wirst im Mai auch erstmals Vater. Wie groß ist die Vorfreude?

Die Freude ist natürlich riesengroß und ich bin auch schon sehr gespannt. Das ist eine tolle Erfahrung, die man da erlebt. Ich bin glücklich, voller Vorfreude und  hoffe natürlich, dass das Baby gesund und munter auf die Welt kommt. Ich kann es kaum noch erwarten.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 15. Spieltag: Apfelstädt - Eisenach II 3:2 (1:0).

Als Schiedsrichter Coccejus nach 93 Minuten den Abpfiff ertönen ließ, fielen sich unsere Apfelstädter freudetrunken in die Arme. Aber auch die Eisenacher bildeten einen Kreis und schworen sich nach der guten Leistung auf die neuen Spiele ein. 

Es war ein Kampfspiel, was sich beide Teams bei widrigen Bedingungen lieferten. Unterm Strich war Apfelstädt um ein Tor besser, aber hätte man sich auch nicht beschweren müssen, wenn die Landesklasse-Reserve ein Remis mitgenommen hätte.

Die mit R. Kiesewetter, Müller und Kehr aus der Ersten verstärkten Gäste setzten gleich das erste Achtungszeichen. Kiesewetters Freistoß aus dem Halbfeld segelte im Strafraum an allen vorbei und wurde gerade noch so zur Ecke gelenkt (7.). Es dauerte seine Zeit, bis unsere Elf ins Geschehen fand. Ohne das verletzte Offensivduo Voigt und Springer fehlte lange Zeit der Anspielpartner im Angriffszentrum, einige Versuche versandeten durch falsche Laufwege. Dennoch hatte der emsige Hornig das 1:0 auf dem Fuß, verpasste aber die Führung (17.). 

Die immer wieder wechselnden Bedingungen - aus Wind wurde Dauerregen, dann wieder Sonnenschein - stellte beide Mannschaften vor Probleme. So fanden viele Duelle im Mittelfeld statt, ohne dass sich jemand ein Übergewicht erspielen konnte.

Die Führung fiel folgerichtig aus einem Standard. Kapitän Leischner wurde von Torwart Neumann klar getroffen, Hornig setzte den Nachschuss neben das Tor. Schiedsrichter Coccejus sah dadurch jedoch den Vorteil nicht mehr gegeben und zeigte auf den Punkt. Leischner ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte souverän zum 1:0 (37.).
Damit war die Halbzeitführung perfekt, doch aus der Pause kamen nur die Gäste hellwach. Algledan hätte völlig frei schon das 1:1 erzielen müssen, schoss aber über das Tor (47.). Doch die Schläfrigkeit in der Apfelstädter Abwehr wurde kurz darauf mit dem Ausgleich bestraft. Ein Pass in die Schnittstelle reichte, und letztlich war es Ender, der im spitzen Winkel Keeper Wagner noch verlud und einschob (50.).

Das ging so vom Spielverlauf her in Ordnung und die gesamte Partie drohte, weil Eisenach jetzt mit dem Wind spielte, sogar zu kippen. Für kurze Zeit hatte Eisenach ein Übergewicht, bevor die Eintracht wieder besser ins Spiel fand und eigene Angriffe setzte. Zunächst ging Leischners Freistoß leicht abgefälscht noch über das Tor (60.). Doch aus der Ecke resultierte Verwirrung im FCE-Strafraum und Elfmeter, da Zick zu Boden gerissen wurde. Eine knifflige Situation für den Referee, da Dämban den Ball im Gewusel über die Linie gedrückt hatte, aber der "Vorteil" nun zurückgepfiffen wurde. Leischner blieb aber auch im zweiten Versuch gegen Neumann kaltschnäuzig und traf zum 2:1 (61.). 

Der Treffer sorgte für Erleichterung, die noch größer wurde, als Neumann bei einem Abschlag durch den Wind nicht mehr richtig an den Ball kam, Leischner anschoss und der Ball bei Dämban landete, der ins verwaiste Tor traf (61.).

Damit schien die Begegnung entschieden, zumal Kah per Fernschuss die nächste gute Chance besaß (76.). Aber die Eisenacher gaben sich nicht auf und kamen zu ihrem zweiten Treffer. Grau kam gegen seinen Gegenspieler einen Schritt zu spät und traf diesen klar - der dritte Elfmeter war perfekt. Kehr übernahm Verantwortung und verwandelte trocken zum 3:2 (80.).

So entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der Apfelstädt mehrere Konter fahrlässig ausspielte und so immer wieder Gefahr lief, noch den dritten Gegentreffer zu bekommen. So kratzte Neumann den Schuss von Grau stark aus dem Eck. Bei einigen Freistößen oder Schussversuchen hieß es durchatmen, als Torwart Wagner die Bälle festhielt. Als dann aber der Abpfiff ertönte, setzte sich die Freude durch. Drei wichtige Zähler für den Klassenerhalt sind eingefahren, die nächsten Aufgaben können mit aller Ruhe angegangen werden. 

SVE: Wagner, Zick, Koch (46. Hüttner), Reich, Eberling, Kah, Bernhardt (75. Grau), Hertig, Leischner, Hornig, Dämban (70. Eckardt).

T.: 1:0 Leischner (37./FE), 1:1 Ender (50.), 2:1 Leischner (61./FE), 3:1 Dämban (66.), 3:2 Kehr (80./FE).

 

Weiter spielten:

Dermbach - Ifta Ausfall

Bischofroda - We. Gotha Ausfall

Mosbach - Ruhla Ausfall

Geisa - Gumpelstadt 2:6

Gospenroda - Kaltennordheim Ausfall

Treffurt - Vacha Ausfall

 

Text: Thomas Rudolph

Im gegenseitigen Einvernehmen: Dirk Schmidt nicht mehr Trainer der Eintracht

Der SV Eintracht Apfelstädt und Trainer Dirk Schmidt gehen vorerst getrennte Wege. Nach sehr fair und konstruktiv geführten Gesprächen am vergangenen Donnerstag entschieden sich alle Beteiligten, sein Engagement im gegenseitigen Einvernehmen zu lösen. Dirk bekleidete das Trainer-Amt für eineinhalb Jahre und führte unseren Verein in der vergangenen Saison souverän zum Klassenerhalt.
„Dirk ist menschlich ein feiner Typ und auch fachlich gut. Leider konnte er beruflich bedingt das Training nur alle zwei Wochen absichern, was ihn auf Dauer von der Mannschaft entfernt hat. Wir danken ihm für seine geleistete Arbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute. Vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, wieder für die Eintracht zu arbeiten", lässt die Sektionsleitung um Frank Fritsche und Thomas Rudolph eine Hintertür offen.
Unser Verein prüft nun Optionen, um die Stelle zeitnah zu besetzen und einen geregelten Trainingsbetrieb bis Saisonende sicherzustellen. Über einen Nachfolger informieren wir, sobald eine Lösung gefunden ist. 

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 14. ST: Kaltennordheim - Apfelstädt 3:3 (1:1).

Die Laune war gut auf der langen Heimreise aus der Rhön. Zum Rückrundenauftakt holte unsere Erste beim Landesklasse-Absteiger einen verdienten Punkt, haderte dabei sogar etwas mit der umstrittenen Elfmeter-Entscheidung zum 3:3.

"Insgesamt geht die Punkteteilung in Ordnung. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war Kaltennordheim die ersten 15 Minuten besser, danach wir", sagte der verletzte Dominik Voigt, der unser Team betreute.

Ähnlich wie im Hinspiel dominierten die Offensivreihen. Und es ging gut los für Apfelstädt, als sich Eric Eberling durchsetzte und Tony Hornig bediente, der ins lange Eck traf (11.). Die Freude währte jedoch nicht lang, denn kurz darauf glich Roberto Trabert aus (16.) und Fortuna schien das Duell sogar kippen zu können, als es etwas fragwürdig Foulelfmeter gab. Torwart Matthias Wagner zeigte jedoch seine Klasse und hielt gegen Felix Heym das 1:1 fest (18.).

In der Folge besaßen beide Teams Möglichkeiten, das Duell in ihre Richtung zu lenken. Auf Apfelstädter Seite war es unter anderem Peter Springer, der völlig blank stand, aber den Torwart anschoss (25.).

Nach dem Wechsel drängte zunächst Kaltennordheim auf die Führung, welche dann auch fiel. William Heß setzte Trabert in Szene, der die Ruhe behielt (52.). Vom Rückschlag ließ sich unser Team jedoch nicht unterkriegen und zeigte eine starke Moral. Erneut Hornig war es, der einen langen Ball vom Gegner abfing und sehenswert aus 16 Metern zum Ausgleich traf (69.). Als Kapitän David Leischner sich an der Grundlinie gut behauptete und mit einer Flanke Peter Springer fand, war das 3:2 perfekt. Unser Stürmer netzte mit dem Kopf ein und belohnte das couragierte Auftreten (76.).

Dass es am Ende nicht zum Dreier reichte, war einer sehr diskutablen Entscheidung von Schiedsrichter Oswin Bernhardt geschuldet. Torwart Wagner ließ einen Ball prallen, fischte ihn dann aber deutlich vor seinem Gegenspieler noch auf. Doch beim Zusammenprall "schrie er wohl lauter", wie es Voigt kommentierte, und es gab erneut Elfmeter. Diesmal behielt Rico Quentmeier die Ruhe und egalisierte zum 3:3 (84.). 

Das wurmte unsere Jungs, die im Nachgang von einem Witzelfmeter sprachen. Als dann aber der Schlusspfiff ertönte, war die Erleichterung spürbar. Trotz der nicht einfachen letzten Tage einem starken Gegner getrotzt - so darf es gerne weitergehen. Am besten schon am kommenden Sonntag, wenn die Zweite des FC Eisenach in Apfelstädt gastiert.

SVE: Wagner, Zick, Güntner, Reich, Kah, Eberling, Heinrich (57. Eckardt), Leischner, Hornig, Hüttner (68. Bernhardt), Springer (86. Dämban).

T.: 0:1 Hornig (11.), 1:1, 2:1 Trabert (16., 52.), 2:2 Hornig (69.), 2:3 Springer (76.), 3:3 Quentmeier (84./FE). Vork: Wagner hält Foulelfmeter von Heym (18.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Bischofroda 4:1

Vacha - Gospenroda 3:1

Gumpelstadt - Mosbach 3:3

We. Gotha - Dermbach 0:1

Eisenach II - Geisa (17. März)

Ifta - Treffurt (17. März)

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: SG An der Lache - Apfelstädt 12:0 (4:0).

Mit kleinem Kader unterlagen wir dem spielstarken Landesklässler erwartungsgemäß, auch wenn die Höhe des Endstandes schmerzte. Nächsten Sonntag geht es denn in der Liga wieder los. Die Reise führt nach Kaltennordheim (Sonntag/14 Uhr).

Testspiel: Kerspleben - Apfelstädt 2:4 (2:0).

Auch das dritte Spiel der Vorbereitung endete für unsere Eintracht siegreich. Der in der Kreisoberliga Erfurt/Sömmerda beheimatete TSV Kerspleben wurde auf dem Kunstrasen am Wustrower Weg in Erfurt nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 bezwungen.

Unser Trainergespann Dirk Schmidt/Peter Springer Sen. konnte im Vergleich zur Vorwoche wieder auf eine deutlich größere Spielerauswahl zurückgreifen, was man dem Geschehen auch ansah. Apfelstädt erspielte sich schnell Vorteile im Ballbesitz und agierte feldüberlegen, wusste aber zunächst aus den sich ergebenden Möglichkeiten kein Kapital zu schlagen.

Anders die Randerfurter, welche aus der kompakten Deckung heraus bei den Vorstößen von dicken Patzern unserer Hintermannschaft profitierten. So fehlte beim zum 1:0 entstehenden Foulspiel im Strafraum ebenso die Abstimmung zwischen Johannes Reich und Justin Eckardt wie beim 2:0, als Mohammad Rezai ins leere Tor traf (26.). 

Allerdings ließ sich die Eintracht auch von diesem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter nach vorn. Nachdem im ersten Durchgang noch viele Möglichkeiten vergeben wurden, machte es Tony Hornig kurz nach der Pause besser und traf nach David Leischners Vorlage mit der Pike (48.).

Damit waren wir wieder im Spiel und gestalteten dies mehr und mehr in unsere Richtung, auch wenn Kerspleben immer wieder gefährlich blieb. Hornigs Ecke verwandelte Leischner per Kopf zum Ausgleich (61.), kurze Zeit später traf dann endlich auch Peter Springer, der von Eric Eberling in Szene gesetzt wurde (68.). Drei Minuten vor Schluss machte Leischner mit einem wuchtigen Freistoßtreffer aus 17 Metern den Deckel drauf, nachdem Erik Hüttner zuvor nach einem guten Antritt nur per Foul gestoppt werden konnte.

Zum Abschluss der Testserie ist die Eintracht am kommenden Wochenende zum ersten Mal klarer Außenseiter. Am Sonntag (14 Uhr) stellen wir uns dem Landesklasse-Spitzenteam SG An der Lache Erfurt.

SVE: J. Eckardt, Koch, Kah, Reich, Bernhardt, Eberling, Güntner, Hornig, Leischner, Hüttner, Springer (Wechsler. P. Eckardt, Zick, Hertig, Werner).

T.: 1:0 Sander (21./FE), 2:0 Rezai (26.), 2:1 Hornig (48.), 2:2 Leischner (61.), 2:3 Springer (68.), 2:4 Leischner (87.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Empor Erfurt - Apfelstädt 2:4 (1:2).

Trotz arger Besetzungsprobleme konnte unsere Eintracht auch das zweite Testspiel siegreich gestalten. Auf dem Kunstrasen im Borntal gelang ein 4:2-Erfolg über den Kreisligisten Empor Erfurt.

Dabei musste Apfelstädt die ersten 30 Minuten sogar in Unterzahl spielen, bis der nachgereiste Hertig die Elf komplettierte. Da führten die Gäste aber bereits mit 1:0, als Schröder einen Lattenschuss kurios ins eigene Tor bugsierte (2.). Obwohl nominell unterlegen, ließ Apfelstädt den Ball gut laufen und besaß gegen die junge Erfurter Elf auch physische Vorteile. Das 2:0 entsprang einem Fernschuss von "Leihspieler" Bageri, der eigentlich für die A-Junioren der Gastgeber aktiv ist (41.). Kurz vor der Pause traf dann Schmelcher ins leere Tor, nachdem wir vergeblich auf Abseits spekulierten (44.).

Nach dem Wechsel gestaltete sich das Geschehen weiterhin ausgeglichen, wobei unser Team die Begegnung aber unter Kontrolle hatte. Eintracht erhöhte durch Hornig, der einen langen Pass Eberlings aufnahm und ins Eck traf (52.). Mit der wohl schönsten Kombination der Partie netzte Springer wuchtig zum 1:4 (67.), ehe Dam für Empor verkürzte (73.).

Nächste Woche im Trainingslager hofft das Trainergespann Schmidt/Springer dann wieder auf eine entspanntere Personallage. Eventuell wird ein weiteres Testspiel vereinbart.

SVE: Rose, Koch, Eberling, Bernhardt, Leischner, Hornig, Dämban, Bageri (von Empor geliehen), Springer, Hertig, Rudolph.

T.: 0:1 Schröder (2./ET), 0:2 Bageri (41.), 1:2 Schmelcher (44.), 1:3 Hornig (52.), 1:4 Springer (67.), 2:4 Dam (73.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt - Walschleben 3:1 (2:0).

Erstmal wieder reinkommen ins Fußballgeschehen hieß es für unsere Jungs im ersten Testspiel der Winterpause. Kontrahent Walschleben, in der Kreisoberliga Erfurt/Sömmerda aktiv, wurde mit 3:1 bezwungen, wobei das Ergebnis eine untergeordnete Rolle spielte.

Auf dem Kunstrasen am Johannesplatz in Erfurt zeigten beide Teams einen gefälligen Fußball, wobei die bessere Chancenverwertung den Ausschlag für den Apfelstädter Erfolg gab. Früh köpfte uns von Rüsten nach einer Ecke Hornigs in Führung, in der Folge hatten aber die spielstarken Gäste drei gute Gelegenheiten, die Wagner aber sehenswert parierte. Leischner profitierte dann von einem Fehler im Aufbauspiel und behielt allein vor dem Torwart die Ruhe (35.).

Nach dem Wechsel erhöhte Hornig, der Leischners präzisen Freistoß verwertete. Walschleben verkürzte durch Mays Abstauber und besaß kurz darauf die große Chance, per Elfmeter das 3:2 zu erzielen. Allerdings parierte Rose den Schuss von Duske und hielt so das 3:1 fest. 

SVE: Wagner, Güntner, Koch, Zick, von Rüsten, Bernhardt, Hornig, Fäth, Dämban, Leischner, Springer (Wechsler Rose, Heinrich, Hüttner, Reich, Eckardt).

T.: 1:0 von Rüsten (2.), 2:0 Leischner (35.), 3:0 Hornig (55.), 3:1 May (60.).

 

Text: Thomas Rudolph

Zwei vielversprechende Talente für die Eintracht: Apfelstädt begrüßt Erik Hüttner und Nico Heinrich im Team

 

Unsere Eintracht freut sich, zwei Winterzugänge vorstellen zu können. Von den Verbandsliga-A-Junioren des FSV Wacker Gotha kommt Erik Hüttner nach Apfelstädt. Der 18-Jährige, der in Gamstädt wohnt, war vor seinem Engagement in der Kreisstadt schon für unsere Junioren vom JFC Nesse-Apfelstädt aktiv, nutzte dann aber die Möglichkeit, höherklassig spielen zu können. Der Kontakt blieb aber immer bestehen, nun kehrt der Mittelfeldspieler, der auch schon Einsätze in der zweiten Männermannschaft Wackers vorweisen kann, zurück.
Mit Nico Heinrich rückt zudem ein Apfelstädter Eigengewächs auf. Da der Verein leider keine eigenen A-Junioren besitzt, spielt der 17-Jährige derzeit mit Gastspielgenehmigung bei der SG Haarhausen in der Kreisoberliga, trainiert aber schon seit Saisonbeginn bei unseren Männern mit. Bei den Junioren soll Nico auch weiterhin seine Haupteinsatzzeiten bekommen, allerdings wollen wir ihn langsam an den Männerbereich heranführen, zumal der Offensivspieler im Mai 18 Jahre alt wird.

„Wir freuen uns, dass nach langer Zeit durch den Geburtenknick so langsam wieder junge Talente nachrücken. Beide haben im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen und passen auch charakterlich top ins Team. Neben Nico werden wir auch Erik mit einem Gastspielrecht für Haarhausen ausstatten, damit er noch ein halbes Jahr für die A-Junioren auflaufen kann. An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich bei Heiko Burkhardt und dem FSV Wacker bedanken, dass der Wechsel so schnell und reibungslos über die Bühne ging“, so Sektionsleiter Thomas Rudolph.

 

 

Herzlich willkommen bei der Eintracht und eine verletzungsfreie Zeit!

Alex Koch glänzt als Einsatzmeister - insgesamt 27 Spieler kamen in der Vorrunde zu Spielen in der Kreisoberliga

Neues Jahr, neues Glück - Zeit für uns, auf die Einsätze in der Halbserie zu schauen. Mit Alexander Koch (Foto) hat ein Abwehrspieler die meisten Partien absolviert. In 12 der 13 Ligaspiele stand er auf dem Platz - eine sehr gute Quote. Dass an zweiter Stelle schon Torwart Rüdiger Rose zu finden ist, sagt aber einiges über die Bedingungen der Hinrunde aus. Kapitän David Leischner, mit ebenso vielen Einsätzen, musste zwei Partien verletzungsbedingt zuschauen und reiht sich damit in die lange Ausfallliste ein. 

Hoffen wir, dass das Verletzungspech in der Rückserie einen Bogen um die Eintracht macht. 

 

Spieler  (27)          Einsätze      Spielminuten                 Tore

Alexander Koch            12          1053                              0

Rüdiger Rose                11           990                              0

David Leischner            11           960                              2

Eric Eberling                  9           810                              1

Tony Hornig                   9           810                              2

Peter Springer               9            810                              6

Dominik Voigt                9           746                              12

Benjamin Grau               9           684                               0

Christopher Zick            8            646                               0

Florian Fäth                   8            574                              2

Christian Güntner           7            468                              0

Johannes Reich              7            436                              0

Denis Dämban               7            407                              0

René Bernhardt             7             365                              2

Johannes von Rüsten     6             518                              0

Florian Kah                   6             490                              0

Pascal Eckardt               6            179                              0

Thomas Hertig               5            294                              0

René Schulze                 4            284                              3

Chris Schumacher          4            207                              0

Nick Schumacher           3            255                              1

Michael Werner              3            244                              0

Marco Dietrich               3            183                              0

Martin Jakobi                3              66                              0

Matthias Wagner           2            180                              0

Leon Koch                    2            102                              0

Florian Bonk                 2             59                               0

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga,  7. Spieltag: Apfelstädt - Vacha 0:8 (0:2).

Zwar ohne viele Stammspieler, aber auch ohne die nötige Einstellung zum Spiel, bestritt unsere Elf das letzte Duell des Jahres und kam im Nachholer gegen Vacha beim 0:8 böse unter die Räder. "Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es gelegen hat. Wir haben alles viel zu einfach hergeschenkt und uns zu schnell komplett aufgegeben", meinte unser verletzter Stürmer Dominik Voigt, der das Geschehen von außen mit ansah.
Und in der Tat sah man auf dem verschneiten Sportplatz zwei Mannschaften mit unterschiedlicher Auffassung zum stattfindenden Spiel. Auf der einen Seite griffige und willige Vachaer, auf der Gegenseite eine - zugegebenermaßen - stark ersatzgeschwächte Apfelstädter Elf, die wohl am liebsten gar nicht gespielt hätte. 
Diese hielt zumindest im ersten Durchgang noch dagegen und konnte das Geschehen für eine halbe Stunde ausgeglichen gestalten. Erst durch einen Doppelpack geriet die Eintracht in Rückstand, wobei der zweite Treffer durch Philipp Winkler aus einem sauber zu Ende gespielten Konter entsprang.
Nach dem Wechsel und drei schnellen Toren, wobei vor allem die kaum vorhandene Gegenwehr erstaunte, brach es herein. Apfelstädt gab nicht nur zu oft Geleitschutz, sondern sich in der Folge auch auf und kam noch deutlich unter die Räder.
„Ein Glück ist endlich Winterpause. Man hat deutlich gesehen, dass wir die ganzen Ausfälle in der Hinserie nicht mehr kompensieren konnten“, befand Trainer Schmidt, der am 17. Januar wieder zum Trainingsauftakt lädt. Nicht nur er hofft, dass sich das Lazarett durch die Pause deutlich lichtet. Durch das 0:8 überwintert die Eintracht auf dem neunten Platz.

SVE: Rose, Kah, Dietrich, von Rüsten, Güntner, Bernhardt (61. C. Schumacher), Dämban, Leischner, Hertig (57. Jakobi), Springer, Fäth.

T.: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Winkler (31., 33., 47., 48.), 0:5 Elsner (50.), 0:6 Glock (57.), 0:7 Most (67.), 0:8 Glock (73.).

 

Text: Thomas Rudolph

Auf dem Laufband geschwitzt: Ex-Karatekämpfer André Beck bat Eintracht-Spieler erneut zur Leistungsanalyse

Der Grundtenor war auf Nachfrage während der Weihnachtsfeier gleich. „Anstrengend, aber sehr interessant und eine coole Sache“, sagten die Jungs unserer Eintracht, die den gesamten Samstag über zur Leistungsanalyse bei André Beck weilten. Wiederholt hatte der Apfelstädter, der früher zur Auswahl der deutschen Karate-Nationalmannschaft gehörte und unter anderem Studenten-Europameister wurde, ein paar Akteure zur Leistungsdiagnostik eingeladen. Beck, der beruflich in diesem Metier zu Hause ist und mit seiner Firma „BAB – Bewegunsanalysen André Beck“ viele Sportler betreut, nahm sich jeweils eine Stunde Zeit zum Körpercheck.
„Wir haben bei jedem geschaut, wie die Körperstatik aufgebaut ist. Wo gibt es etwa sportartspezifische Schwächen, wie ausdauertrainiert ist der Sportler?“, erklärt er die Vermessungen des Körpers und die anschließende Laktatanalyse auf dem Laufband.
Und so schwitzten die Eintracht-Jungs kräftig, die notierten Daten waren sehr aufschlussreich. „Es findet allgemein im Sport immer früher eine Professionalisierung statt. Die Leute gehen mit dem Körper anders um. Heutzutage ist es sehr wichtig, verletzungsvorbeugende Maßnahmen zu treffen“, sagt der Diplom-Sportwissenschaftler.
Im Frühjahr werden alle Probanden einen individuell zusammengestellten Trainingsplan erhalten. „Am Anfang wird man, wenn man den Plan genau einhält, schnell Verbesserungen spüren“, gibt der ehemalige Profisportler die Richtung vor.
Der gesamte Verein bedankt sich bei André Beck für die tolle Unterstützung und die neuen Einblicke.  

 

Text: Thomas Rudolph

Ifta verspielt 2:0 - Gospenroda geht als Erster in die Pause

Während unsere Erste spielfrei war und gemütlich ihre Weihnachtsfeier beging, wurde auf den anderen Sportplätzen gespielt.

Gute Moral bewies dabei unser nächster Gegner Vacha, der ein 0:2 in Ifta aufholte und den Gastgebern so den Sprung auf Platz eins vermieste. Kaltennordheim und Mosbach zeigten sich in ihren Duellen gegen die beiden Kellerkinder torhungrig. Am nächsten Sonntag steht das Heimspiel gegen Vacha an. Die Rhöner baten zum eigentlichen Termin, dem Reformationstag, um eine Verlegung, da zu viele Spieler beruflich in Hessen gebunden waren. Der Bitte kamen wir nach.

 

Es spielten:

Ruhla - Dermbach 4:0

Gumpelstadt - Bischofroda 2:0

Kaltennordheim - Geisa 10:1

Eisenach II - Mosbach 1:6

Ifta - Vacha 2:2

We. Gotha - Treffurt 1:2

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 14: Florian Fäth

Von der Erkältung auf der Couch zum Siegtorschützen in Geisa. Da hat sich die späte Zusage ja doch gelohnt!

Auf jeden Fall. Eigentlich wollte ich durch meine Erkältung auch absagen, weil es mir nicht so gut ging. Aber ausschlaggebend war, dass wir momentan verletzungsbedingt einfach „scheisse“ dastehen, wenn ich das mal so sagen darf. Jetzt muss jeder mitziehen, es darf keine Ausreden geben. Also hab ich mir gesagt: fahr einfach mit und gib alles. Das hat sich dann ja auch gelohnt. Wir wollten beim Letzten etwas mitnehmen und haben das geschafft, auch wenn es nur ein 1:0 war. Damit bin ich zufrieden.

 

Wie wichtig war der Erfolg für unser Team im Nachgang?

Mega wichtig. Gerade mit Blick auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften, die uns im Mittelfeld begleiten. Hätten wir das Spiel verloren, wären wir im unteren Drittel angelangt. Dabei spielen wir eigentlich gar keine schlechte Saison und konnten schon viele wichtige Siege einfahren. Natürlich haben wir einige Spiele haushoch verloren, was keiner so richtig versteht. Wenn ich nur an Kaltennordheim denke. Ein 1:5 aufgeholt und dann doch verloren – wir hätten da einen Punkt mitnehmen können. Aber in Geisa hat sich jeder den Hintern aufgerissen. Gerade in den letzten zehn Minuten haben wir sehr gut defensiv gestanden und gegen den Ball gearbeitet. Geisa hat gar nicht schlecht gespielt, aber bei ihnen haben vielleicht so zehn Prozent gefehlt. Natürlich hat man auch gemerkt, dass die Beine schwer wurden. Aber als der Schlusspfiff ertönte, ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen. Mal sehen, ob wir aufgrund der Witterung noch gegen Vacha spielen. Das dürfte, wenn es so bleibt, schwierig werden. Letztes Jahr haben wir uns durch die schlechten Verhältnisse den Platz kaputt gemacht. Das sollte dieses Mal nicht wieder so sein.

 

Zu Saisonbeginn hattest Du auch einmal überlegt, ins Tor zu wechseln. Darf man davon ausgehen, dass Du deine Zukunft doch lieber als Offensivspieler siehst?

Eigentlich schon. Die Torwart-Position war ja aus der Not heraus geboren durch die Urlaubszeit. Aber mir hat das auch Spaß gemacht, zumal ich von den Mitspielern und Fans viele aufmunternde Worte bekommen habe. Zudem hatte ich mir damals überlegt, durch den neuen Job die Position zu wechseln, da das Verletzungsrisiko nicht ganz so hoch ist. Doch mit der Zeit und den vielen Verletzungen im Team wurde schnell klar, dass ich wieder nach vorn rücke. Gerade in der Offensive sind wir nicht so breit bestückt – gegen Geisa war ich mehr oder weniger der einzige Stürmer. Offensiv zu spielen gefällt mir besser, da ich weiß, wo ich hinlaufen muss. Ich mag es zu spekulieren. Durch den langen Ausfall von Dome (Dominik Voigt) werden Piet (Peter Springer) und ich wieder mehr in der Verantwortung stehen. Aber wir kennen das noch aus der letzten Saison.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 12. Spieltag: Geisa - Apfelstädt 0:1 (0:1).

Mit dem knappsten aller Ergebnisse setzte sich unsere ersatzgeschwächte Elf beim Letzten durch und feierte so einen wichtigen Auswärtserfolg, zumal die Konkurrenz ebenfalls Dreier einfuhr. Spieler und Trainer Schmidt sprachen von einem "dreckigen, aber verdienten Sieg" der Apfelstädter.

Auf dem tiefen Geläuf und einer Minuskulisse taten sich beide Mannschaften schwer. Dabei war unsere Elf früh in Führung gegangen. Dämbans Freistoß ließ Keeper D. Wiegand prallen, Fäth staubte ab (11.).

In der Folge gestaltete sich das Geschehen ausgeglichen, wobei die Eintracht im zweiten Durchgang klare Chancen durch Hornig und C. Schumacher ausließ. Auch Kah besaß mit einem Schuss aus 20 Metern eine gute Gelegenheit. Geisa mühte sich, agierte aber mitunter zu kompliziert, um unsere Abwehr in Verlegenheit zu bringen. So blieb es beim 1:0 und drei wertvollen Zählern.

SVE: Rose, Werner, Kah, Koch, Bernhardt, Grau, Hertig (81. Bonk), Hornig, Leischner, Fäth, Dämban (46. C. Schumacher).

T.: 0:1 Fäth (11.).

 

Weiter spielten:

Gospenroda - Ifta abgesetzt

Mosbach - Kaltennordheim 0:2

Bischofroda - Eisenach II 4:1

Dermbach - Gumpelstadt 1:2

Treffurt - Ruhla 1:3

Vacha - We. Gotha 3:1

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 13: Johannes Ludwig

Am 6. November wurdest Du am Kreuzband operiert. Wie gestaltet sich der Genesungsverlauf?

Momentan läuft es ganz gut. Ich kann wieder ohne Krücken und meiner "supergeilen Robocop"-Schiene rumlaufen und warte darauf, dass nächste Woche der erste Rehasport wieder losgeht.

 

Ein Kreuzbandriss zieht immer eine sehr lange Pause mit sich. Sehen wir Dich noch einmal im Eintracht-Trikot wieder?

Das ist nicht ganz ausgeschlossen. Aber wir warten erst einmal ab, wie sich das Ganze noch hinzieht und wie viel Zeit ins Land geht. Es wird allerdings nicht so sein, dass ich eine Woche nach dem "Ok" vom Arzt sofort wieder spiele.

 

Du bist seit Kurzem auch stolzer Vater. Wird Sohnemann Oskar irgendwann auch dem runden Leder hinterherrennen?

Ich hoffe doch, dass er sich einen coolen Sport aussucht. Wir können Fußball in seiner Jugend auf jeden Fall einmal ausprobieren.

 

Interview: Thomas Rudolph

Schlimme Verletzung leider bestätigt: Stürmer Dominik Voigt fällt für die restliche Saison aus

Die Befürchtungen, die nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden aus dem Gospenroda-Spiel im Raum standen, haben sich leider bestätigt. Unsere Eintracht wird für lange Zeit auf Stürmer Dominik Voigt verzichten müssen. Die MRT-Untersuchung ergab eine schwere Knieverletzung, die gleich zwei Operationen - unter anderem am Kreuzband - erfordert. "Dome", der zusammen mit Kevin Spittel vom Mosbacher SV mit 12 Treffern die Torschützenliste der Kreisoberliga anführt, fällt damit für den Rest der Saison aus und vergrößert das Lazarett der Eintracht. 

Der gesamte Verein wünscht Dominik einen bestmöglichen Heilungsverlauf! Werd schnell wieder fit!

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 5. Spieltag: Ballstädt - Apfelstädt II 6:1 (3:1).

Der Nachholer in Ballstädt endete mit einer ernüchternden Niederlage, wobei das Ergebnis aber über den Spielverlauf hinwegtäuscht. Die Gastgeber, immerhin Absteiger aus der Kreisliga, nutzten die sich bietenden Chancen gnadenlos aus, während unsere Elf mit ihren eigenen Gelegenheiten äußerst schludrig umging.

Nach dem schnellen 0:2-Rückstand, der aus einem Sonntagsschuss und einem Pike-Kullerball resultierte, fanden wir besser ins Spiel und waren nach Kahs Freistoßtreffer wieder dran. Allerdings erhöhte Ballstädt noch vor der Pause auf 3:1.

Nach dem 4:1 hatte Apfelstädt mehrfach Pech. P. Eckardt lief allein auf den Torwart zu, nutzte seine Chance aber nicht. Auch wurde Werner ein klarer Foulelfmeter verwehrt. Ballstädt zeigte sich da kaltschnäuziger und erhöhte noch auf 6:1, wobei der Sieg viel zu hoch ausfiel.

SVE: J. Eckardt, Thomßen, Werner, Bonk, Göpfert, Dietrich, Quade (63. Seyring), Schumacher, Kah, Jakobi, P. Eckardt.

T.: 1:0 M. Lindemann (8.), 2:0 Stellmacher (11.), 2:1 Kah (24.), 3:1 Gloger (41.), 4:1 Holland (63.), 5:1 A. Lindemann (76.), 6:1 S. Lindemann (88.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 13. Spieltag: Apfelstädt - Gospenroda 1:3 (1:2).

Ein lautes, über den gesamten Sportplatz nicht zu überhörendes Knacken sorgte kurz nach der 20. Minute für Totenstille. Unser Stürmer Dominik Voigt hatte den Ball angenommen und war in der Folge ohne gegnerische Einwirkung böse mit dem Bein weggeknickt. Sofort wussten alle Beteiligten, dass hier etwas passiert sein musste. Die erste Untersuchung im Krankenhaus lässt leider Schlimmes erahnen, ein MRT soll am Montag aufklären, wie schwer die Knieverletzung ist. 

Die Hoffnung auf gute Neuigkeiten ist ein Wunsch aller, die sich aller Voraussicht nach aber nicht erfüllen wird. Unserem Stürmer droht eine lange Pause, die Eintracht ist in dieser Saison weiter von einer unglaublichen Verletzungsmisere geplagt.

Aufgrund der schweren Verletzung rückte zumindest für uns das Ergebnis in den Hintergrund. Hier setzte sich der Favorit zwar durch, wusste aber bis auf das Ausnutzen der wenigen Chancen nicht zu überzeugen. Warum Gospenroda - immerhin Landesklasseabsteiger - nun wieder die Tabelle anführt, war aus spielerischer Sicht betrachtet kaum ersichtlich. 

Denn nach Zarschlers schnellem 0:1 nach einer gut ausgeführten Freistoß-Kombination und dem Ausgleich durch Voigt nach Vorlage von Dämban neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. 

Wer weiß, was für Apfelstädt mit einem kompletten Kader möglich gewesen wäre. Doch selbst ersatzgeschwächt und nach den Wechseln von Voigt und Güntner (Oberschenkelprobleme) noch vor der Pause doppelt umgestellt, gestaltete der Gastgeber das Geschehen ausgeglichen, obwohl der hochgewachsene Lusky per Kopf nach einer Ecke das 2:1 in der 43. Minute erzielte.

Im zweiten Durchgang passierte nicht mehr allzu viel. Chancen gab es auf beiden Seiten kaum. Mit ein wenig mehr Glück hätte Hornig das 2:2 erzielen können, kurz darauf band Rothe mit dem 3:1 den Sack zu. Gäste-Akteur Glock schaffte es gar, sich in der Nachspielzeit noch vom Platz stellen zu lassen. Wegen Meckern gelbverwarnt, traf er Grau an der Außenlinie leicht und sah so die Ampelkarte (90.+2).

Obwohl sich rein tabellarisch für unsere Eintracht nichts änderte, ist die Spielpause in der kommenden Woche ein Segen. Dann gilt es noch einmal, alle Kräfte zu sammeln, um die beiden abschließenden Duelle in Geisa (2. Dezember) und gegen Vacha (16. Dezember) positiv zu bestreiten und so beruhigt in die Winterpause zu gehen.

SVE: Rose, Zick, Koch, Eberling, Bernhardt, Dämban, Güntner (40. Bonk), Hornig, Grau, Hertig, Voigt (26. Werner).

T.: 0:1 Zarschler (2.), 1:1 Voigt (7.), 1:2 Lusky (43.), 1:3 Rothe (78.).

 

Weiter spielten:

Geisa - Ruhla 1:3

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 12: Johannes von Rüsten

Hast du schon eine Erklärung für die 2:7-Niederlage gegen Mosbach gefunden?

Da gibt es denke ich eine Vielzahl von Erklärungen, die auf der anderen Seite aber auch unerklärlich sind. Wir wollen uns eigentlich nicht über Schiedsrichter beschweren, aber warum zwei dieser drei Personen auf einem Fußballplatz stehen dürfen, ist einfach unerklärlich. Bis zur Gelb-Roten Karte war soweit alles in Ordnung. In der Folge schien das Spiel schnell entschieden, dazu kamen unglaublich viele individuelle Fehler, die man gegen einen Top-Gegner einfach nicht kompensieren kann. Ein Tag zum Vergessen...

 

Bist du mit dem derzeitigen Tabellenplatz sechs zufrieden?

Ich hatte dieses Thema am Wochenende mit „Dome“ (Dominik Voigt) schon. Ich glaube, wir selbst können uns gar nicht so richtig einschätzen, wo wir in dieser Liga stehen sollten. Die Liga ist im Prinzip sehr ausgeglichen, trotzdem hätten wir das Potential, weiter oben zu stehen. Leider haben wir immer wieder große personelle Probleme, die es uns schwer machen, noch mehr zu erreichen. Im Großen und Ganzen muss man mit dieser Platzierung zufrieden sein. Wir sollten trotzdem weiter nach vorn blicken.

 

Du bist vor rund einem Jahr nach einer längeren Auszeit wieder zur Eintracht zurückgekommen. Hat sich die Entscheidung gelohnt?

Die Entscheidung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben da ne wirklich tolle Truppe mit klasse Charakteren, mit denen es einfach Spaß macht Fußball zu spielen. Ich verpasse leider aus bekannten Gründen immer wieder das Training und viele Spiele, was mich nicht wirklich zufrieden stellt. Dennoch versuche ich, wenn ich da bin, der Mannschaft so gut es geht zu helfen.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 11. Spieltag: Apfelstädt - Mosbach 2:7 (0:1).

"Ein Tag zum Vergessen" - so fasste unser Kapitän Leischner, der den im Urlaub befindlichen Trainer Schmidt an der Seitenlinie vertrat, das 2:7 zusammen. Sicher stimmt das Resultat mit der eigentlichen Leistungsfähigkeit der Eintracht nicht überein. Aber an diesem Sonntag kamen zu viele negative Sachen zusammen, um diesem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. 

"Dabei haben wir das in der ersten Halbzeit eigentlich ganz gut runtergespielt", befand Leischner, der dem Team aufgrund der vielen Ausfälle - er selbst, Springer, Schulze, Zick und Reich fehlten - eine abwartende Taktik mit auf dem Weg gab.

Das funktionierte zunächst recht ordentlich. Mosbach zeigte sich zunächst leicht überlegen, doch hielt Apfelstädt gut dagegen und gestaltete die Begegnung gleichwertig. 

Eine erste strittige Situation gab es in der 20. Minute, als Kah im gegnerischen Strafraum gelegt wurde, Schiedsrichter Specht den Ort des Foulspiels aber unerklärlicherweise außerhalb des Sechzehners legte. Überhaupt wurden er und Kah auch im Verlauf keine Freunde mehr. Nach einem Allerweltsfoul sah Kah die gelbe Karte und musste in der 39. Minute dann nach einem weiteren Foul mit der Ampelkarte vom Feld. "Die zweite Gelbe war ja ok. Aber insgesamt kann ich für so etwas keinen Platzverweis geben. Da fehlte das Feingefühl", so Leischner zur Szene.

Dem nicht genug, verteilte unser Team kurz vor der Halbzeit noch ein Geschenk. Keeper Rose flog nach einer Ecke am Ball vorbei und mit von Roda war es mit der kleinste Feldspieler, der per Kopf zum 1:0 traf (43.).

Apfelstädt wollte im zweiten Durchgang trotz Unterzahl noch einmal angreifen, fing sich aber einen Konter ein. Braun war durchgebrochen, ging an Rose vorbei und schoss auf das Tor. Koch traf beim Rettungsversuch nur das eigene Bein und so trudelte der Ball zum 2:0 ins Netz (49.).

Damit war eine Vorentscheidung gefallen und die offensivstarken Mosbacher nutzten die Böcke unserer Abwehr gnadenlos aus. Dass wir bei den weiteren Treffern kräftig Pate standen, passte ebenso ins Bild wie das Glück, welches die Gäste an diesem Tag hatten. Das 4:0 entsprang einer klaren Abseitsposition, das 5:0 spitzelte sich Pechvogel Koch wieder selbst ins Tor. Sogar abgefälschte Bälle kullerten über Rose hinweg ins Tor (6:0/M. Zimmermann).

Wenigstens betrieb unsere Elf kurz vor Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik. Zunächst verwandelte Voigt ein Elfmetergeschenk nach "Foul" an Bernhardt, ehe dieser in der Schlussminute nach Ecke von Grau noch das 2:7 erzielte.

Bereits am kommenden Samstag gastiert mit Gospenroda die nächste Spitzenmannschaft in Apfelstädt. Unsere Eintracht muss dann auf Kah verzichten, hofft aber auf die Rückkehr anderer Spieler.

SVE: Rose, Koch, Kah (39. GRK), Eberling, von Rüsten, Güntner, P. Eckardt (55. Be. Grau), Hornig, Dämban, Fäth (63. Bernhardt), Voigt.

T.: 0:1 von Roda (43.), 0:2 Koch (49./ET), 0:3 von Roda (60.), 0:4 Braun (69.), 0:5 Koch (72./ET), 0:6, 0:7 M. Zimmermann (75., 77.), 1:7 Voigt (83./FE), 2:7 Bernhardt (90.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Vacha 1:4

Eisenach II - Dermbach 0:4

Gospenroda - Geisa 5:0

We. Gotha - Ifta 0:1

Gumpelstadt - Treffurt 7:0

Kaltennordheim - Bischofroda 4:0

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 11. Spieltag: Wangenheim - Apfelstädt II 5:2 (2:1).

Der Sieg der Gastgeber ging in Ordnung. Mit hohem Aufwand gingen wir durch Bonk nicht nur in Führung, sondern konnten dank Wolf auch zwischenzeitlich ausgleichen. Grau hatte jeweils die Vorlage gegeben. Doch die physischen Vorteile der Gastgeber gegen unsere halbe Alt-Herren-Auswahl, bei der Jörg Tischer ein Comeback feierte, waren auf Dauer zu groß. Während uns die Luft ausging, nutzte Wangenheim die sich bietenden Chancen und kam noch zum ungefährdeten Sieg.

SVE: Fritsche, Thomßen, Seyring, Göpfert, Dietrich, Wolf (80. Zocher), Ba. Grau (63. Schramm), Werner, Quade, Tischer, Bonk. 

T.: 0:1 Bonk (8.), 1:1 Koch (28.), 2:1 Michalke (35.), 2:2 Wolf (49.), 3:2 Bechmann (62.), 4:2 Michalke (78.), 5:2 Schmidt (86.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 11: Michael Werner

Wie sehr schmerzt das 1:9 gegen Reinhardsbrunn im Nachgang?

Jede Niederlage schmerzt und so eine deutliche erst recht. Wir sind ja alle Sportler und gehen auch in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Aber wir machen auch kein Geheimnis daraus, dass wir als Mannschaft wussten, dass es auch mal solche Spiele geben kann. Jedoch wirft uns das nicht aus der Bahn. Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen. Die Disziplin auf dem Platz bzw. die Auswertung und Stimmung nach dem Spiel zeigen ja auch, dass die Truppe intakt ist und jeder Spaß bei der Sache hat.

 

Zwei Spiele sind bis zur Winterpause noch zu absolvieren. Bist Du froh, dass dann erstmal Ruhe herrscht?

(lacht). Auf der einen Seite schon, denn die kurze Sommerpause lässt ja nicht viel Erholung und Zeit für Familie etc. zu. Außerdem werden die Langzeitverletzten ja zur Rückrunde eventuell wieder da sein, so dass auch mal für uns eine Unterstützung möglich sein wird.

Auf der anderen Seite sind es auch knapp vier Monate ohne Pflichtspiel. Das ist schon recht lang. 

 

Was treibt Dich mit 37 Jahren noch an, 1. Kreisklasse zu spielen?

Ach die Klasse bzw. Liga ist da vollkommen egal. Ich hatte immer Glück, nie ernsthaft oder längerfristig verletzt zu sein, so dass ich die Lust am Fußball nie verloren habe. Aber der Hauptgrund ist, dass es einfach riesig Spaß macht – egal ob im Training oder zu den Spielen. Und dieses Gefühl vor dem Spiel, diese Geilheit, Anspannung und auch positive Nervosität, ist mir bis jetzt erhalten geblieben. Rundum es macht einfach großen Spaß, einen Teamsport mit vielen schönen Erinnerungen und halt auch bitteren Niederlagen auszuüben. Das gehört einfach dazu. Und solange es mir und dieser wirklich tollen Truppe solchen Spaß macht, werde ich das auch noch ein bisschen weitermachen. Das soll aber keiner als Drohung verstehen (lacht).

 

Interview: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 10. Spielt.: Apfelstädt II - Reinhardsbrunn 1:9 (1:4).

Nach 17 Minuten war die Apfelstädter Welt noch in Ordnung. Reinhardsbrunn war in Führung gegangen, Grau hatte nach Vorlage von Bonk ausgeglichen. Doch obwohl unsere Reserve vor allem im ersten Durchgang einen guten Fußball anbot, ging es mit einem deutlichen Rückstand in die Pause. "Drei Tore haben wir denen aufgelegt. Das ist wirklich ärgerlich", so die einhellige Meinung der Spieler im Anschluss, wobei sich Reinhardsbrunn auch sehr abgeklärt zeigte und fast jede sich bietende Möglichkeit nutzte.

Mit dem schnellen 1:5 im zweiten Durchgang kamen wir dann auch von der spielerischen Linie ab und agierten fast nur noch mit langen Bällen. Diese stellten für Reinhardsbrunn keine Gefahr dar; im Gegenzug erhöhte der Gast in regelmäßigen Abständen und zeigte auf, dass diese 1. Kreisklasse doch eine Zweiklassengesellschaft darstellt.

SVE: Wagner, Zocher (46. Quade), Göpfert (73. Eckardt), Thomßen, Hertig, Hohmann, Werner (81. Schramm), Dietrich, Bonk, Grau, Jakobi.

T.: 0:1 Frank (16.), 1:1 Grau (17.), 1:2, 1:3 Bajrami (36., 40.), 1:4, 1:5, 1:6 Frank (45., 49., 60.), 1:7 Bonk (74./ET), 1:8 Hentze (83.), 1:9 Frank (89.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreispokal, Achtelfinale: Apfelstädt - We. Gotha 2:1 (0:1).

Liebe Freunde der Eintracht, 

natürlich hätte ich jetzt wieder die normalen Zeilen eines Spielberichts runterschreiben können, aber das wäre den heutigen Ereignissen nicht gerecht geworden. Dass wir im Viertelfinale des Kreispokals stehen, freut nicht nur mich als Sektionsleiter zwar sehr, ist aber dennoch ein schwacher Trost. Die heutigen Geschehnisse waren ein (unschönes) Novum, von denen ich hoffe, dass es so nie wieder vorkommt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: wir als Verein werden nicht die Lanze über den SV Westring Gotha brechen. Die Kreisstädter haben eine begnadete Mannschaft mit vielen individuellen, fairen Hochkarätern und sind eine absolute Bereicherung für die Liga sowie ein Aushängeschild für den Fußball im Landkreis. Jetzt einen Verein zu diskreditieren, das gehört sich nicht - eine Meinung, die Spieler, Trainer und Fans der Eintracht vertreten.

Ich bin mir auch sicher, dass wir dieses Spiel verloren hätten, hätte es nicht diese Aktion in der 64. Minute gegeben, die alles verändert hat. Wir alle wissen, dass Fußball eine Sportart des Körperkontakts ist und Fouls zum Duell dazugehören. Und ich bin selbst der Letzte, der nicht für ein rassiges Spiel mit intensiven Zweikämpfen zu haben ist. Fallen diese zu gefährlich aus, gibt es mit Gelb oder Rot zwei Möglichkeiten, individuell Akteure zu bestrafen.

Was aber gar nicht geht, sind Tätlichkeiten fernab des Geschehens. Und genau diese trat an diesem Nachmittag ein. Man kann es drehen und wenden wie man will (oder sich auch schönreden): was ein Gästespieler an diesem Sonntag gegenüber unserem Kapitän verübte, war eine an Kleingeistigkeit und bewusster Mutwilligkeit nicht zu überbietende Aktion. Einem am Boden liegenden Gegenspieler noch zu attackieren, ist nicht nur als widerliches Foul zu werten, sondern eine Perversion dieses Sports.

Noch schlimmer finde ich persönlich aber, dass trotz neutraler Zeugen aus Mühlberg, Seebergen oder sogar Dresden diese Tat im Nachhinein kleingeredet, ja gar bagatellisiert wurde. Als wäre es nicht so schlimm oder gefühlt gar Zufall gewesen, was unserem Kapitän passiert wäre.

Nein, liebe Freunde des Fußballs! Wenn es soweit ist, müssen wir uns Gedanken machen, zumal der Betroffene nicht einmal den Mumm hatte, sich beim Gegenspieler zu entschuldigen. Dies machten indes viele andere Westring-Spieler, die an der schweren Verletzung ebenso Anteilnahme nahmen wie wir. Dafür gebührt großer Respekt und Dank, auch für die Genesungswünsche nach dem Spiel.

Ob damit alles geklärt ist? Eher nicht. Unser Verein behält sich vor, rechtliche Schritte einzuleiten. Denn alles unter den Teppich zu kehren, weil wir noch gewonnen haben, darf und kann nicht sein. Dies ist der Club nicht nur David Leischner, sondern auch sich selbst schuldig. 

SVE: Rose, Koch, Zick, Kah, Eberling, Hornig, Bernhardt, Grau, Leischner (64. Hertig), Schulze, Voigt.

T.: 0:1 Zlataru (17.), 1:1, 2:1 Voigt (74., 90.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 6. Spieltag: Apfelstädt II - Gleichen II 2:1 (2:1).

Dank eines gut aufgelegten Torwart Fritsche und mit Glück in der zweiten Halbzeit hat unsere Zweite einen 2:1-Erfolg eingefahren. In einer sehr farbenfrohen Partie war es Eckardt, der unsere Reserve in Führung brachte. Thomßen hatte einen Freistoß in den Strafraum geschlagen, Dietrich in der Folge quergelegt. Als Jakobi von einem Missverständnis zwischen zwei Mühlberger Abwehrspielern profitierte und nur noch ins Tor einschieben musste, schien Apfelstädt auf Kurs. Allerdings verkürzte Pabst noch vor der Pause per Kopf.

Der zweite Durchgang bot wenig ansehnlichen Fußball von beiden Teams. Zunächst schwächten sich die Gäste selbst, als Pabst Werner mit dem Ball bewarf und so Rot sah (56.). Nutzen konnten wir die Überzahl aber nicht - im Gegenteil. Gleichen II hatte einige gute Gelegenheiten auf den Ausgleich, setzte aber einen Ball aus Nahdistanz über das Tor und hatte Pech, dass Michels Kopfball knapp das Tor verfehlte.

Als Schumacher Gelb-Rot sah - er reklamierte trotz Gelbverwarnung zu deutlich - war das numerische Gleichgewicht wiederhergestellt. Allerdings brachten wir den Sieg über die Zeit.

SVE: Fritsche, Zocher, Eckardt, Göpfert, Thomßen, Werner, Dietrich (90. Schirrmann), Quade (87. Schramm), C. Schumacher (87. GRK), Grau, Jakobi. 

T.: 1:0 Eckardt (13.), 2:0 Jakobi (26.), 2:1 Pabst (43.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 9. Spieltag: Apfelstädt - Dermbach 7:1 (4:0).

Trainer Dirk Schmidt zeigte sich nach dem höchsten Sieg in der Kreisoberliga-Geschichte äußerst angetan. „So habe ich meine Jungs überhaupt noch nicht erlebt – im positiven Sinn“, sagte er nach dem deutlichen 7:1 über Aufsteiger Dermbach, das uns auf den vierten Platz springen lässt.

Bis auf fünf Minuten nach der Pause wusste die Eintracht mit einer konzentrierten und spielerisch ansprechenden Leistung zu gefallen. Erstmals wieder mit einer Viererkette spielend, gelang Apfelstädt ein Start nach Maß. Nur vier Minuten waren gespielt, als Hornig Leischner bediente und dieser vor dem Keeper die Ruhe behielt – 1:0 und endlich das erste Tor unseres Kapitäns in der neuen Liga-Spielzeit.

Vom Rückstand hatten sich die Gäste noch nicht erholt, da musste Keeper Weilbach erneut hinter sich greifen. Diesmal hatte Zick mit einem langen Ball Springer auf die Reise geschickt, der humorlos ins lange Eck verwandelte (2:0/7.). Die perfekte Anfangsphase krönte Leischner vom Punkt mit seinem zweiten Treffer. Voigt hatte ihn in Szene gesetzt, der Gegenspieler niedergerissen. Unser Zehner übernahm die Verantwortung gleich selbst und erzielte das 3:0 – da waren gerade einmal elf Minuten gespielt und Dermbach fühlte sich wie im falschen Film. „Die frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt. So haben wir ihnen gleich den Zahn gezogen“, befand Schmidt, der auch in der Folge eine souveräne Vorstellung sah.

Clever setzte die Eintracht Tempowechsel ein; spielte, wenn es nötig war, ruhig über die Abwehrkette, um das Spiel neu aufzubauen. Und auch gedanklich wirkte Apfelstädt wacher. Dies zeigte sich beim 4:0 Springers, der von einem Einwurf Voigts profitierte (26.). Mit dieser komfortablen Führung ging es auch in die Pause.

Aus dieser kamen die Dermbacher jedoch wacher zurück. Keine Minute war gespielt, da verkürzte T. Springer auf 4:1 (46.). Und es galt eine weitere Schrecksekunde zu überstehen, als Wagner sensationell aus Nahdistanz reagierte (48.). Wer weiß, was ein mögliches 4:2 für den Spielverlauf bedeutet hätte. „Dann haben wir wieder angefangen, Fußball zu spielen und das auch überlegt zu Ende gebracht“, sagte Schmidt.

Als Voigt von der Mittellinie diagonal auf Schulze spielte und dieser das 5:1 erzielte, war Apfelstädt wieder Herr der Lage und die Köpfe gingen bei den Gästen nach unten. Fäth, der nach einem Lattenkopfball Voigts abstaubte (63.), und der eingewechselte Bernhardt nach Vorlage Voigts (72.) erhöhten zum 7:1-Endstand. Zudem bitter für den Aufsteiger: da sie nur zwei Wechsler zu Verfügung hatten, mussten sie nach der Verletzung von Petrazzi rund 20 Minuten in Unterzahl agieren. Wirklichen Einfluss auf das Geschehen hatte dies aber nicht.

Bereits am Mittwoch geht es für die Erste weiter. Im Achtelfinale des Kreispokals gastiert Ligarivale Westring Gotha in Apfelstädt (14.30 Uhr).

SVE: Wagner, Koch, Zick, Eberling, Kah, Hornig, Leischner, Fäth (64. Bernhardt), Schulze (78. Hertig), Springer, Voigt.

T.: 1:0 Leischner (4.),  2:0 Springer (7.), 3:0 Leischner (11./FE), 4:0 Springer (26.), 4:1 T. Springer (46.), 5:1 Schulze (55.), 6:1 Fäth (63.), 7:1 Bernhardt (72.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - We. Gotha 0:2

Gospenroda - Mosbach 3:2

Geisa - Bischofroda 1:1

Gumpelstadt - Ifta 3:5

Eisenach II - Vacha 0:6

Kaltennordheim - Treffurt 6:1

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 9. Spieltag: Lok Gotha - Apfelstädt II 5:0 (2:0).

Das Resultat ging auch in dieser Höhe für die spielfreudigen Gastgeber in Ordnung. Selbst über acht, neun Gegentreffer hätte sich unsere Reserve nicht beschweren müssen. Auf der anderen Seite stand Apfelstädt bei den ersten drei Toren der Gothaer sehr hilfreich "zur Seite". Am verdienten Sieg änderte das aber nichts.

Vom Start weg drängte uns Lok in die eigene Hälfte, wusste aber aus der klaren Überlegenheit kein Kapital zu schlagen. Hinzu kam das Glück auf Apfelstädter Seite. Zwei Pfostenschüsse sowie ein Lattentreffer sorgten nicht für den Rückstand, der erst nach einer halben Stunde (überfällig) fiel. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war es Baumeister, der zum 1:0 traf (31.). Noch ärgerlicher kam der zweite Gegentreffer zu Stande, als wir den Ball einmal mehr nicht konsequent aus der Gefahrenzone brachten (Hahn/33.).

Spielerisch lief auch im zweiten Durchgang nicht viel zusammen. Wir verloren viele Bälle zu leicht und brachten Gotha immer wieder ins Spiel, auch wenn die von Libero Thomßen perfekt organisierte Abseitsfalle gefühlt 20-mal klappte. 

Beim 3:0 durch Baumeister machte Torwart Eckardt eine unglückliche Figur (54.), da war das Spiel bereits entschieden. Kopp per Kopf sowie Mahn nach einem perfekten Konter erhöhten zum Endstand, unsere beste Chance hatte Dietrich auf dem Fuß, setzte den Versuch aber knapp neben das Tor. Auch Quades Freistoß parierte der Keeper zuvor gut.

Schlimm ist die Niederlage derweil nicht. Es gibt andere Mannschaften in der Liga, gegen die unsere Reserve punkten muss.

SVE: J. Eckardt, Thomßen, Seyring, Göpfert, Hohmann, Quade, Werner, Dietrich, Bonk, Jakobi, Schramm.

T.: 1:0 Baumeister (31.), 2:0 Hahn (33.), 3:0 Baumeister (54.), 4:0 Kopp (73.), 5:0 Mahn (90.).

 

Text: Thomas Rudolph

Gemeinsam für die gute Sache: Eintracht wirbt auf neuen Trikots für das Kinderhospiz Mitteldeutschland

Pünktlich vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger SV Blau-Weiß Dermbach am Sonntag (15 Uhr) konnte unsere Eintracht ihre neuen Trikots in Empfang nehmen. Die Besonderheit ergibt sich jedoch nicht aus den Dressen an sich, sondern durch den Werbepartner. Nach dem Vorbild des FC Barcelona, der über Jahre für das Kinderwerk der Vereinten Nationen „Unicef“ warb, kam den Apfelstädter Verantwortlichen die Idee einer Anfrage beim Kinderhospiz Mitteldeutschland, zu dem auch das "Stationäre Kinder- & Jugendhospiz" in Tambach-Dietharz gehört. „Wir wollten gerne etwas Gutes tun und einer karitativen Einrichtung helfen. Was die Mitarbeiter im Kinderhospiz Tag für Tag leisten, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Da wir in ganz Westthüringen von Erfurt bis zur hessischen Grenze zu Spielen unterwegs sind, bot sich eine Partnerschaft an. So können wir die Einrichtung auch über den Landkreis Gotha hinaus noch bekannter machen“, sagt Sektionsleiter Thomas Rudolph. Selbstverständlich stellt der Verein die Werbefläche auf der Brust kostenfrei zur Verfügung.

Beim Kinderhospiz Mitteldeutschland wurde die Anfrage mit Freude aufgenommen. „Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung. Das ist eine tolle Sache. Wir sind sehr stolz und es ehrt uns sehr, die Eintracht an unserer Seite zu wissen", erklärt Marcus Köhler, Assistent Fundraising & Kommunikation.

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 10: Matthias Wagner

 

Glückwunsch zur Wahl zum Torwart der Woche! Was bedeutet Dir die Auszeichnung?

Danke. Das bedeutet mir sehr viel und ist nicht nur für mich, sondern für jeden Keeper die höchste Auszeichnung. Wichtig ist, den Moment mitzunehmen, aber nicht überzubewerten. Denn wie heißt es so schön: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Uns erwartet schon am Sonntag der nächste schwere Gegner. Da geht es wieder darum, alle Kräfte zu bündeln und unseren Fans wieder was zu bieten.

 

Du hattest bis auf einen Einsatz bei der Zweiten lange Zeit nicht gespielt, bevor Du in Treffurt ins kalte Wasser geworfen wurdest. Wie geht man gerade als Torwart mit fehlender Spielpraxis um?

Das ist extrem schwierig. Jetzt nicht von der konditionellen Seite her, aber die geistige Frische und das Gefühl für den Spielfluss sowie die Absprachen mit meinen Vorderleuten braucht dann erstmal eine gewisse Zeit. Gerade in der Kreisoberliga ist das Spiel nun doch bedeutend schneller und körperbetonter, als ich es sonst aus der Kreisklasse gewohnt bin. Mein Vorteil ist aber, dass ich viele Spieler noch aus der Aufstiegssaison kenne, sodass man sich dann doch gut und zügig in das Mannschaftsgefüge integrieren kann.

 

Durch eine berufliche Weiterbildung tritt der Fußball für Dich in den Hintergrund. Wie sehr fehlt der regelmäßige Sport?

Wenn ich ehrlich sein soll schon sehr. Die Bewegung ist hierbei das eine, den Kontakt zu den Spielern und dem Verein zu halten das andere. Wenn es mir zeitlich möglich ist, versuche ich immer zum Training zu kommen und auch am Wochenende auf dem Platz zu stehen. Das ist jedoch mit viel Zeitmanagement und Planung verbunden. Ich stehe aber immer im regelmäßigen Kontakt zu beiden Trainern, Mechte (David Leischner) oder Peet (Peter Springer), den ich ja jetzt auch schon seit 20 Jahren kenne. Somit bin ich immer gut informiert und kann meistens rechtzeitig alles so legen, dass es mit einer Teilnahme auch passt. Ich freue mich auch weiterhin, wenn ich beiden Mannschaften hin und wieder helfen kann und bedanke mich auf diesem Wege nochmal für den vielen positiven Zuspruch, den ich von verschiedenen Seiten erhalten habe.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 8. Spieltag: Treffurt - Apfelstädt 2:3 (1:1).

Unsere Apfelstädter Elf wusste genau, bei wem sie sich nach Spielende bedanken musste. Torwart Wagner wurde von seinen Vorderleuten herzlich beglückwünscht. „Wir haben ihn richtig hochleben lassen“, sagte Trainer Schmidt über den Keeper, der mit vielen starken Paraden großen Anteil am knappen und auch glücklichen Auswärtssieg in Treffurt besaß. Da Stammtorwart Rose im Urlaub weilt, sagte Wagner rechtzeitig für das Duell zu – und enttäuschte keineswegs.
Im schönen Normannsteinstadion entwickelte sich vom Start weg eine flotte Partie zwischen zwei offensiv eingestellten Teams. Treffurt besaß eine erste Chance per Kopf, doch lenkte Wagner den Ball zur Ecke (14.). Insgesamt aber hatte Apfelstädt das Geschehen im Griff und ging nach einem schönen Konter in Führung. Hornig, zurück vom Bundeswehreinsatz, steckte den Ball perfekt in die Schnittstelle der Abwehr und setzte Springer in Szene. Dieser umkurvte noch Aushilfskeeper Rautenhaus und schob zum 0:1 ein (19.).
Die Gastgeber, die mit ihren schnellen Außen immer wieder für Gefahr sorgten, egalisierten aber noch vor der Pause. Bei einem langen Ball machte sowohl unsere Abwehr als auch Wagner einen unglücklichen Eindruck und es war Käppler, der das verdiente 1:1 per Kopf erzielte (34.). Zudem musste die Eintracht eine Schrecksekunde überstehen, da Güntner gegen Ende der ersten Halbzeit eine Blessur erlitt und signalisierte, nicht weiterspielen zu können.
Für ihn kam Bernhardt in die Partie und sah mit an, dass nur eine Minute nach Wiederanpfiff der zweite Apfelstädter Treffer fiel. Einen harmlosen Schuss ließ Rautenhaus – der eigentlich Feldspieler ist – prallen und brachte so den nachsetzenden Voigt ins Spiel, welcher den Ball ins Tor spitzelte (46.). Als nach einer Stunde erneut Voigt zur Stelle war und mit einem herrlichen Schlenzer über Rautenhaus hinweg das 3:1 erzielte, schien Apfelstädt auf Kurs (60.). Hornig und Springer vergaben sogar noch dicke Chancen zum 4:1.
Doch die größeren Spielanteile langen nun klar bei Treffurt, das immer wieder anstürmte, aber das Spielglück zunächst nicht auf seiner Seite hatte. So scheiterte Böttger am Pfosten (70.), Käppler kam allein vor Wagner nicht an diesem vorbei (73.). Der Anschluss resultierte eher zufällig aus einer langen Flanke von Mann, die durch alle Spieler hindurch ins Eck fiel (78.).
Die Gastgeber waren nun wieder im Spiel und drückten mit Vehemenz auf den Ausgleich. Apfelstädt stand sehr defensiv und verteidigte den knappen Vorsprung mit viel Engagement. Dennoch wurde es noch mehrfach brenzlig. So bei Hattenbachs uneigennütziger Ablage auf Richardt, der aber neben den Ball grätschte (82.). Auch lief Mann erneut allein auf Wagner zu, doch verhinderte dieser mit einem tollen Reflex den Ausgleich (88.). Treffurt biss sich auch in der Folge die Zähne aus, ehe Schiedsrichter Wartmann zur Erleichterung unserer Elf abpfiff.
„Treffurt ist eine gute Truppe. Man hat gemerkt, dass sie keinen Stammkeeper haben. Sie hätten sich das Unentschieden verdient gehabt, aber man muss so eine Führung auch mal über die Bühne bekommen. Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite“, meinte Trainer Schmidt.
Am nächsten Sonntag haben wir mit Dermbach erneut einen Aufsteiger zum Kontrahenten. Anstoß in Apfelstädt ist 15 Uhr.

SVE: Wagner, Zick, Koch, Eberling, Kah, Güntner (46. Bernhardt), Hornig, Fäth, Leischner, Springer, Voigt.

T.: 0:1 Springer (19.), 1:1 Käppler (34.), 1:2, 1:3 Voigt (47., 60.), 2:3 Mann (79.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Gospenroda 0:0

We. Gotha - Gumpelstadt 7:0

Dermbach - Geisa 2:0

Bischofroda - Mosbach 4:2

Vacha - Kaltennordheim 3:4

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 8. Spieltag: Apfelstädt II - We. Gotha II 1:1 (0:1).

Überraschung gelungen! Einen so nicht erwarteten Punkt holte unsere Zweite im Duell der Kreisoberliga-Reserven gegen Westring Gotha. Die mit einigen kreisligaerfahrenen Akteuren angetretenen Gäste hatten zwar mehr vom Spiel, nutzten aber bis auf das Führungstor durch Jung per Freistoß ihre Chancen nicht. Die mahnenden Worte des Gäste-Kapitäns, sich nicht auf dem 1:0 auszuruhen, kamen bei den Mitspielern wohl nicht an. Unsere Reserve, die sich nie aufgab, egalisierte kurz vor Schluss durch Dietrich, der nach einem perfekten Pass Thomßens vor dem gegnerischen Torwart die Ruhe behielt und ins kurze Eck einschob.

SVE: J. Eckardt, Thomßen, Werner, Dietrich, Hohmann, Quade, Bonk, Göpfert, Zocher, Jakobi, Scandolo (60. Bürckenmeyer).

T.: 0:1 Jung (42.), 1:1 Dietrich (83.).

 

Text: Thomas Rudolph

Pokalauslosung: Heimspiel der Ersten gegen Westring Gotha

Bei der Auslosung zum Achtelfinale des Kreispokals hat unsere Erste ein Heimrecht gezogen. Am 31. Oktober empfängt die Schmidt-Elf den Ligakonkurrenten Westring Gotha. Anpfiff ist 14.30 Uhr.

Gospenroda bleibt Tabellenführer, Geisa erneut ohne Punkte

Während unsere Kicker feucht-fröhlich die Kirmes feierten, wurde auf den anderen Plätzen gespielt. Die ganz großen Überraschungen blieben aus. Tabellenführer Gospenroda gewann souverän gegen Bischofroda, am Tabellenende muss Geisa weiter auf die ersten Punkte warten. Nach einer 2:0-Führung unterlagen die Rhöner Aufsteiger Treffurt - am nächsten Sonntag unser Gegner - mit 2:5.

 

Es spielten:

Gospenroda - Bischofroda 4:1

Kaltennordheim - Ifta 1:2

Geisa - Treffurt 2:5

Eisenach II - We. Gotha 1:1

Gumpelstadt - Ruhla 1:4

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 9: Nick Schumacher

Du hast das Pokalspiel bei der SG Suhltal unfreiwillig als Zuschauer verfolgt. Ging das Weiterkommen in Ordnung?

Ja, ich war leider nur als Zuschauer vor Ort, aber mir haben die Füße schon wieder gezuckt und ich hätte gerne zum Erfolg mit beigetragen. Aber es ging ja auch so (lacht). Der Sieg war verdient, aber es war kein schönes Spiel von beiden Mannschaften. Nach dem Weiterkommen ist das aber eh Wurst. Jetzt hoffen wir mal auf Losglück oder vielleicht ein Heimspiel.

 

Nach deiner schweren Achillessehen-Verletzung beim Gastspiel in Dorndorf ist die Operation sehr gut verlaufen. Wie ist der weitere Genesungsverlauf geplant?

Das war natürlich für das Team und mich sehr bitter. Ich hatte mich nach dem Urlaub wieder richtig auf die Saison gefreut und wollte sowohl auf als auch neben dem Platz Spaß mit den Jungs haben. Leider war es nur ein kurzes Gastspiel für mich in Dorndorf. Ein Dank geht auch nochmal von mir persönlich an den Dorndorfer Fußballclub für die Hilfsbereitschaft und die Genesungswünsche. Die OP ist sehr gut verlaufen. In dieser Woche startete bereits die Physiotherapie und nächste Woche werden die Fäden gezogen. Ab übernächster Woche wird dann langsam die Neigung im Stiefel geändert und langsam wieder Druck auf den kaputten Fuß gebracht. Die weitere Genesung wird dann von Woche zu Woche mit dem Arzt besprochen.

 

Du hast schon wieder gewitzelt, in einem möglichen Pokalfinale für zwei Minuten auf dem Platz stehen zu wollen. Unabhängig ob Pokal oder Liga: Ist ein Einsatz in der laufenden Saison realistisch?

Ja, das stimmt. Ich bin halt ein positiver Mensch und schaue immer nach vorne.

Wenn der Heilungsprozess gut verläuft und alles mit der Physio etc. klappt, dann würde ich gerne im Pokalfinale – wenn wir es schaffen sollten – ein paar Minuten mitwirken (lacht). Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Realistisch ist ein Einsatz in dieser Saison natürlich, aber ich lasse mir Zeit. Es muss auch im Kopf dann wieder passen, dass ich richtig dazwischenfunken kann. Und wenn nicht, haben wir immer noch sehr gute Spieler in unseren Reihen, die unser Saisonziel erreichen werden.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreispokal, 3. Runde: SG Suhltal - Apfelstädt 1:2 (0:1).

Auf dem Hinweg erst verfahren, dann den Sieg eingefahren und im Pokal eine Runde weiter – so lässt sich das Gastspiel unserer Eintracht beim Kreisligisten SG Suhltal/Eltetal zusammenfassen. „Mund abputzen, weitergekommen. Das war unser Ziel“, freute sich Trainer Schmidt über das knappe, aber verdiente 2:1.
Auf dem schwer zu bespielenden Geläuf, welches mehr einem Acker glich (Schmidt: „Da war ja überhaupt kein Fußball möglich“), gelang ein Arbeitssieg, der jedoch beim Ausnutzen der Chancen etwas weniger aufregend hätte ausfallen können. Obwohl spielerische Finesse aufgrund der Bedingungen nur selten möglich war, hatte Apfelstädt das Geschehen über weite Strecken im Griff. Allerdings entsprang die Führung einem Eigentor. Leischners Freistoß fand über Umwege zu Springer. Der scheiterte an Torwart Löffler, welcher beim Klärungsversuch aber unglücklich Mitspieler Schmitz traf, von dem der Ball ins eigene Gehäuse trudelte (34.). Das 1:0 hielt bis zur Pause, jedoch besaßen die bissigen Suhltaler auch ihre Chancen. Keeper Rose zeigte sich aber aufmerksam und blieb bei zwei brenzligen Situationen Sieger.
Nach dem Wechsel gelang das gewünschte zweite Tor. Grau setzte sich über die linke Seite gut durch und fand mit seiner Flanke den freistehenden Voigt, der per Kopf erfolgreich war (2:0/55.). Es lief für die Eintracht, wobei wir es in der Folge verpassten, für klare Fronten zu sorgen. Springer und Voigt boten sich klarste Möglichkeiten – genutzt wurden diese aber nicht. „Da haben wir zu oft quer gelegt. Allein vor dem Torwart müssen wir noch mehr den Abschluss suchen“, befand Schmidt.
Da der dritte Treffer nicht fiel und auf der Gegenseite Krauss die Bemühungen der Gastgeber mit dem Anschluss belohnte (76.), kam noch einmal Spannung in die Begegnung. Allerdings brachte Apfelstädt den Vorsprung recht routiniert über die Bühne und durfte so feiern. „Wenn das Spiel 5:2 ausgeht, wäre das auch in Ordnung gewesen“, meinte unser Trainer, der sich wie die Jungs nun über ein spielfreies Wochenende samt der Apfelstädter Kirmes freut. „Die Pause kommt genau recht. So können sich die Verletzten auskurieren.“
SVE: Rose, Zick, von Rüsten, Kah, Eberling, Grau (83. Dietrich), Güntner, Fäth, Leischner, Springer, Voigt.

T.: 0:1 Schmitz (34./ET), 0:2 Voigt (55.), 1:2 Krauss (76.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview, Teil 8: Alexander Koch

Erst ein 2:1 gegen Westring, am Mittwoch aber 0:5 in Ifta - was nimmst Du aus beiden Spielen mit?

Die Einstellung hat definitiv in beiden Spielen gestimmt. Gekämpft wurde unabhängig vom Spielergebnis und genau das zählt. Wahrscheinlich war es das Quäntchen Glück, dass uns vom Sonntag zum Mittwoch hin verlassen hat. Wie bereits im Spielbericht erwähnt, hätte es zur Halbzeit in Ifta auch 2:2 stehen können. Wenn unsere ersten paar Gelegenheiten den Weg ins Tor gefunden hätten, wäre die Reise eventuell sogar in eine andere Richtung verlaufen. Im Heimspiel spielt man prinzipiell solider als auf der auswärtigen Grünfläche, vielleicht ist auch das einer der Gründe. Hin oder her, das größte Problem ist wohl die momentane Ebbe an Spielern der Ersten. Auch am Mittwoch mussten wir schon früh auf Johannes Reich verzichten, der so gut wie jedes Spiel unseren Sechzehner gegnerfrei hält. Dennoch haben wir die drei Punkte am Sonntag geholt und das zeigt einmal wieder, wie Kampfgeist und Ehrgeiz zum Sieg verhelfen. Und das sind zwei Dinge, die unabhängig von der Mannschaftsqualität vorhanden sein müssen.

 

Unser Team wird von großen Verletzungssorgen geplagt. Nun fällt auch noch Libero Johannes Reich mit einem Handgelenkbruch länger aus. Wie geht Ihr mit dieser schwierigen Situation um?

Grade jetzt ist es wichtig, zusammen zu halten. Jede Verletzung schmerzt nicht nur den Spieler selbst, sondern auch der Mannschaft. Ich finde, das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es sollte uns umso mehr motivieren, unseren Arsch für unsere Verletzten zusammenzureißen. Verletzungen und Krankheit gehören nun mal dazu. Die Hauptsache dabei ist, dass man wieder gesund wird. In diesem Sinne wünsche ich ihm auch hier nochmal gute Besserung.

 

Mit Alexander Roshkow hast Du einen der besten Angreifer der Liga komplett aus dem Spiel nehmen können. Gegen Ifta besaßt Du mehr Freiheiten, zeigtest Dich aber eher zaghaft im Vorwärtsgang. Fehlt Dir noch die letzte Überzeugung, sich dauerhaft in die Offensive einzubinden?

Mir wird oft gesagt, ich solle mich mehr offensiv einbinden und meine Schnelligkeit nutzen. Nur leider ist der Ball manchmal einfach zu langsam und bleibt hinter mir liegen (lacht). Bereit bin ich dafür gut und gerne, die dazu benötigte Rotation und das Verhalten am Ball muss ich mir aber noch aneignen. Eventuell fehlt manchmal auch das Selbstvertrauen und der Mut, mal was zu versuchen. Aber es gibt ja genug Fußballhoheiten in meiner Mannschaft, von denen ich lernen kann. Durch meine bisherige Fußballkarriere fühle ich mich in der Defensive wohler und vertrauter. Das Stellungsspiel liegt mir einfach mehr und Technik ist da hinten nicht ganz so wichtig. Schnelle Spieler liegen mir einfach mehr als körperlich robuste Angreifer, weshalb ich auch gegen Roshkow gut mithalten konnte.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 6. Spieltag: Ifta - Apfelstädt 5:0 (2:0).

"Irgendwann", so sinnierte Trainer Schmidt nach dem gerade gefallenen 0:2, "können wir das einfach nicht mehr kompensieren". Gemeint waren die zig Ausfälle vor der Partie, sodass unsere Eintracht mit einem absoluten Rumpfaufgebot in Ifta antrat und letztlich nicht unerwartet unterlag.
Dabei zeigte Apfelstädt vor allem im ersten Durchgang eine ansprechende Leistung. Denn nach dem frühen 0:1 - Leinhos hatte nach einer Ecke getroffen (2.) - besaßen wir in der Folge durch eine gefällige Spielanlage und gelungene Kombinationen Möglichkeiten zum Ausgleich. Gleich zwei gute Versuche von Leischner parierte B. Wallstein sehenswert, von Rüstens Kopfball nach einer Ecke strich nur knapp am Tor vorbei (5./12./15.). Ifta schlug die Bälle meist nur lang nach vorn, was für unsere Abwehr kein Problem darstellte. Einmal fanden die Gastgeber die Lücke aber doch, als der Ball im Zentrum flach in die Spitze gespielt wurde und von Rüsten Krebs im Strafraum zu Fall brachte. Obwohl es von außen wie ein klarer Elfmeter aussah, gestikulierte von Rüsten wild und sprach von einer Schwalbe Krebs', die dieser von Rüsten gegenüber wohl auch zugab. Der aus dem Eichsfeld angereiste Schiedsrichter Gebert, welcher über die gesamte Spielzeit mit der Bewertung von Foulspielen seine Probleme besaß, zeigte auf den Punkt. Torjäger Leinhos ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 2:0 (19.).

Damit war natürlich schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen, wenn Apfelstädt auch an seiner guten, spielerischen Linie festhielt und Pech hatte, dass B. Wallstein einen Kopfball Leischners noch an die Latte lenkte (36.).

Ein 2:2 hätte zur Pause auch beiden Teams gut zu Gesicht gestanden, doch blieben wir nicht nur ohne Treffer, sondern mussten kurz nach Wiederanpfiff sogar das dritte Gegentor schlucken. Marx ließ Rose mit einem straffen Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit  (3:0/48.).

Unsere Mannschaft blieb hingegen weiter ohne Spielglück. Fäths Schuss aus der Distanz touchierte die Latte (52.), beim 4:0 durch Krebs befand sich Vorlagengeber Leinhos zuvor im Abseits, doch die Fahne blieb unten (57.). Als wäre das nicht genug, fiel Libero Reich noch unglücklich auf den Arm und musste ausgewechselt werden. Die erste Diagnose ergab glücklicherweise "nur" eine Prellung, er dürfte bald wieder fit sein.

Mit dem 4:0 nahm das spielerische Niveau weiter ab und es mischte sich Frust ins Spiel. Die Zweikämpfe wurde noch intensiver, Apfelstädts Schumacher hätte - schon gelbverwarnt - nach einem weiteren harten Einsteigen eigentlich vom Platz fliegen müssen. Auch wenn das in dieser Situation glücklich für uns war, lag der Referee hier genauso daneben wie bei der Nichtbeachtung der zig versteckten Foulspiele von Iftas Heidenreich gegen Leischner, die bei konsequenter Regelauslegung ebenfalls einen Platzverweis mit sich hätten ziehen müssen. 

Fußball wurde in der Schlussphase nur noch selten gespielt, auch die selbst unter dem niedrigstem Niveau liegenden Zwischenrufe der Zuschauer trugen nicht zur Entspannung bei und animierten mitunter eher zum Fremdschämen. Ma. Schwanz' Tor zum 5:0 bedeutete auch den Endstand in einer an diesem Tag ungleichen Begegnung, die wir aber richtig einzuschätzen wissen.

Ifta spielte keineswegs wie ein Aufstiegskandidat, man darf gespannt sein, wie das Kräfteverhältnis aussieht, wenn Apfelstädt seine Leute wieder beisammen hat. Immerhin ist Besserung in Sicht. So sind zum Pokalspiel am kommenden Sonntag bei der SG Suhltal die Urlauber Voigt, Eberling und Kah wieder am Start.

SVE: Rose, Reich (58. Jakobi), A. Koch, Grau, Güntner, Dietrich, von Rüsten, C. Schumacher, Fäth, Leischner, Springer.

T.: 1:0, 2:0 Leinhos (2., 19./FE), 3:0 Marx (48.), 4:0 Krebs (57.), 5:0 Ma. Schwanz (81.).

 

Weiter spielten:

Treffurt - Mosbach 0:8
Ruhla - Eisenach II 6:1

We. Gotha - Kaltennordheim 2:1

Gumpelstadt - Gospenroda 0:2

Dermbach - Bischofroda 1:2

Vacha - Geisa 6:1

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 5. Spieltag: Apfelstädt - Westr. Gotha 2:1 (2:0).

Die lautstarken "Derbysieger"-Rufe waren auch weit über den Apfelstädter Sportplatz hinaus deutlich zu hören. Aufgrund der personellen Engpässe unerwartet, aber nicht unverdient, setzte sich unsere Eintracht gegen Aufsteiger Westring Gotha mit 2:1 durch und feierte den ersten Heimsieg der Saison.

"Das waren drei Punkte, die wir nicht eingeplant hatten", freute sich Trainer Schmidt umso mehr über den Erfolg seiner Jungs, der einer leidenschaftlichen Vorstellung samt guter Defensivarbeit entsprang. Um gegen die technisch versierten Gothaer nicht ins offene Messer zu laufen, setzte unser Coach auf eine massive Abwehr. Westrings flinker Offensivmann Roshkow bekam mit A. Koch einen Sonderbewacher zur Seite gestellt, der seinen Job herausragend erfüllte und den Gästeakteur komplett aus dem Spiel nahm.

Doch auch in der Offensive lief es zunächst vielversprechend. Ein von Werner möglicherweise erzieltes Tor gab der Schiedsrichter zwar nicht, obwohl der Ball hinter der Linie schien (4.). Kurz darauf landete das Streitobjekt dann aber im Gästegehäuse. Eckardts perfekt getretene Ecke köpfte der einlaufende Schulze zum 1:0 ein und brachte Apfelstädt so in Führung (9.). Auch in der Folge verteidigte die Eintracht taktisch sehr clever, was die Gäste vor Probleme stellte. Güntner, Werner und von Rüsten räumten viel vor der gefährlichen Zone ab, wobei Westring trotz einiger vielversprechender Vorstöße recht einfallslos agierte.

Auf der Gegenseite setzen wir immer wieder Nadelstiche, die kurz vor der Pause mit dem 2:0 belohnt wurden. Leischners Freistoß fand nach unübersichtlicher Situation den Weg zu Schulze, der den Überblick behielt und ins lange Eck einschob (42.). Dank Werners starker Rettungsaktion - er klärte einen Ball auf der Linie (44.) - hielt die Führung stand.

Mit Wiederanpfiff brauchte Apfelstädt jedoch seine Zeit, um wieder zum Spielrhythmus zu finden. Westring wollte sich mit der Niederlage natürlich nicht abfinden und witterte seine Chance, als Zlataru eine lange Flanke zum Anschluss verwertete (51.). "Der Ball war eigentlich schon geklärt, aber wir haben in dieser Situation ein wenig gepennt", ärgerte sich Werner über die Situation im Nachgang.

Gotha drückte nun auf den Ausgleich, doch fing sich unsere Mannschaft wieder und verteidigte den Vorsprung mit großem Einsatz. Das sah zwar von außen nicht immer gut aus, war aber das richtige Mittel, um den Aufsteiger in seinen Bemühungen zu bremsen. Als in der Nachspielzeit Springer im Strafraum gefoult wurde, schien die Entscheidung gefallen. Doch seinen zu lasch geschossenen Versuch parierte Herrmann ohne Mühe und so begann bei zwei Freistößen noch einmal das große Zittern. Doch mit etwas Glück brachten wir den wertvollen Dreier über die Zeit. Als Schiedsrichter Böttger abpfiff, kannte die Freude keine Grenzen mehr. Selbst bei Stürmer Springer, der im Anschluss freiwillig noch ein paar Sprints einlegte.

Bereits am Mittwoch geht es für die Erste weiter. Die Reise geht nach Ifta (15 Uhr).

SVE: Rose, Reich, Werner, A. Koch, von Rüsten, Güntner, P. Eckardt (46. C. Schumacher), Fäth (79. Jakobi), Leischner, Schulze (87. Dietrich), Springer.

T.: 1:0, 2:0 Schulze (9., 42.), 2:1 Zlataru (51.). Vork: Springer scheitert mit Foulelfmeter an Herrmann (90.+3).

 

Weiter spielten:

Eisenach II - Gumpelstadt 2:3

Gospenroda - Dermbach 1:2

Geisa - Ifta 0:1

Mosbach - Vacha 4:1

Bischofroda - Treffurt 1:2

Kaltennordheim - Ruhla 3:0

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 7: Marco Dietrich

Nach 15 Minuten im Pokalspiel in Dorndorf eingewechselt, eine Regenschlacht erlebt. Wie war es, mal wieder bei der Ersten aufzulaufen?

Eigentlich war mein Einsatz ja aus der Not heraus geboren – ich habe natürlich ja gesagt, weil ich der Ersten immer helfe. Aber ich habe mit der frühen Einwechslung niemals gerechnet. Es tut mir auch richtig leid für „Schumi“ (Nick Schumacher), das ist richtig bitter. Ich hätte lieber 90 Minuten draußen gesessen, als dass ihm so etwas passiert. Nichtsdestotrotz habe ich natürlich versucht, mein Bestes zu geben. Es hat mir auf alle Fälle riesig Spaß gemacht, mit der Truppe zu spielen. Das ist eine dufte Elf, jeder pusht einen. Der Sieg war verdient, wenn auch ein paar Höhen und Tiefen dabei waren. Aber so ist das im Pokal nun einmal. Also alles gut.

 

Du bist Führungsspieler der Zweiten, aber auch immer erster Ansprechpartner, wenn es darum geht, in der Ersten auszuhelfen. Was unterscheidet beide Mannschaften?

Die Qualität in der Ersten ist schon eine ganz andere, das ist aber auch klar. Dennoch ist die Zweite für mich eine super Truppe. Klar ziehen nicht immer alle mit, aber die müssen wir ins Boot holen. Es ist allgemein ein schwieriger Grad. Die Erste hat so viel Potenzial und Spieler, die schon hochklassig gespielt haben. Die können das ganz anders einschätzen. Die Zweite ist aber trotzdem sehr wichtig für die Eintracht. Außerdem macht es mit den alten Kumpels wie Quetsche (Michael Werner) einfach Spaß. Ich gehe gerne zum Training, aber ich mache das nicht nur für mich, sondern vor allem deshalb, weil sich die Leute verstehen und der Umgang top ist. Der soziale Part macht es für mich aus.

 

Gute Freunde haben dich vor einigen Jahren überredet, wieder Fußball zu spielen. Seitdem hat sich einiges verändert, Du übernimmst viel Verantwortung. Woher rührt das große Engagement?

Ich war lange weg bei der Eintracht. Ein Glück haben mich gute Kumpels aber zurückgeholt. Es ist und bleibt mein Dorf und mein Verein. Ich möchte mich hier weiter einbringen, selbst wenn ich kein Spieler mehr bin. Alte Herren oder andere Funktion, es gibt immer was zu tun – da würde und möchte ich gerne mit anpacken.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreispokal, 2. Runde: Dorndorf - Apfelstädt 2:4 (1:2).

Am Sonntagabend konnte Nick Schumacher schon wieder lachen. Vorbei war der erste Schock über die schwere Verletzung, die sich unser Mittelfeldspieler ohne gegnerische Einwirkung nach nur 15 Minuten zuzog. Eine Kopfballvorlage Reichs wollte "Schumi" eigentlich auf das Tor schießen. Kurz vor dem Schuss ging er aber schmerzverzerrt zu Boden, ein Knall war nicht zu überhören. Die befürchteten Vermutungen wurden bei der Untersuchung im Krankenhaus Bad Salzungen zur traurigen Gewissheit. Achillessehne gerissen, die Saison ist so gut wie gelaufen - was für eine bittere Erkenntnis für Schumacher und alle Eintracht-Akteure. 

So geriet der 4:2-Sieg in der 2. Runde des Kreispokals in Dorndorf fast zur Nebensache.

"Das tut uns natürlich sehr weh", befand auch Trainer Dirk Schmidt, der sich über einen verdienten Erfolg seiner Jungs beim Kreisligisten freute - die Verletzung mal ausgenommen. Begleitet von Dauerregen machte sich Apfelstädt das Leben unterm Strich selber schwer. Dabei hatte Voigt unser Team früh in Führung gebracht. Linksverteidiger Reich setzte mit einem langen Ball Springer in Szene, der uneigennützig auf Voigt ablegte. Dieser nutzte die Freiheiten und traf ohne Bedrängnis zum 1:0 (11.).

Auch nach Schumachers Aus - Routinier Dietrich kam für ihn ins Spiel - hatten wir das Geschehen im Griff, auch wenn die sehr junge Dorndorfer Elf mitunter gelungene Kombinationen zeigte und sich gefällig in Szene setzte. Vor dem gegnerischen Tor waren die Apfelstädter Aktionen jedoch zwingender. So erhöhte Kapitän Leischner nach einer abgewehrten Ecke zentral aus 16 Metern zum 2:0 (29.); Springers Volleytreffer kurz darauf zählte wegen Abseits nicht (34.).

So kam der Anschluss eher überraschend. Nach einem Ballverlust von Eberling bekamen wir das Streitobjekt nicht aus der Gefahrenzone und so war es Karn, der wuchtig in den Winkel traf (38.). Das 3:1 verpasste Voigt, der einen verunglückten Abstoß M. Hemmings leider nicht verwerten konnte (42.).

Nach dem Wechsel fand Dorndorf zunächst besser ins Spiel und egalisierte nicht unverdient. Güntners Passversuch auf Dietrich wurde abgefangen und schnell auf L. Hemming weitergeleitet, der allein vor Rose auftauchte und das 2:2 erzielte (55.).

Der Ausgleich animierte unser Team, wieder mehr in die Offensive zu investieren. Die mitunter großen Lücken in der Dorndorfer Abwehr eröffneten einige Möglichkeiten, die wir dann auch nutzten. Zunächst spielte Leischner Springer auf der rechten Seite frei, welcher flach in die Mitte passte und Voigt so perfekt in Szene setzte (3:2/65.). Kurz darauf leitete Voigt per Kopf einen Befreiungsschlag Güntners weiter in den Lauf von Springer, der überlegt ins Eck zielte (4:2/74.). 

Damit war eine Vorentscheidung gefallen. In der Folge überbot sich Apfelstädt noch mit dem Auslassen bester Chancen (Voigt, Springer), auf der Gegenseite zeigte sich Rose nach einem Freistoß aufmerksam (83.) und einmal hatten wir Glück, dass ein Kopfball knapp neben das Tor ging (85.).

Insgesamt ging der Erfolg aber in Ordnung. Als der hervorragend leitende Schiedsrichter Ender abpfiff, überwog die Erleichterung über das Weiterkommen, auch wenn die Verletzung Schumachers natürlich die Freude trübte. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen von Dorndorf, die sich bestmöglich um unseren Verletzten kümmerten. 

Am kommenden Sonntag steht nun das Landkreis-Derby gegen Westring Gotha an. 

SVE: Rose, A. Koch, Zick, Reich, Eberling, N. Schumacher (17. Dietrich), Güntner, Fäth, Leischner, Springer, Voigt.

T.: 0:1 Voigt (11.), 0:2 Leischner (29.), 1:2 Karn (38.), 2:2 L. Hemming (55.), 2:3 Voigt (65.), 2:4 Springer (74.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 6: Martin Jakobi

Glückwunsch zum 3:1-Sieg gegen Friemar und deinen zwei Toren. Kannst Du dich noch an deinen letzten Doppelpack erinnern?
Ja, kann ich. Das war noch zu Grün-Weiß-Blankenhain-Zeiten und schön im Derby gegen Bad Berka. Damals habe ich zwei Elfmeter verwandelt, beide unten rechts eingeschoben. Ich kann nur nicht so richtig sagen, in welchem Junioren-Jahrgang das war. Ich tendiere zu den B-Junioren. Mehr sind in der Folge nicht mehr dazu gekommen, da ich meine Karriere als Verteidiger gestartet habe und im Laufe der Zeit ins Mittelfeld gewandert bin, wo ich die Tore lieber vorbereite.

 

Was hat unsere Mannschaft diesmal besser gemacht als in den vergangenen Ligaspielen?
Ich denke, dass wir mit dem Wissen, im Gegensatz zum Wenigenlupnitz-Spiel statt elf Leuten über eine bessere Mannschaft zu verfügen, eine ruhige und konzentrierte Vorstellung abgeliefert haben. Auch haben wir endlich mal den Mund gehalten und uns nicht gegenseitig angemeckert, was in den ersten Spielen leider öfter der Fall war. Schlussendlich hatten wir das Quäntchen Glück, was wir uns aber auch erarbeitet haben. Ich denke zudem, dass uns das Training mit der Ersten hilft. Es macht Spaß und die Leute nehmen es sich zu Herzen. Zuletzt waren auch von uns mehr Spieler der Zweiten als üblich da. So etwas trägt zum Erfolg bei.

 

Vor der Saison hatten wir lange überlegt, nicht doch in die 2. Kreisklasse zurückzuziehen. Wir haben uns aber dagegen entschieden und spielen nun als Außenseiter weiter 1. Kreisklasse. Ist der Klassenerhalt dennoch realistisch?
Zu Beginn war ich dazu geneigt zu sagen, man solle doch lieber eine Klasse tiefer gehen, da es einige Querelen gab und die Stimmung nicht so gut war. Aber es hat sich dann auch schnell gelegt, als bessere Spiele kamen und allgemein alles besser wurde. Die Motivation und die Anzahl der Leute, die da waren und sind, ist gestiegen. Aktuell sind die Chancen auf den Klassenerhalt gut. Ich denke, wir sind nicht die schlechteste Mannschaft, vor allem nicht nach den vier Punkten aus den letzten zwei Spielen. Ich war aber auch schon zuvor davon überzeugt, dass es ein oder zwei Mannschaften gibt, die wir hinter uns lassen können.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 4. Spieltag: SG Ruhla - Apfelstädt 4:0 (1:0).

Einen Nachmittag zum Vergessen erlebte unsere Erste bei ihrem Gastspiel in Wutha-Farnroda. Vorne klarste Chancen nicht genutzt, hinten ein ums andere Mal ausgekontert – Gründe für die Pleite beim bisherigen Kellerkind waren schnell gefunden.
„Wir haben in den ersten 20 Minuten super gespielt, Ruhla hat sich nur hinten reingestellt. Aber die dicken Möglichkeiten muss man halt auch mal nutzen“, ärgerte sich der mitgefahrene Thomas Koch, Vater von Spieler Alexander, über die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. So hätten Voigt, Springer und Grau Apfelstädt in Führung schießen müssen, vergaben aber allesamt ihre Möglichkeiten oder scheiterten am starken Keeper Schade. „Wir sind in Schönheit gestorben“, ärgerte sich nicht nur T. Koch über die Spielweise unseres Teams, welches zwar die reifere Spielanlage zeigte, dies aber nicht in Zählbares ummünzte. Im Gegenteil: aus einer der wenigen Möglichkeiten machte Ruhla sogar noch das 1:0, als Grabow eine Flanke von S. Fuchs sehenswert per Kopf zur Führung veredelte (35.).
Nach der Pause war es Springer, der den Ausgleich verpasste (48.). Doppelt bitter, denn im Gegenzug erhöhte Wollenhaupt per Konter (2:0/49.). „Wir haben derzeit die Sch… am Fuß und nehmen uns in der Offensive teilweise gegenseitig die Bälle weg“, befand Trainer Dirk Schmidt, der früh den verletzten Dämban durch Schulze ersetzte.
Während wir uns auch in der Folge weiter die Zähne ausbissen, legte Ruhla durch Wollenhaupt sogar noch zwei Tore nach (79./84.) und sorgte so für ein Ergebnis, dessen Aussagewert einem Witz glich, aber auch Probleme unserer Elf aufzeigte. Mitunter agierte die Eintracht in der Rückwärtsbewegung zu behäbig und verschleppte das Tempo, anstatt sich zügig durch die Reihen zu kombinieren. „Wir müssen in allen Bereichen noch cleverer werden. Man hat auch gesehen, dass Leon (Koch) und Flo (Florian Kah) nach ihren Verletzungen noch die Bindung gefehlt hat“, meinte Schmidt. Er hofft auf Wiedergutmachung am kommenden Sonntag, wenn unsere Eintracht beim Kreisligisten Dorndorf zum Kreispokal antritt. 

SVE: Rose, A. Koch (63. Bernhardt), Zick (67. Reich), Kah, Eberling, L. Koch, Leischner, Dämban (15. Schulze), Grau, Springer, Voigt.

T.: 1:0 Grabow (30.), 2:0, 3:0, 4:0 Wollenhaupt (49., 79., 84.).

 

Weiter spielten:

Eisenach II - Gospenroda 1:2

Ifta - Mosbach 2:0

We. Gotha - Geisa Nichtantritt Gast

Gumpelstadt - Kaltennordheim 3:2

Treffurt - Dermbach 3:2

Vacha - Bischofroda 2:3

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 4. Spieltag: Apfelstädt II - Friemar 3:1 (2:1).

In den letzten Spielen stand unsere Reserve trotz ansprechender Leistungen noch ohne Sieg da. Diesmal wurde das Engagement, wenn auch mit Glück, aber belohnt. "Wir haben uns den Erfolg erarbeitet", befand Doppeltorschütze Jakobi nach dem 3:1 über Friemar.

Früh ging unsere Reserve in Führung, als sich Schumacher abgeblockten Ball des Torhüters sicherte und schnell auf Jakobi passte, der per Lupfer in die linke Ecke traf (7.). Friemar ließ sich davon aber nicht beeindrucken und drängte auf den Ausgleich, der folgerichtig durch Kayßer fiel. Völlig frei hatte er keine Probleme, das 1:1 zu erzielen (20.). Die Gäste wollten nun schnell das zweite Gegentor nachlegen, doch mit Glück überstand unsere Elf die Druckphase und gingen sogar selbst in Führung. Dietrich narrte die gesamte Abwehr und schlenzte den Ball per Außenrist zum 2:1 ins Netz (43.).

Im zweiten Durchgang drängte Friemar auf den erneuten Gleichstand, kam aber an der leidenschaftlich verteidigenden Apfelstädter Abwehr nicht vorbei. Mit einem der wenigen Vorstöße gelang das 3:1. Ba. Grau passte auf Jakobi, der per Pike netzte (77.). Die restliche Spielzeit brachten wir über die Runden, hatten aber mit dem Platzverweis für Ba. Grau (88.) nach einem Schubser noch einen Wermutstropfen zu beklagen. 

Dennoch überwog nach Abpfiff die Erleichterung. Die Reserve kann durchaus in der Liga mithalten, wenn der Einsatz aller Beteiligten stimmt. 

SVE: J. Eckardt, Thomßen, Hohmann, Dietrich (66. Ba. Grau/88. RK), Werner, Seyring (46. Ludwig), Bonk, C. Schumacher (78. Göpfert), P. Eckardt, Jakobi, Quade

T.: 1:0 Jakobi (7.), 1:1 Kayßer (20.), 2:1 Dietrich (43.), 3:1 Jakobi (77.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 5: Tony Hornig

Du hast nach dem 1:1 gegen Gumpelstadt von einer „Enttäuschung“ gesprochen. Siehst Du das mit ein paar Tagen immer noch so?
Natürlich bin ich immer noch enttäuscht über das 1:1, weil wir schon in der ersten Halbzeit alles hätten klar machen müssen. Nichtsdestotrotz müssen wir aus unseren Fehlern lernen und in den nächsten Spielen kaltschnäuziger vor dem gegnerischen Tor agieren. Ansonsten stimmt mich die erste Halbzeit sehr zufrieden. Wir haben als Mannschaft wirklich gut zusammengespielt. Genauso müssen wir das in den nächsten Spielen machen, um Zählbares mitzunehmen.

 

Das 1:0 gegen Gumpelstadt war bereits dein zweiter Treffer im vierten Spiel. In der gesamten abgelaufenen Saison waren es drei Saisontore. Woran machst Du diese gewachsene Torgefährlichkeit fest?
Ich freue mich darüber, dass ich schon zweimal für das Team treffen konnte. Aber eigentlich ist es mir egal, wer die Tore macht – Hauptsache, wir machen sie. Ich denke, es ist dem geschuldet, dass wir ein gutes Zusammenspiel haben; uns auch menschlich sehr gut untereinander verstehen und fußballerisch sehr gut ergänzen. Momentan passt es sehr gut. Einer kämpft für den anderen. So sollte es weitergehen.

 

Umso ärgerlicher ist es, dass Du uns aus beruflichen Gründen für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen wirst. Bereits gegen Ende der letzten Saison bremste dich eine Verletzung aus. Wie schwer fällt es Dir als Vollblutfußballer, länger nicht vor den Ball treten zu können?
Mir fällt es absolut schwer, das Team für längere Zeit nicht zu unterstützen, zumal ich denke, dass wir im Angriff mit Voigti (Dominik Voigt), Peter (Springer) und mir eine gute Spitze gebildet haben. Aber ich denke, wir sind kadertechnisch gut aufgestellt, sodass wir das für ein paar Wochen gut kompensieren können. Nichtsdestotrotz halte ich natürlich engen Kontakt zu einigen Spielern und dem Trainer, bin tatkräftig dabei und unterstütze mein Team, wo ich nur kann. Leider bleibt mir nichts anderes übrig, als aus weiter Ferne die Daumen zu drücken.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 3. Spieltag: Apfelstädt - Gumpelstadt 1:1 (1:0).

Nach Spielende sah man in den Gesichtern der Eintracht-Spieler Enttäuschung. Der Ärger über das 1:1 gegen Gumpelstadt war verständlich, doch konnten wir mit ein wenig Abstand das Resultat gut einordnen. Wäre ein Sieg verdient gewesen? Über die gesamte Spielzeit gesehen ja. Aber einer guten Parade von Torwart Rose gegen Otto (83.) war es zu verdanken, dass wir nicht mit leeren Händen da standen.

"Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Mit so vielen Chancen muss einfach mehr rauskommen", befand Trainer Schmidt. Diese Aussage deckte sich mit der Einschätzung aller - inklusive der Gumpelstädter Spieler. Doch eben in jenem ersten Durchgang sündigte Apfelstädt einfach zu viel mit seinen Gelegenheiten. Nach nur einer Minute fischte Keeper Schenk eine Kopfballbogenlampe Springers ab (1.), kurz darauf hätte Voigt nach Vorlage von Grau ebenso das 1:0 erzielen können. 

Apfelstädt agierte klar überlegen, vergab aber weiter fleißig beste Chancen. Kapitän Leischner lief allein auf Schenk zu, nutzte seinen Riesen aber nicht (8.). Alles wartete auf das 1:0, welches nach einer halben Stunde überfällig auch fiel. Leischner hatte sich auf der rechten Seite gegen zwei Kontrahenten behauptet und passte flach auf Hornig, der mit einem Linksschuss zum 1:0 traf (30.). Die Halbzeit-Führung war perfekt und ging in Ordnung, auch wenn Klinzing kurz davor wuchtig an Keeper Rose scheiterte und Otto einen Heber knapp über den Kasten setzte (38.).

Nach dem Wechsel konnten wir das gute Niveau leider nicht mehr halten. Gumpelstadt, bis zur Pause quasi nicht existent, machte nun mehr für das Spiel und verteidigte auch cleverer. Dabei kam ihnen zu Gute, dass die Apfelstädter Angriffe immer ausrechenbarer wurden. Zudem antizipierten Gumpelstadts Verteidiger die langen Bälle sehr gut und bereinigten die Situationen so, dass das Angriffsduo Voigt/Springer mehr oder weniger in der Luft hing. 

Dennoch fiel der Ausgleich überraschend. Einem Ballverlust im Angriff folgte ein langer Schlag auf Tischer, der das Streitobjekt gut unter Kontrolle brachte und Rose clever per Lupfer überwand (67.). Mit dem 1:1 drohte die Partie, die wir bis dahin klar unter Kontrolle hatten, sogar zu kippen. Gumpelstadt witterte seine Chance und profitierte von großen Lücken im Apfelstädter Mittelfeld, die wir nur mit Mühe schließen konnten. Zwar kam mit den Einwechslungen von Güntner und L. Koch noch einmal frischer Wind ins Spiel. Doch der entscheidende Treffer wollte nicht mehr fallen, weil in den Angriffen der Überraschungseffekt fehlte.

"Gumpelstadt hat in der zweiten Halbzeit gesehen, dass wir nachgelassen haben. Außerdem wollte jeder das Spiel entscheiden, da gab es vorne kein Zusammenspiel mehr. Darum müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", sagte Schmidt, der am kommenden Sonntag gegen Ruhla erneut umbauen muss. Mittelfeldantreiber Hornig wird beruflich für einige Wochen nicht zur Verfügung stehen; zudem ist auch Abwehrmann von Rüsten unpässlich.  Mittelfeldmann Schumacher weilt noch im Urlaub, dafür dürften L. Koch und Kah, die ihre Verletzungen überwunden haben, endlich ihr Startdebüt geben.

SVE: Rose, Zick, von Rüsten (68. Güntner), A. Koch, Reich (78. L. Koch), Eberling, Hornig, Grau (56. Eckardt), Leischner, Springer, Voigt.

T.: 1:0 Hornig (30.), 1:1 Tischer (67.).

 

Weiter spielten:

Gospenroda - Treffurt 6:0

Mosbach - Westring Gotha 2:2

Bischofroda - Ifta 0:1

Dermbach - Vacha 2:1 

Kaltennordheim - Eisenach II 0:2

Geisa - Ruhla (17.11.)

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 3. Spieltag: Mechterstädt II - Apfelstädt II 2:2 (0:0).

Den ersten Punkt der Saison holte unsere Reserve bei der SG in Wenigenlupnitz. Der ging unterm Strich in Ordnung, weil beide Teams einige Chancen besaßen und das Duell in ihre Richtung hätten entscheiden können. Nach torloser erster Halbzeit brachte Wolf uns in Front. Er stand nach einem Freistoß von Rose blank und vollendete zum 1:0. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, doch stand Quade nach einer Ecke von Jakobi goldrichtig und staubte ab. Bock glich per Doppelpack aber erneut aus; gegen Ende fischte Keeper Fritsche noch eine gute Chance aus dem Eck - das 2:2 war so perfekt.

SVE: Fritsche, Rose, Hohmann, Seyring, Werner, J. Eckardt, Quade, Jakobi, Wolf, Krupke, Ba. Grau.

T.: 0:1 Wolf (62.), 1:1 Bock (66.), 1:2 Quade (78.), 2:2 Bock (86.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 4: Johannes Reich

Du hattest am Sonntag die ungewohnte Bankrolle inne, wurdest aber noch vor der Pause eingewechselt. War es schwer, ins Spiel zu finden?

Da ich auf die Liberoposition eingewechselt wurde, die mir bestens bekannt ist, habe ich schnell und gut ins Spiel gefunden. Die ersten Aktionen und Zweikämpfe konnte ich für mich entscheiden, das hat Sicherheit gegeben.

 

Wir haben durch die Neuzugänge mehr Varianten in der Defensive, der Kampf um die Stammplätze ist groß. Wie siehst Du die Situation und die Frage nach Dreier- oder Viererkette?

Es ist wichtig, dass wir so einen breiten Kader haben und auf den meisten Positionen doppelt besetzt sind. Ich denke, die Saison ist lang, wir werden immer mal den ein oder anderen Spieler nicht zur Verfügung haben. Im Vergleich zur letzten Saison können wir die Lücken nun einfacher schließen. Auch der Konkurrenzkampf unter den Spielern zum Training ist wichtig. Jeder muss alles geben, um zu spielen, und kann sich nicht auf erbrachten Leistungen ausruhen. Jeder weiß, dass ich mich auf der Liberoposition am wohlsten fühle. Einfach aus dem Grund, weil ich es seit der Jugend immer gespielt habe. Ich denke, mit unserem jetzigen Spielerpersonal müssten wir früher oder später auf die Viererkette umstellen beziehungsweise das probieren. Aber der Erfolg spricht für die Dreierkette. Auch ich mit meinen fast 30 Jahren bin immer noch lernfähig.

 

Nach zwei Siegen kommt nun Gumpelstadt, gegen die wir bisher immer verloren haben. Was müssen wir besser machen, um gegen sie Punkte einzufahren?

Wenn ich mich an das Eröffnungsspiel erinnere, haben wir einen Punktgewinn nur knapp verpasst. Auch, weil wir vielleicht ein wenig zu unerfahren waren. Für viele war es das erste Kreisoberligaspiel, mich eingeschlossen. Das Rückspiel will ich gar nicht bewerten. Da sind wir im Winter mit einer kleinen Mannschaft hin, waren nur elf Leute. Das ist kein Maßstab. Ich wünsche mir endlich mal wieder einen Heimsieg für unsere Fans. Wenn wir so auftreten wie gegen Eisenach und Bischofroda, wenn jeder so kämpft und sich einsetzt für den anderen, dann habe ich ein gutes Gefühl.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 10. Spieltag: Bischofroda - Apfelstädt 1:4 (0:0).

Die SG Bischofroda bleibt weiter einer der Lieblingsgegner unserer Eintracht. In der vorgezogenen Partie vom 10. Spieltag gelang Apfelstädt ein ungefährdeter 4:1-Sieg, der zwar mit einer Halbzeit Anlauf eingefahren wurde, nichtsdestotrotz verdient war. Von den Gastgebern kam über die gesamte Spielzeit zu wenig, um die Schmidt-Elf wirklich in Verlegenheit zu bringen.

Bereits im ersten Durchgang besaß unser Team bei den Chancen Vorteile, konnte diese aber noch nicht in Zählbares ummünzen. "Wir waren spielbestimmend, aber uns hat das Glück gefehlt", befand Kapitän Leischner nach Spielende.

Nach dem Wechsel schien sich das Pech sogar fortzusetzen, als Springer per Foulelfmeter am parierenden Keeper Bärenklau scheiterte (49.). Er war zuvor selbst gefoult worden. Erst Torjäger Voigt brach den Bann und erzielte die folgerichtige Führung, als er eine Vorlage von Hornig nutzte (59.). Ein Doppelpack brachte in der Folge die Entscheidung. Zunächst bediente Voigt Sturmkollege Springer, der trocken zum 0:2 abschloss. Kurz darauf setzte sich Voigt über die linke Seite durch, drang in den Strafraum ein und setzte Hornig in Szene, der nur noch den Fuß hinhalten musste (78./80.). Mit dem 4:0 belohnte sich Voigt noch einmal selbst für seine starke Vorstellung, ehe dem durchgebrochenen Nowatzky in der Nachspielzeit nach einem langen Ball der Ehrentreffer gelang.

Am nächsten Sonntag genießt unsere Eintracht wieder Heimrecht. Zu Gast ist die Gumpoldia aus Gumpelstadt. 

SVE: Rose, Zick (39. Reich), von Rüsten, A. Koch, Eberling, Schumacher, Hornig, Grau (83. Eckardt), Leischner (60. Dämban), Springer, Voigt.

T.: 0:1 Voigt (59.), 0:2 Springer (78.), 0:3 Hornig (80.), 0:4 Voigt (86.), 1:4 Nowatzky (90.+2).

Vork: Bärenklau hält Foulelfmeter von Springer (49.)

 

Weiter spielten: 

Mosbach - Dermbach 3:3

Ifta - Eisenach II 4:1

 

Text: Thomas Rudolph 

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 3: Christopher Zick

Glückwunsch zur Wahl in die Elf der Woche. Auch wenn die beiden Spiele schwer zu vergleichen sind: Was hat unsere Mannschaft diesmal defensiv besser gemacht als gegen Kaltennordheim?

Grundsätzlich bin ich immer noch der Meinung, dass wir an der Viererkette festhalten sollten. Aber ich denke, dass die Umstellung auf Dreierkette der Mannschaft und den einzelnen Spielern in der Abwehr mehr Sicherheit gebracht hat für das Spiel. Wir haben konsequenter hinten raus gespielt. Wie „Dome“ so schön gesagt hat, den einfachen Ball gespielt. Zudem waren wir robuster und zielstrebiger in den Zweikämpfen. Das hat uns schon ein Stück weiter gebracht. Insgesamt stand die Mannschaft im Defensivverbund besser und hatte besseren Zugriff. Trotzdem kommt gerade im taktischen Defensivverhalten noch viel Arbeit auf uns zu. Das müssen wir gerade gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel besser machen.

 

Wie sehr ärgern Dich die beiden Gegentore nach der komfortablen Führung?

Mich hat das enorm geärgert. Wir hatten uns fest vorgenommen, zu Null zu spielen. Das war oberste Prämisse. Leider haben wir Eisenach durch zwei individuelle Fehler eingeladen. Gegen Kaltennordheim haben wir schon 5 von den 7 Toren selber vorgelegt. Das darf uns in Zukunft nicht mehr passieren. Wir können auch nicht erwarten, dass unsere Stürmer immer 3 bis 5 Tore schießen. Obwohl „Dome“ meinte, dass er nie unter drei Hütten vom Platz geht (lacht). Aber im Ernst: Es werden auch Spiele kommen, wo ein dreckiges 1:0 mal reichen muss.

 

Du hast es schon angesprochen: Wir haben wieder mit einer Dreierkette gespielt, die auch im Profifußball immer öfter angewandt wird und die Viererkette wieder abzulösen scheint. In welchem System fühlst Du dich wohler?

Ich persönlich fühle mich in der Viererkette wohler. Schon aus dem Grund, weil ich es Jahre vorher in meinen alten Verein gespielt habe. Ich finde, dass ein Spielaufbau in einer Viererkette besser zu gestalten ist. Jedoch muss, damit es auch klappt, die Kette eingespielt sein und das Gesamtpaket passen. Leider war es uns in der Vorbereitung nicht möglich, die Viererkette einzuspielen und in unser System zu etablieren.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 2. Spieltag: Eisenach II - Apfelstädt 2:5 (0:2).

Mit einem ungefährdeten Erfolg bei der Landesklasse-Reserve kehrt unsere Erste in die Erfolgsspur zurück und zeigt sich weiterhin torhungrig. Beim 5:2 spielte Apfelstädt über eine Stunde grundsolide auf, musste jedoch noch zwei Treffer nach Konzentrationsfehlern hinnehmen.

Zunächst begannen wir auf dem Stedtfelder Sportplatz aber nervös. Beide Mannschaften mussten sich erst finden; Eisenach trat mit einer sehr jungen Elf an, die sich technisch recht ansehnlich präsentierte, aber physisch und in der Erfahrung deutliche Nachteile besaß. 

Den Torreigen eröffnete Voigt, der von Hornig schön in den Lauf geschickt wurde und platziert flach ins Eck traf (15.). Kurz darauf erhöhte Schumacher mit einer kuriosen Bogenlampe aus 16 Metern, die sich ins Tor senkte (17.). 

Mit dem Doppelpack im Rücken hatte Apfelstädt das Geschehen unter Kontrolle. Die Gastgeber zeigten sich zwar bemüht, kamen aber offensiv überhaupt nicht zur Geltung, da unsere Abwehr um Libero Zick sicher stand.

Mehr "Probleme" bereitete die kleinliche und pingelige Linie von Schiedsrichter Specht, der jede noch so kleine Berührung als Foul wertete und dem Duell so jeglichen Spielwitz nahm. Dies mochte zu Beginn noch gewöhnungsbedürftig sein, hemmte aber spätestens nach den überzogenen Karten gegen A. Koch und Dämban unser Spiel.

Peter Springer Senior, der den im Urlaub befindlichen Dirk Schmidt an der Linie vertrat, war so in der Halbzeit zum Wechseln gezwungen und brachte Rückkehrer Schulze, der nach über einem halben Jahr seinen Wiedereinstand gab. "Ole" überzeugte im zweiten Durchgang mit vielen guten Aktionen und brachte Belebung ins Spiel. Nur konditionell, so befand er nach Spielende, "muss ich noch zulegen."

Das 3:0 durch Voigt, der von einem verunglückten Rückpass Samoqis profitierte (47.), entschied die Begegnung schnell. In der Folge lauerte unser Team geduldig auf die sich bietenden Möglichkeiten und erhöhte durch Eberling aus Nahdistanz (Vorlage Schulze) und Voigts dritten Treffer nach Vorarbeit von Schumacher auf 5:0 (51./64.).

Eisenach betrieb jedoch noch ein wenig Ergebniskosmetik und profitierte beim 1:5 von einem missglückten Pass von Keeper Rose, der Al Ayoubi genau in die Füße spielte. Kurz darauf war der Torschütze erneut frei und kam so zum zweiten Treffer (70./75.). Wirklichen Einfluss auf den Spielausgang hatten die Tore zwar nicht, dennoch ärgerten sich alle Beteiligten über die zwei unnötigen Geschenke.

Und trotzdem: die Reaktion auf das Kaltennordheim-Spiel verlief positiv, nächste Woche soll in Bischofroda ebenfalls gepunktet werden.

SVE: Rose, A. Koch, Zick, Reich, Eberling, Hornig, Schumacher (75. Eckardt), Grau (82. Fäth), Dämban (46. Schulze), Leischner, Voigt.

T.: 0:1 Voigt (15.), 0:2 N. Schumacher (17.), 0:3 Voigt (47.), 0:4 Eberling (51.), 0:5 Voigt (64.), 1:5, 2:5 Al Ayoubi (70., 75.).

 

Weiter spielten:

Ruhla - Mosbach 1:2

Ifta - Dermbach 3:6

We. Gotha - Bischofroda 1:1

Gumpelstadt - Geisa 2:0

Kaltennordheim - Gospenroda 0:3

Vacha - Treffurt 4:0 

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 2. Spieltag: Tambach - Apfelstädt II 1:0 (1:0).

Mit hängenden Köpfen verließen unsere Akteure den Rasen am Sonntagnachmittag. Eine gute Partie hatten sie geboten, dem Favoriten eigentlich ein Remis abgetrotzt - eigentlich, wohlgemerkt. 

Es war der entscheidende Treffer durch Krepela, der die Gemüter erhitzte. In der 40. Minute schob er zum 1:0 ein, stand dabei aber meterweit im Abseits. "Ich weiß nicht, wie man das nicht sehen kann. Das war eindeutig Abseits", ärgerte sich der in der zweiten Halbzeit gekommene Dietrich über die krasse Fehlentscheidung.

Denn ansonsten bot unsere Zweite eine gute Vorstellung und machte es den Tambachern, die unter anderem mit den beiden früheren Ohrataler Landesklasse-Spielern Januszek und Dick antraten, über die gesamten 90 Minuten schwer. Umso bitter, dass das Duell so endete.

SVE: Wagner, Thomßen, Werner, Bonk, Rose (53. Kroll), Seyring (46. Dietrich), Ludwig, Jakobi, Quade, Müller, Krupke.

T.: 1:0 Krepela (40.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 2: Dominik Voigt

Mit ein paar Tagen Anstand: ist der Ärger über die unglückliche Niederlage verflogen?

Nein, der Stachel sitzt noch tief. Ich verstehe bis heute nicht, wie man nach einer so tollen und kämpferisch hervorragenden zweiten Halbzeit das Spiel in der Nachspielzeit dann wieder aus der Hand geben konnte. Wir haben einen 1:5-Rückstand aufgeholt und hatten im Anschluss an den Ausgleich sogar noch die Chance zum Siegtreffer. Nach all den Vorkommnissen brauch ich noch ein paar Tage, bis der Ärger vollkommen verflogen ist. Wir blicken jetzt Richtung Eisenach. Dort heißt es, die Fehler in allen Mannschaftsteilen zu minimieren bzw. komplett abzustellen. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir die 3 Punkte mit nach Hause bringen.

 

Mit drei Toren verlief zumindest dein persönlicher Einstand nach Wunsch. Es scheint, als wärst du nach deinem Wechsel aus Arnstadt schon bei der Eintracht angekommen?

Das bin ich, definitiv. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Viele Mitspieler kannte ich auch vor dem Wechsel nach Apfelstädt schon viele Jahre, das hat den Start natürlich erheblich erleichtert. Aber auch die alt eingesessenen Spieler, Mitglieder des Vorstands und alle anderen Menschen, die der Eintracht nahestehen, sind total cool drauf und von der ersten Minute an allesamt sehr sympathisch. Bis auf die erste Trainingswoche konnte ich die Vorbereitung komplett durchziehen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es für mich persönlich am vergangenen Wochenende so gut lief. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass durch die Tore wenigstens ein Pünktchen rausgesprungen wäre, aber das ist leider nicht mehr zu ändern. Jedenfalls würde ich die drei Tore im Nachgang liebend gerne gegen drei Punkte eintauschen (lacht).

 

Sieben Gegentore sind natürlich zu viel. Was muss unsere Mannschaft in Eisenach besser machen?

Was wir besser machen müssen? Na acht Tore schießen (lacht). Nein, das kann auf Dauer nicht die Lösung sein. Trainer sagen immer, dass das Verteidigen vorne beginnt. In diesem Spruch steckt viel Wahrheit. Wir müssen uns als Team noch besser aufstellen, das Spielfeld noch kleiner halten und mit allem, was wir haben, das Ziel „kein Gegentor“ versuchen, in die Tat umzusetzen. Da gehört allerdings jeder Einzelne dazu, von uns Stürmern bis zu Rü im Tor. Außerdem brechen uns Woche für Woche - die Vorbereitung eingenommen - die Flüchtigkeitsfehler und Nachlässigkeiten das Genick. Wenn wir häufiger den einfachen Ball wählen, das Ding einfach mal rauskrachen, bin ich sicher, dass wir erfolgreich sein werden.

 

Interview: Thomas Rudolph

Kreisoberliga, 1. Spielt.: Apfelstädt - Kaltennordheim 5:7 (2:5).

Es hätte das ganz große Comeback werden können. 1:5 lag unsere Elf am ersten Spieltag der neuen Saison gegen den Landesklasse-Absteiger Kaltennordheim zurück und kämpfte sich durch eine bravouröse Leistung bis auf 5:5 heran. Gefühlt war Apfelstädt dem Siegtor sogar näher, um am Ende bitteres Lehrgeld zu zahlen. Die sehr effektiv auftretenden Gäste nutzten eine fehlende Abstimmung in der Nachspielzeit aus und kamen zum 6:5 (Dittmar). Das 7:5 kurz darauf hatte nur noch statistischen Wert, als die Köpfe bei der Eintracht nach unten gingen.

"Es ist schon sehr bitter. Ein Punkt wäre auf jeden Fall verdient gewesen. Leider hat uns das Quäntchen Glück gefehlt", meinte Trainer Schmidt im Nachgang.

Über die gesamte Spielzeit fehlte eben jenes bei unserem Team. So etwa vor dem 0:1 durch Trabert, als auf der Gegenseite ein Schuss von Voigt wohl hinter der Linie war, der schlecht stehende Assistent dies aber nicht sah und Kaltennordheim den Ball noch nach vorn bugsierte. "Keinen Vorwurf an den Schiedsrichter. Der konnte das nicht sehen", nahm Schmidt Referee Siefert aber in Schutz. Dass aus dem Konter aber der Rückstand resultierte und die Gäste gleich noch ein Tor nachlegten, stellte den Verlauf bis dahin auf den Kopf (8./10.).

Die Hoffnung keimte aber schnell wieder auf, als Voigt den Anschluss erzielte (18.). Doch kurz darauf waren wir erneut im Pech. Eine perfekt getretene Ecke Springer wuchtete Voigt auf das Tor, ein Verteidiger stand jedoch goldrichtig und vereitelte das sichere 2:2 (23.). Apfelstädt machte weiter Druck, das Tor schoss aber Kaltennordheim. Nach einem Abschlag des Torwarts klärten wir nicht genau und der Ball fiel genau vor die Füße von Dittmar. Dieser fasste sich ein Herz und traf ins Eck zum 1:3 (30.). Als in der Folge noch Markert nach schöner Kombination sowie Storandt mit einem Sonntagsschuss erhöhten, schien sich ein Debakel anzubahnen (36./40.). Doch der von Springer verwandelte Foulelfmeter - Voigt war geschubst worden - nährte wiederum die Hoffnung, doch noch einmal zurückzukommen.

Und dies gelang in der zweiten Halbzeit mit einer Umstellung von Vierer- auf Dreierkette sehr gut. Zunächst traf Voigt nach Vorarbeit von Grau (48.), ehe Springer im Nachsetzen erfolgreich war (48./56.). Plötzlich war die Partie wieder spannend und die Gäste kamen in Bedrängnis. Zwar hätte Markert wieder erhöhen können, als sein Schuss knapp vorbei ging (70.). Mehr für das Spiel tat aber Apfelstädt und wurde belohnt. Hornigs Vorlage nutzte Voigt zu seinem dritten Treffer und dem 5:5-Ausgleich (80.). 

Unser Team wollte nun zum ganz großen Wurf ansetzen und drängte auf das nächste Tor, hatte aber Pech, dass Voigt keinen Druck hinter einen Kopfball bekam (85.). "Ich glaube, mit dem 6:5 wäre Kaltennordheim 'tot' gewesen", meinte Schmidt. Allerdings überdrehte die Eintracht im Bemühen und fing sich so das Gegentor in der Nachspielzeit ein, dem noch ein weiterer Treffer folgte. "Auf der zweiten Halbzeit können wir aufbauen", sagte unser Coach. Am nächsten Sonntag geht die Reise zum Überraschungszweiten Eisenach II. Diese gewannen mit 4:0 in Geisa.

SVE: Rose, A. Koch, Eberling, Reich (46. Hertig), N. Schumacher, Zick, Leischner, Hornig, Grau (68. P. Eckardt), Springer, Voigt. 

T.: 0:1 Trabert (8.), 0:2 Storandt (10.), 1:2 Voigt (18.), 1:3 Dittmar (30.), 1:4 Markert (36.), 1:5 Storandt (40.), 2:5 Springer (45./FE), 3:5 Voigt (48.), 4:5 Springer (56.), 5:5 Voigt (80.), 5:6 Dittmar (90.+1), 5:7 Trabert (90.+3).

 

Weiter spielten:

Treffurt - Ifta 3:1

Gospenroda - Vacha 2:1

Geisa - Eisenach II 0:4

Mosbach - Gumpelstadt 5:3

Bischofroda - Ruhla 1:1

Dermbach - Westring Gotha 1:5

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 1. Spieltag: Apfelstädt II - Leina 0:5 (0:2).

Im ersten Durchgang spielte unsere recht gut aufgestellte Reserve einen gefälligen Fußball. Unter anderem scheiterten Jakobi und C. Schumacher mit guten Möglichkeiten. Ausgerechnet nach der Chance von Schumacher fingen wir uns im Gegenzug das 0:1 ein, als ein langer Ball nicht geklärt wurde. Mit dem Pausepfiff traf Timofte  per Kopf nach einer Ecke zum 0:2.

Nach dem Wechsel und dem schnellen 0:3 lief bei uns nicht mehr viel zusammen. Leina hatte das Geschehen im Griff und kam durch zwei Treffer in der Schlussphase noch zum Kantersieg.

SVE: Wolf, Thomßen, Werner, Seyring (65. J. Eckardt), Bonk (55. Ludwig), Dietrich, C. Schumacher, P. Eckardt (46. Quade), von Rüsten, Jakobi, Krupke.

T.: 0:1 Willing (41.), 0:2, 0:3 Timofte (45., 48.), 0:4 Hill (81.), 0:5 Willing (89.).

 

Text: Thomas Rudolph

Das 3x3-Interview zum Mittwoch, Teil 1: Dirk Schmidt

Nach einem Jahr Pause ist das beliebte 3x3-Interview zum Mittwoch zurück. Jede Woche befragen wir einen Aktiven oder Verantwortlichen zur aktuellen Situation bei der Eintracht. Den Auftakt macht Trainer Dirk Schmidt.

 

Wie groß ist die Vorfreude auf die am Sonntag startende Saison?

Sie ist riesengroß. Nach so vielen Testspielen mit Licht und Schatten bin ich froh, dass es losgeht. Wir haben mit Kaltennordheim gleich einen richtig guten Gegner. Danach wissen wir, wo wir stehen. Aber die Jungs sind heiß und können es kaum erwarten.

 

Bist Du mit der Vorbereitung zufrieden?

Bis auf das Testspiel in Ichtershausen gegen Haarhausen, als ich selber die Schuhe anziehen musste, insgesamt schon. Natürlich hatten wir uns das alle etwas anders vorgestellt. Auch ich dachte, der Kader ist nun größer, da ist es leichter, vielseitig zu testen. Leider haben dann gleich wieder die Verletzungen angefangen. So ist es richtig bitter, dass sich unser zweiter Torwart Patrick Winter gleich so schwer am Kreuzband verletzt hat. Das sind Dinge, die sich kein Trainer wünscht. Dennoch haben die Jungs in den Trainingseinheiten ordentlich mitgezogen. Trotz der vielen Testspiele ist aber auch klar, dass wir die perfekte Mannschaft noch nicht haben. Florian Kah und Leon Koch waren fest eingeplant, stehen uns zum Start aber nicht zur Verfügung. Aber da müssen wir durch, außerdem haben wir einen breiten, guten Kader. Die Vorstellungen, die ich habe, können wir trotzdem umsetzen.

 

Mit Kaltennordheim gastiert gleich ein Landesklasse-Absteiger in Apfelstädt. Zum 1. Spieltag genau richtig oder hättest Du dir einen anderen Gegner gewünscht?

Ich finde das ganz gut. Sie haben sich ja im Vorfeld bereits klar geäußert, dass sie den Wiederaufstieg anpeilen. Da sehen wir, was uns erwartet. Ich wünsche mir, dass sie uns ein wenig unterschätzen. Aber ich denke, sie kennen unsere Leute und werden sich ordentlich vorbereiten. So wie wir es natürlich auch machen. Es wird allgemein eine spannende Saison. Es sind fünf neue Teams dabei, die uns fordern. Ich freue mich darauf.

 

 

Interview: Thomas Rudolph

Rückkehr perfekt: Christoph Hohmann wieder bei der Eintracht

Unsere Eintracht freut sich auf einen Rückkehrer. Mit Christoph Hohmann verstärkt ein Apfelstädter ab sofort unsere zweite Mannschaft. Der 24-jährige Abwehrmann spielte zuletzt beim FSV Grün-Weiß Niemegk in Brandenburg, kehrte nun aber im Rahmen seiner beruflichen Ausbildung nach Apfelstädt zurück und hat wieder Lust, mit den früheren Mitspielern zusammen zu spielen.

Herzlich willkommen zurück bei der Eintracht, Christoph!

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Gehren - Apfelstädt 0:3 (0:1).

Unterm Strich sehr souverän löste unsere Erste ihren Test am Freitagabend beim Kreisoberliga-Absteiger aus Gehren. Besonders gefiel den Beteiligten, dass zum zweiten Mal in Folge die Null hielt. Diese Tatsache zeigte auf, wie konzentriert sich der Abwehrverbund präsentierte und wie gut gegen den Ball gearbeitet wurde.

Auf dem herrlichen "Teppich" in Gehren, der mit seiner Beschaffenheit locker über Profiniveau verfügt, brauchte Apfelstädt jedoch einige Zeit, um das Geschehen an sich zu reißen. Zwar wurde Feldspieler Fäth, der im Tor aushalf, kaum ernsthaft geprüft. Aber Gehren presste gut und erzwang so den ein oder anderen Abspielfehler.

Erst nach der Trinkpause war die Eintracht besser im Spiel und drängte nun vermehrt auf das Tor der Gastgeber. Als Eberling einen flachen Ball perfekt in die Gasse spielte und Voigt wuchtig das 1:0 erzielte, war der Bann gebrochen (36.). Weitere Chancen ließen Leischner, wiederum Voigt und Springer ungenutzt, wobei es vor allem die stark geschlagenen Diagonalbälle Zicks und Eberlings waren, die für Gefahr sorgten.

Nach dem Wechsel bestimmte Apfelstädt das Geschehen dann deutlicher, zumal Gehren den hohen Aufwand der ersten Halbzeit nicht halten konnte. Unsere Viererkette zeigte sich aufmerksam; im Mittelfeld initiierten Leischner und Hornig immer wieder Angriffe. Allerdings schluderten wir lange Zeit mit den Chancen. So traf Voigt unter anderem das Gebälk und besaß in der Folge gefühlt noch Möglichkeiten für zwei Spiele. Auch A. Koch hätte sein erstes Tor erzielen können, wenn nicht müssen. Erst Springer war es vergönnt, die Entscheidung zu erzielen. Er spekulierte nach einem straffen Schuss von Leischner, den der Torwart prallen ließ, richtig und staubte ab (72.). In der Schlussphase erhöhte dann noch Voigt, der völlig allein auf Keeper Bode zulief und ins untere Eck verwandelte (84.).

Am Sonntag geht es für die Schmidt-Elf weiter. Dann sind wir im Rahmen des "Drei Gleichen Cup" in Mühlberg am Start. Beginn ist 13 Uhr.

SVE: Fäth, A. Koch, Zick, Reich, Grau, Hornig, Eberling, Leischner, Dämban, Springer, Voigt (Wechsler Hertig, C. Schumacher, N. Schumacher).

T.: 0:1 Voigt (36.), 0:2 Springer (72.), 0:3 Voigt (84.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt - Großrudestedt 2:0 (1:0).

Gestern mit dem Ergebnis gehadert, heute nach dem Spiel zufrieden - so schnell kann es manchmal gehen. Ärgerten sich unsere Akteure am Samstag noch über die Chancenverwertung, so herrschte diesmal gute Stimmung. Gegen einen guten Kreisoberligisten aus Großrudestedt landete unsere Eintracht einen 2:0-Erfolg und wusste auch spielerisch zu überzeugen.

Die Null zu halten hatte Kapitän Leischner, der den verhinderten Trainer Schmidt vertrat, als Ziel ausgegeben. Dieses wurde ebenso erreicht wie eine konsequentere Nutzung der sich ergebenden Chancen. Nach zehn Minuten war es Springer, der eine Ecke von Dämban per Kopf in die Maschen setzte - 1:0.

Apfelstädt hatte das Geschehen unter Kontrolle, wobei das Duell sehr ausgeglichen verlief. Unsere Abwehr antizipierte einige Angriffe der Gäste gut und unterband so gefährliche Situationen im Vorfeld. Nach dem Wechsel brachte eine sehenswerte Kombination das 2:0. N. Schumacher schickte Springer in den Lauf, der uneigennützig in die Mitte auf Hornig ablegte. Dieser hatte dann keine Probleme mehr, den Ball im Tor unterzubringen (49.).

Auch in der Folge versuchten beide Mannschaften, mit spielerischen Aktionen zum Erfolg zu kommen. Allerdings ließen beide Abwehrreihen keine weiteren Treffer mehr zu, es blieb beim 2:0 für unsere Apfelstädter.

Am nächsten Freitag gastiert die Schmidt-Elf beim Kreisligisten SV Gehren. Anstoß ist 18.30 Uhr. 

SVE: Rose, Zick, A. Koch, N. Schumacher, Hornig, Grau, Fäth, Dämban, Leischner, Springer, Voigt (Wechsler Krupke, C. Schumacher, Jakobi).

T.: 1:0 Springer (10.), 2:0 Hornig (49.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Haarhausen - Apfelstädt 3:2 (2:2).

Das Ergebnis glich einem schlechten Witz, konnte aber aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Testspiel handelte, noch als zweitrangig eingestuft werden. "Eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen, aber wir haben leider den Torwart berühmt geschossen oder hatten einfach Pech im Abschluss", befand Trainer Schmidt, der aufgrund der dünnen Personaldecke mit auflaufen musste.

Das "Pech" an den Schuhen klebte diesmal Stürmer Voigt, der gleich dreimal am Aluminium scheiterte und zudem immer wieder seinen Meister im guten Torwart Günther fand.

Dennoch schienen wir nach dem Rückstand durch Klippstein (11.) auf Kurs, als Springer mit einem Doppelpack für die Wende sorgte. Zunächst verwandelte er einen an Leischner verursachten Foulelfmeter, danach war er per Freistoß erfolgreich (25., 34.). Allerdings egalisierte Apel noch vor der Pause (44.).

Nach dem Wechsel und einigen weiteren Chancen ging uns gegen Ende ein wenig die Puste aus. Dies nutzte Haarhausen, um durch Klippstein sehr effektiv noch zum Sieg zu kommen.

SVE: Rose, Reich, von Rüsten, A. Koch, N. Schumacher, Hornig, Dämban, Schmidt, Leischner, Springer, Voigt.

T.: 1:0 Klippstein (11.), 1:1, 1:2 Springer (25./FE, 34.), 2:2 Apel (44.), 3:2 Klippstein (81.).

 

Text: Thomas Rudolph 

Testspiel: Apfelstädt II - Tüttleben 4:1 (2:0).

Eine Woche nach dem blamablen 0:7 gegen Legefeld zeigte sich unsere Zweite am Freitagabend rundum verbessert und gewann gegen den letztjährigen Kontrahenten mit 4:1. Als zweifacher Torschütze zeigte sich Kapitän Werner verantwortlich, der aus Nahdistanz sowie per Kopf nach einer Ecke traf. Die weiteren Treffer erzielten Quade und Göpfert jeweils nach sehenswerten Vorlagen der Mitspieler. Tüttleben kam durch Lösche zum verdienten Ehrentreffer, nachdem die Abseitsfalle der Eintracht nicht klappte. Insgesamt ein guter Test, auf dem aufgebaut werden kann. Nächste Woche testet die Zweite dann beim Ligakonkurrenten Friemar.

SVE: Wolf, Rose, Werner, Eckardt, Thomßen, Quade, Be. Grau, Jakobi, Göpfert, Dietrich, Krupke (Wechsler Hohmann, Rudolph).

T.: 1:0 Göpfert (27.), 2:0, 3:0 Werner (44., 49.), 4:0 Quade (74.), 4:1 Lösche (75.).

 

Text: Thomas Rudolph

Mit Doppelspitze in die Saison 2018/19: Fußball-Sektion der Eintracht stellt sich neu auf

 

Nicht nur auf dem Platz, sondern auch hinter den Kulissen stellt unsere Eintracht die Weichen für die Zukunft – und geht dabei in der Leitung der Sektion Fußball neue Wege. Ab sofort zeigt sich ein Duo für die Führung verantwortlich. Als neuer Sektionsleiter fungiert Thomas Rudolph, der sich seit Jahren um die Pressearbeit des Vereins kümmert und dies auch weiterhin machen wird. Frank Fritsche, der bisher das Amt des Sektionsleiters ausführte, bekleidet von nun an den Posten des Stellvertreters.  
„Zunächst einmal möchte ich mich recht herzlich bei Ralf Schulze bedanken, der in den letzten Jahren sehr viel für den Verein getan hat und mir auch jetzt immer mit Rat und Tat zur Seite steht, sollte ich Fragen haben. Durch seinen Rückzug sind einige Lücken entstanden, die wir auffangen müssen. Da Frank beruflich sehr eingespannt ist, bin ich der Anfrage des Vorstandes, ob ich mir die Position vorstellen könnte, gerne nachgekommen“, sagt der 35-jährige Rudolph.
Neben der Neubesetzung der Sektionsleitung wird auch die „zweite Reihe“ verstärkt. Mit Marco Dietrich, Sebastian Thomßen und Andreas Thomßen hat sich ein Trio bereit erklärt, viele kleine, aber wichtige Aufgaben rund um die Fußballsparte wahrzunehmen. Eine wertvolle Bereicherung ob der ganzen Dinge, die auf und neben dem Platz zu erledigen sind. Danke für euer Engagement!

Testspiel: Apfelstädt - Ohratal 1:4 (1:2).

Trainer Dirk Schmidt machte einen zufriedenen Eindruck. Wiederholt hatte sein Team am Wochenende zwei Spiele bestritten, musste dabei in beiden Partien auf viele Spieler verzichten. So gesehen kam die gestrige, vor allem aber die heutige Niederlage gegen den Verbandsliga-Absteiger Ohratal nicht überraschend. Doch wie schon in den Spielen zuvor war das Resultat nebensächlich.

"Wir haben das recht ordentlich gemacht, alle haben gut mitgezogen", meinte er nach dem 1:4 am Sonntag. Das Resultat ging für die Ohrataler, die aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg angereist waren, in Ordnung. Allerdings verkaufte sich unser Team gut und lieferte eine ordentliche Vorstellung ab.

Erwartungsgemäß bestimmte Ohratal über weite Strecken das Geschehen und ging auch folgerichtig mit 2:0 in Führung, nachdem sich die Außen gut durchgesetzt hatten und in der Mitte dankbare Abnehmer fanden. Jedoch gelang Nick Schumacher noch vor dem Wechsel der Anschluss.

Im zweiten Durchgang vergaben beide Mannschaften einige gute Gelegenheiten, ehe Ohratal in der Schlussphase gedanklich schneller agierte und noch zum 1:4-Erfolg kam.

Für die Eintracht geht es am kommenden Wochenende wieder doppelt weiter. Am Samstag ist man in Haarhausen zu Gast, am Sonntag empfängt man Großrudestedt. Beide Kontrahenten spielen ebenfalls in der Kreisoberliga.

SVE: Rose, Eberling, von Rüsten, Werner, Bernhardt, N. Schumacher, Hornig, Eckardt, Grau, Leischner, Voigt (Wechsler Fäth, Jakobi).

T.: 0:1, 0:2 Reinhold (23., 40.), 1:2 Schumacher (42.), 1:3 Wildies (81.), 1:4 Beese (87.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Artern - Apfelstädt 5:4 (1:2).

Ein unterhaltsames Spiel beim Landesklasse-Absteiger aus Artern endete am Samstagnachmittag mit einer knappen Niederlage für unser Team und zeigte auf, woran es in den kommenden Wochen zu arbeiten gilt. Schön ist zu sehen, dass unsere Offensive deutlich breiter aufgestellt ist und nun variabler agieren kann.

In der Defensive fehlt mitunter noch die Abstimmung, was aber zu diesem Stand der Vorbereitung nicht verwunderlich ist. Wünschenswert wäre jedoch, dass an den nächsten Wochenenden ein breiterer Kader zur Verfügung steht, damit unsere Eintracht mehr Wechsel-Möglichkeiten besitzt und einige taktische Varianten proben kann.

SVE: Fäth, von Rüsten, Zick, L. Koch, Bernhardt, Hornig, Eberling, N. Schumacher, Damban, Springer, Voigt.

T.: 0:1 Voigt (5.), 0:2 Springer (9.), 1:2 Franke (25.), 2:2 Beyer (54.), 2:3, 2:4 Voigt (58., 61.), 3:4 Stöhr (65.), 4:4 Schmidt (71.), 5:4 Beyer (90.). 

 

Text: Thomas Rudolph

Neuzugang mit Verletzungspech: Torwart Patrick Winter fällt bis zur Winterpause aus

Voller Vorfreude wollte unsere Eintracht eigentlich Patrick Winter als Neuzugang präsentieren. Der Torwart, der von der SpG Rottleben/Göllingen nach Apfelstädt wechselte, konnte sein Debüt kaum erwarten und stand beim 3:3 gegen Empor Erfurt am vergangenen Samstag erstmals zwischen den Pfosten. Ohne Einwirkung des Gegners verspürte der 30-Jährige nach dem Gegentor zum 3:3 sowie in der Folge ein starkes Ziehen im Knie und begab sich nach Erfurt ins Klinikum. Dort erwischte ihn die schmerzhafte Diagnose: Hinteres Kreuzband und den Außenmeniskus hat es getroffen. Operationen und eine lange Pause - wahrscheinlich bis in die Winterpause hinein - sind die Folge. Trotz der niederschmetternden Neuigkeiten gibt sich Patrick optimistisch und hofft, in dieser Saison noch für die Eintracht auf dem Platz zu stehen - das würden wir ihm alle wünschen.

 

Maximalen Erfolg bei der Reha und trotz des Rückschlags eine gute Zeit bei der Eintracht, Patrick! 

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiele: Apfelstädt - Geratal II 3:2, - Empor Erfurt 3:3

Das erste anstrengende Wochenende inklusive zweier Tests ist geschafft. Nach einer intensiven Laufeinheit am Donnerstagabend empfing unsere Erste am Freitag den Kreisoberligisten Geratal II. In einer gutklassigen Partie, in der ein Remis auch in Ordnung gegangen wäre, setzte sich unser Team knapp mit 3:2 durch.

Einen Tag später und mit schweren Beinen gastierte am Samstag Kreisoberliga-Absteiger Empor Erfurt auf dem Apfelstädter Sportplatz. Nach torloser erster Halbzeit gingen wir 3:1 in Führung, wobei zwei der Treffer durch Neuzugang Voigt erzielt wurden. Die letzte halbe Stunde mussten wir jedoch in Unterzahl bestreiten, da sich Hertig leicht verletzte und keine Wechsler mehr zur Verfügung standen. So kam Empor noch zum 3:3, darunter einen Foulelfmeter zum 3:2. Mit Winter stellte sich ein neuer Torwart im Kasten der Eintracht vor. Ob er sich dem Verein anschließt, wird sich zeitnah zeigen.

Am nächsten Wochenende steht erneut ein Doppeltestspieltag an. Zunächst treten wir am Samstag beim Landesklasse-Absteiger Artern an (15 Uhr), am Sonntag ist der FSV Ohratal zu Gast (14 Uhr). 

SVE gegen Geratal: Wagner, Reich, Eberling, L. Koch, C. Schumacher, N. Schumacher, Hornig, Hertig, Leischner, Springer, Damban (Wechsler Fäth, Rudolph).

T.: 1:0, 2:0 Leischner (5., 15.), 2:1 De Dios Rey (34.), 3:1 Springer (75.), 3:2 Altendorf (85.).

SVE gegen Empor: Rudolph, N. Schumacher, Eberling, L. Koch, Grau, Hertig, Hornig, Leischner, Damban, Springer, Voigt (Wechsler Winter, Reich).

T.: 1:0 Springer (46.), 1:1 Schröder (52.), 2:1, 3:1 Voigt (58., 63.), 3:2 Gottfried (71./FE), 3:3 Lange (77.).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: BW/Ein. Erfurt II - Apfelstädt 2:6 (1:2).

Mit einem 6:2-Erfolg beim Kreisligisten BW/Eintracht Erfurt II ist unsere Eintracht in die Testspielserie zur neuen Saison gestartet. Die bunt zusammengewürfelte Apfelstädter Elf zeigte dabei nach anfänglichen Schwierigkeiten eine solide Vorstellung, auch wenn bedingt durch Ferienzeit und berufliche Verpflichtungen viele Akteure nicht zur Verfügung standen. Ähnlich erging es den Gastgebern, doch trotzdem kam ein über weite Strecken recht ansehnliches Spiel zu Stande. Für Apfelstädt trafen Springer (3), Leischner und Neuzugang Damban. Hinzu kam ein kurioses Eigentor der Hausherren, die ihrerseits durch Köhler-Thees per Freistoß in Führung gingen und mit Puschners Distanzschuss auch den Schlusspunkt setzten. 

Weiter geht es mit der Testspielserie am kommenden Freitag, wenn Kreisoberligist Geratal II zu Gast ist (18.30 Uhr).

SVE: Wagner, Eberling, J. Eckardt, Bernhardt, Jakobi, Fäth, Hertig, Damban, Leischner, Krupke, Springer (Wechsler Fritsche, Rudolph).

T.: 1:0 Köhler-Thees (18.), 1:1, 1:2, 1:3 Springer (35., 41., 53.), 1:4 Eigentor (55.), 1:5 Damban (59.), 1:6 Leischner (70.), 2:6 Puschner (90.).

 

Text: Thomas Rudolph

Weichen für neue Kreisoberliga-Saison gestellt: Eintracht begrüßt fünf Neuzugänge

 

Ganz schön was los bei der Eintracht! Pünktlich vor dem letzten Punktspiel am Sonntag gegen die SG Dorndorf/Kieselbach (13 Uhr) freut sich unser Verein, fünf Neuzugänge für die kommende Saison begrüßen zu dürfen.

Vom Verbandsliga-Aufsteiger SV 09 Arnstadt wechselt mit Dominik Voigt, Eric Eberling, Florian Kah und Leon Koch – übrigens nicht verwandt mit unserem Alexander Koch – ein Quartett zur Eintracht. Die vier Jungs können auf große Erfahrung zurückblicken und kennen sich in den höheren Ligen des Freistaates bestens aus. Voigt, der in der abgelaufenen Saison neun Tore in der Landesklasse erzielte, ist im Sturmzentrum beheimatet. Eric, Leon und Florian kommen hingegen in der Abwehr bzw. im defensiven Mittelfeld zum Einsatz und werden der Verteidigung sicher zu mehr Stabilität verhelfen.

Denis Damban ist ein junger, talentierter Mittelfeld-Spieler, der vom SV Frisch Auf Tüttleben zur Eintracht kommt. Zwar kickte er bislang „nur“ in der 1. Kreisklasse, verfügt aber über eine sehr gute Ausbildung und kam mehrfach in der U16-Nationalmannschaft Rumäniens zum Einsatz. Im Training hinterließ Denis einen sehr guten Eindruck und soll nun langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden.

„Zunächst einmal ist es toll, dass wir als Mannschaft komplett zusammenbleiben. Die Qualität, die wir durch die Neuzugänge bekommen, ist natürlich enorm. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, denn das sind alles prima Jungs“, sagt Trainer Dirk Schmidt.

Geplant ist, dass das Quintett beim Sportfest am nächsten Wochenende erstmals im Apfelstädter Trikot aufläuft.

 

Wir wünschen unseren Neuzugängen eine schöne und verletzungsfreie Zeit bei der Eintracht. Herzlich willkommen in Apfelstädt!

 

 

Kurzinfos (Name, Alter, Position, letzter Verein, frühere Vereine):

 

Dominik Voigt (28/Stürmer/SV 09 Arnstadt/SV Rudisleben, KuF Ichtershausen, Empor Walschleben, FSV 06 Ohratal).

 

Eric Eberling (29/def. Mittelfeld/SV 09 Arnstadt/SV Rudisleben, FSV Martinroda, SpVgg Geratal).

 

Florian Kah (28/Abwehr/SV 09 Arnstadt/BC 07 Arnstadt, FSV Martinroda, SpVgg Geratal).

 

Leon Koch (22/Abwehr/SV 09 Arnstadt/Rot-Weiß Erfurt).

  

Denis Damban (19/Mittelfeld/Frisch-Auf Tüttleben/Poli Timisoara).

 

Text und Foto: Thomas Rudolph

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